Vom Material- zum Gebäuderecycling

Eine nachhaltige Entwicklung führt von der Bauwirtschaft zur Bauwerkswirtschaft

Eine Analyse des derzeitigen Baugeschehens verdeutlicht die Notwendigkeit für grundlegende Veränderungen im Stoffumgang. Die Verringerung des Stoffdurchsatzes und damit eine Verlangsamung des Stoffflusses ist gerade beim rohstoffintensiven und langlebigen Produkt "Gebäude" von weitreichender Bedeutung. Das Modell des Stoffstrommanagements und seine Übertragung auf die Bauwirtschaft zeigt einen Weg zur nachhaltigen Entwicklung im Bauwesen auf. Der Begriff der Bauwerkswirtschaft und das Instrument des Bauwerkrecyclings beschreiben dabei einen Ansatz, der den vorhandenen Gebäudebestand als Baustoffspeicher und wichtigstes Aufgabenfeld einer nachhaltigen Bauwirtschaft versteht. Das Produktrecycling erhält dadurch eine größere Bedeutung, so daß aktuelle Probleme der Vermarktung neu zu bewerten sind. Bauteilbörsen und deren überregionale Vernetzung stellen dabei ein sinnvolles Instrument zur Vermarktung von Sekundärbaustoffen dar.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: 02/2001 - Abfallwirtschaftsplanung (Mai 2001)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Umweltwissenschaftler Daniel Hahnemann

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