Ausgewählte rechtliche Aspekte zu Doping im Sport im Kontext des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG)

Bei Dopingkontrollen von Sportlern durch die Sportverbände und die nationalen sowie internationalen Anti Doping Agenturen (z. B. Nationale Anti Doping Agentur (NADA) Deutschland, World Anti-Doping Agency (WADA)) wird regelmäßig u. a. auch der Konsum von Betäubungsmitteln nachgewiesen. Der Beitrag befasst sich mit Fragestellungen von Doping im Sport bei der Verwendung von Betäubungsmitteln. Insbesondere wird auf die Frage eingegangen, ob durch Erweiterungen der Anlagen des Betäubungsmittelgesetz (BtMG) Dopingsubstanzen wie anabole Steroide in das BtMG einbezogen werden können.

I. Einleitung
II. Grundsätzliches und Vorfragen
1. Rechtsgut
a. Motive des Gesetzgebers
b. Rechtsprechung
c. Literatur
d. Ergebnis
2. Gemeinsamer Tatgegenstand: Betäubungsmittel
a. Materieller Begriff „Betäubungsmittel“
b. Verweis auf Anlagen I bis III, Positivlisten
III. Betäubungsmittel zu Dopingzwecken im Sport
1. In den Anlagen aufgeführte – unter den BtMBegriff fallende – Dopingsubstanzen
2. Abgleich der Dopingsubstanzen der WADA-Verbotsliste mit den Anlagen des BtMG
3. Empirische Untersuchungen zur Verwendung von Betäubungsmitteln zum Doping im Sport
4. Reformüberlegung: Künftige Ergänzung der Anlagen des BtMG durch anabole Steroide?
a. Betäubende Wirkung als Kriterium
b. Das Kriterium der Sucht- und Abhängigkeitsgefahr
c. Das Kriterium „Gefährdung der Gesundheit“
d. Ergebnis
IV. Fazit



Copyright: © Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Quelle: StoffR 06/2009 (Dezember 2009)
Seiten: 10
Autor: Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Markus Parzeller
Sabina Prittwitz
Dipl.-Juristin Hannah-Silvia Heise
Prof. Dr. Cornelius Prittwitz

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