Untersuchung der Zuleitungskanäle in Frankfurt am Main

Das Hessische Wassergesetz fordert, dass die Abwasserbeseitigungspflichten den ordnungsgemäßen Zustand der Zuleitungskanäle zum öffentlichen Kanal zu überwachen haben. Die Abwasserbeseitigungspflicht der Stadt Frankfurt am Main wird durch den Eigenbetrieb Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) wahrgenommen. Die Randbedingungen und Überlegungen bei der Vorbereitung auf die neue Aufgabe werden dargestellt und die daraus entwickelte Vorgehensweise der SEF beschrieben.

Mit der Novellierung des Hessischen Wassergesetzes (HWG) im Juni 2005 hat der Gesetzgeber den § 43-Abwasserbeseitigungspflicht- wie folgt ergänzt: „(2) Die Abwasserbeseitigungspflichten haben den ordnungsgemäßen Bau und Betrieb der Zuleitungskanäle zum öffentlichen Kanal zu überwachen oder sich entsprechende Nachweise vorlegen zu lassen." [1]. Daraus erwachsen den Anschlussnehmern und den Abwasserbeseitigungspflichtigen in erheblichem Umfang neue Aufgaben. Die Abwasserbeseitigungspflicht der Stadt Frankfurt am Main wird durch den Eigenbetrieb Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) wahrgenommen. Um sich auf diese Aufgabe vorzubereiten, hat die SEF zunächst die rechtlichen Grundlagen, die technischen Möglichkeiten und die Handlungsalternativen analysiert. Ziel war es, eine technisch durchführbare und administrativ zu bewältigende Vorgehensweise zu entwickeln, die wirtschaftlich günstig abzuwickeln ist.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 09/2010 (September 2010)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dr.-Ing. Holger Krier

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