Die Höhe des Trinkwasserpreises wird durch viele Randbedingungen bestimmt, denen die Versorgungsunternehmen in ihrer Preisgestaltung Rechnung tragen müssen. Untersucht wurde, wie unterschiedliche naturräumliche Gegebenheiten und Siedlungsstrukturen auf die Preise der Trinkwasserversorgung einwirken.
In seinem Urteil vom 2. Februar 2010 zu den Wasserpreisen in Wetzlar hat der Bundesgerichtshof die vom hessischen Wirtschaftsministerium verhängte Preissenkungsverfügung gegen den Wetzlarer Wasserversorger für rechtmäßig erklärt [1]. Mit diesem Präzedenzfall wurde die Position der kartellrechtlichen Missbrauchsaufsicht von Trinkwasserpreisen gestärkt. Aktuell laufen in Hessen acht weitere Kartellverfahren wegen überhöhter Trinkwasserpreise, darüber hinaus können nun auch die Wasserversorgungsunternehmen anderer Bundesländer mit verschärften Wasserpreiskontrollen durch die Landeskartellbehörden rechnen. Hinzu kommt, dass die deutschen Trinkwasserversorger sich bereits länger mit Negativschlagzeilen und dem Vorwurf überteuerter Trinkwasserpreise auseinandersetzen mussten.
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| Quelle: | Wasser und Abfall 07-08/2010 (Juli 2010) | |
| Seiten: | 5 | |
| Autor: | Dr.-Ing. Darla Nickel | |
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Die schwerwiegenden Folgen von Krieg und Umweltzerstörung für die öffentliche Trinkwasserversorgung der Stadt Pokrovsk in der Ukraine
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Im Osten der Ukraine, vor allem in der von Krieg geprägten Region rund um die Stadt Pokrovsk, ist die Situation der öffentlichen Trinkwasserversorgung kritisch. Die bereits langanhaltenden militärischen Auseinandersetzungen verbunden mit industriellen Altlasten und mangelnder Wasserinfrastruktur verschärfen die Lage erheblich. Dieser Beitrag macht auf die Trinkwassersituation in der Region Pokrovsk, die als kennzeichnendes Beispiel für die Wasserproblematik in den ukrainischen Kriegsgebieten dienen soll, aufmerksam.
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Spitzenprädator Wels – wie stark beeinträchtigen große Individuen die Passierbarkeit von Fischaufstiegsanlagen?
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Der Europäische Wels (Silurus glanis) ist der größte reine Süßwasserraubfisch Europas und findet sich mittlerweile in zahlreichen Gewässern quer durch Europa wieder. Das historische Verbreitungsgebiet des Welses liegt in Mittel- und Osteuropa. Dort besiedelt er die Flussgebiete und Seen zwischen dem Rhein im Westen - inklusive anderer Zuflüsse von Nord- und Ostsee (u. a. Elbe, Oder) - bis hin zu Flussgebieten des kaspischen und schwarzen Meeres (inkl. Donau) sowie dem Aral-See im Osten.
