Reduzierung von Klimagasemissionen bei der Substitution von Stroh durch Bioabfallprodukte

In Diskussionen um den Beitrag der Humusreproduktionsleistung von Komposten und Gärrückständen im Hinblick auf die Reduktion von Klima-gasemissionen stellen wir im Folgenden ein Diskussionspapier vor, das in die aktuelle Klimadebatte eingebracht werden soll.

Autor des Papiers ist Dr. Jürgen Reinhold, Mitglied des Bundesgüteausschusses der Bundes-gütegemeinschaft Kompost (BGK).
Das Papier dient dem fachlichen Diskurs und empfiehlt sich zur Berück-sichtigung für Betrachtungen der Ökobilanz bei der Verwertung von Bioab-fällen. Die Ausführungen beziehen sich auf Wirkungen, die sich allein aus der Verbesserung der Effizienz der Nutzung organischer Primärsubstan-zen ergeben. Natürlich sind auch darüber hinausgehende Vorteilswirkun-gen der stofflichen Verwertung von Bioabfällen gegeben, vor allem durch Nährstoffwirkungen. Diese werden in dem Diskussionspapier aber weder angesprochen noch bewertet.



Copyright: © Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V.
Quelle: Ausgabe 01 / 2009 (Juni 2009)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 6,00
Autor: Dr. Bertram Kehres

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Folgen und Perspektiven für eine klimaschonende Nutzung kohlenstoffreicher Böden in der Küstenregion Niedersachsens
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2025)
Der Schutz von Mooren und somit kohlenstoffreicher Böden ist ein zentrales Element erfolgreicher Klimaschutzstrategien. Am Beispiel der Küstenregion Niedersachsens wird deutlich, welche sozioökonomischen Folgen eine Wiedervernässung ohne wirtschaftliche Nutzungsperspektiven nach sich ziehen kann. Eine transformative Moornutzung kann nur gelingen, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse, politische Rahmenbedingungen, soziale Akzeptanz und ökonomische Realitäten ineinandergreifen.

Die Revitalisierung von Mooren erfordert ein angepasstes Nährstoffmanagement
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2025)
Globale Herausforderungen wie der fortschreitende Verlust der biologischen Vielfalt, die Eutrophierung von Gewässern und die zunehmenden Treibhausgasemissionen erfordern die Wiederherstellung der natürlichen Funktionen von Mooren. Bis jedoch langjährig entwässerte und intensiv genutzte Moore wieder einen naturnahen Zustand erreichen und ihre landschaftsökologischen Funktionen vollständig erfüllen, können Jahrzehnte vergehen. Ein wesentlicher Grund dafür sind die hohen Nährstoffüberschüsse im vererdeten Oberboden.

Paludikultur als Chance für Landwirtschaft, Bioökonomie und Klima
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2025)
Wirtschaftliche Perspektiven sind notwendig, um die Landwirtschaft für die Umstellung von entwässerter Moorboden-Bewirtschaftung auf nasse Moornutzung zu gewinnen. Paludikultur-Rohstoffe bieten großes Potenzial für Klima und Bioökonomie. Erste marktfähige Anwendungen zeigen, dass sich etwas bewegt.

Die Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen „Moorschonende Stauhaltung“ und „Anbau von Paludikulturen“ in Mecklenburg-Vorpommern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2025)
Die Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen „Moorschonende Stauhaltung“ und „Anbau von Paludikulturen“ in Mecklenburg-Vorpommern Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern strebt bis 2040 Klimaneutralität an. Die Entwässerung der Moore verursacht knapp 30 % der landesweiten Treibhausgasemissionen – hier ist dringender Handlungsbedarf. Seit 2023 fördern AUKM-Programme die Anhebung von Wasserständen in landwirtschaftlich genutzten Mooren. Es zeigen sich viele Fortschritte, die aber weiterhin auf Genehmigungs-, Finanzierungs- und Koordinationshürden stoßen.

Kompensation von Treibhausgasemissionen durch die öffentliche Hand auf dem Weg zur Klimaneutralität der Bundes- und Landesverwaltungen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2025)
Sowohl der Bund als auch eine Reihe von Ländern nutzen die Kompensationsmöglichkeiten des regulierten und des nicht regulierten Kohlenstoffmarktes, um das jeweilige Klima-, Treibhausgas-, Netto- Treibhausgas- oder CO2-Neutralitätsziel (im Folgenden: Neutralitätsziel) ihrer Verwaltung zu erreichen. Gleichwohl bezieht sich die Diskussion über die Kompensation von Treibhausgasemissionen bislang überwiegend auf die Unternehmen und den nicht regulierten Markt.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...