Die Isar war bis zu Ende des 19. Jahrhunderts ein noch weitgehend natur belassener Wildfluss. Der Ausbau der Isar im Stadtgebiet und im Süden von München zum Schutz vor Hochwasser und zur Nutzung der Wasserkraft zu Beginn des 20. Jahrhunderts führte zu einem Verlust von Lebensräumen. Am Beispiel des Projektes „Isarplan“ für das Stadtgebiet München und des Renaturierungsprojekt „Mühltal“ im Süden Münchens wird aufgezeigt, wie solche Flussabschnitte naturnah umgestaltet werden können.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft 03 / 2010 (März 2010) | |
| Seiten: | 5 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Walter Binder | |
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Fließgewässerbenamung im Saarland – Grundlagen und Vorgehensweise
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2009)
Im Zuge der Aktualisierung des saarländischen Gewässernetzes zur WRRL-Umsetzung wurde eine Überarbeitung durch eine systematische Codierung nach LAWA-Richtlinie und Benamung der Fließgewässer zur eindeutigen Identifikation notwendig. Während die Codierung im Aufbau einer Gewässertopologie ihre Bedeutung hat, ist eine Benamung im sprachlichen Gebrauch ein unumgängliches Identifikationsmittel. Neben Befragungen Ortskundiger wurden mögliche Gewässernamen aus Flurnamen, Topographie, Lage im Gewässernetz und regionaltypischen Gewässerbezeichnungen abgeleitet.
Zur Revitalisierung des Großen Bruchs in Sachsen-Anhalt
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2025)
Die Wiedervernässung des Großen Bruchs, eines ehemaligen Niedermoorgebietes im Landkreis Börde, steht vor politischen, eigentumsrechtlichen und kommunikativen Herausforderungen. Neben hydrologischen und naturschutzfachlichen Untersuchungen sind umfangreiche partizipative Prozesse notwendig, um tragfähige Lösungen für die Revitalisierung zu entwickeln.
Aktives Flächenmanagement zur Vorbereitung von Fließgewässerrenaturierung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Maßnahmen zur Renaturierung von Fließgewässern benötigen Flächen, die im Regelfall Nutzungen zugeführt sind. Vorausschauendes Flächenmanagement sowie Kooperation und partizipatives Vorgehen sind hier notwendig, um die Belange der Grundstückseigentümer aufgreifen zu können und die benötigten Flächen verfügbar zu machen. Am Beispiel vom Vorpommern wird dieses prospektive und stategische Flächenmanagement vorgestellt.
Talsperre Vrutci in Serbien – Einsatz moderner Injektionstechnik
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2013)
Bei Talsperren kann es bei einer Lebensdauer von 100 oder mehr Jahren zu altersbedingten Veränderungen kommen. Stauanlagen werden daher kontinuierlich überwacht, damit rechtzeitig Maßnahmen, wie Reparaturen oder Sanierungen, eingeleitet werden können. Anhand der Talsperre Vrutci westlich von Uzice in Serbien wird gezeigt, dass eine systematische Planung von Sanierungsmaßnahmen und insbesondere der Abdichtung entsprechend dem derzeitigen Stand der Technik einen wichtigen Baustein zur Erhaltung der Anlagensicherheit beitragen können.
Die geplante Ertüchtigung des Sylvensteinstaudamms
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2010)
Der Sylvensteinspeicher soll nach 50-jähriger Betriebszeit durch eine zusätzliche Schlitzwand im Damm sowie mit einem neuen Überwachungssystem für das Sickerwasser ertüchtigt werden. Die vorgesehenen Maßnahmen sind auch als Vorsorge gegen die Folgen möglicher Klimaänderungen zu verstehen, da die Größe und enge Folge der jüngeren Hochwasserereignisse in den Jahren 1999, 2002 und 2005 eine künftig stärkere Beanspruchung der Talsperren im alpinen Raum aufgrund des Klimawandels erwarten lassen.
