
Neues zu ordnungspolitischen Fragen der Wasserwirtschaft
Referenten aus Politik und Wasserwirtschaft griffen auf der 9. Wasserwirtschaftlichen Jahrestagung, die vom 25. bis 26. Oktober 2010 in Berlin stattfand, wichtige ordnungspolitische Fragen der Branche auf. Im Umweltforum Berlin (Auferstehungskirche) wurden vor rund 130 Teilnehmern Positionen der EU-Kommission zur Wasserwirtschaft vorgestellt. Die Haltung der Bundesregierung zu aktuellen Gesetzesvorhaben stand ebenso auf der Tagesordnung wie die Frage, wie sich Aufsichtsbehörden und Wasserversorger nach dem BGH-Urteil zum Kartellverfahren in Hessen künftig verständigen könnten. Des weiteren wurden Initiativen der Branche wie Branchenbild, Benchmarking und Kundenbilanz beleuchtet sowie Themen aus Abwassertechnik und Abwasserpolitik behandelt.
| Copyright: | © Vulkan-Verlag GmbH | |
| Quelle: | GWF 12/2010 (Dezember 2010) | |
| Seiten: | 8 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 8,00 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Christine Ziegler | |
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Abwassergebühren in der Praxis
© Vulkan-Verlag GmbH (12/2010)
Eckpunkte für eine nachhaltige Kalkulation
Kongress Wärmegewinnung aus Abwasser
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2010)
Das Umweltministerium Baden-Württembergs hat die Abwasserwärmenutzung als umweltfreundliche Technologie erkannt.
Mehr Schatten als Licht - Bericht der EU-Kommission zur Abwasserbehandlung offenbart große Defizite
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2010)
Bei der Behandlung ihrer Abwässer ist die Europäische Union noch weit von dem gemeinschaftlich angestrebten hohen Niveau entfernt. Vor allem in den neuen Mitgliedsländern besteht erheblicher Nachholbedarf.
Sanierungsbedarf der öffentlichen Kanalisation in Bayern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2010)
In einem Untersuchungsvorhaben wurde Zustand und Sanierungsbedarf der öffentlichen Kanalisation in Bayern abgeschätzt. Für rund 16 % der Schmutz- und Mischwasserkanäle besteht kurz- oder mittelfristiger Sanierungsbedarf. Zwar ist der Zustand besser als bei einer bundesweiten Untersuchung angenommen wurde, allerdings sollte der Nachholbedarf an Kanaluntersuchungen und -sanierungen zügig abgearbeitet werden.
Abwasser und Klärschlamme getrennt nutzen
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (9/2009)
Die Sicherstellung einer geregelten Wasserversorgung und Abwasserverwertung ist eine Aufgabe von globaler Bedeutung, die in den UN Millennium Development Goals (2000) in konkrete Zahlen gefasst wurde: Bis 2015 soll der Anteil der Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser bzw. grundlegender Sanitärtechnik halbiert werden (UN, 2007). Gleiches gilt für die Klärschlammbehandlung und –beseitigung. Umgerechnet bedeutet dies, weiteren 370.000 Menschen täglich den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen (Sanitärtechnik: 550.000). Dieses Ziel wird wohl nicht erreicht werden können.
