Zwischen 2004 und 2008 wurden die Fischaufstiegsanlagen am Doppelkraftwerk Augst-Wyhlen erneuert. Als letzte Maßnahme hierzu gehörte die im Sommer 2008 abgeschlossene Optimierung des Beckenfischpasses am Kraftwerk Wyhlen. Nach gut einem Jahr Betrieb liegen aufschlussreiche Zählergebnisse und Erfahrungen mit dem neu eingebauten Zählbecken vor.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft 03 / 2010 (März 2010) | |
| Seiten: | 6 | |
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| Autor: | Jochen Ulrich | |
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Unterirdisches Speicherbecken für das Pumpspeicherkraftwerk Forbach
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Im Zuge der Erneuerung und Erweiterung des Wasserkraftstandortes Forbach der EnBW soll das bestehende Schwarzenbachwerk durch ein neues 50-MW-Pumpspeicherkraftwerk ersetzt werden. Zur Steigerung des Arbeitsvermögens soll das bestehende Ausgleichsbecken im Murgtal vergrößert werden. Eine oberirdische Erweiterung oder die Anlage eines zusätzlichen Speicherbeckens scheiden aus. Es wurde deshalb ein unterirdischer Kavernenspeicher geplant, der mit dem Ausgleichsbecken hydraulisch verbunden ist. In einem Haupt- und sechs Nebenstollen können so rund 200 000 m³ Speichervolumen zusätzlich bereitgestellt werden.
Neubauprojekt Pumpspeicherwerk Atdorf der Schluchseewerk AG
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Die Schluchseewerk AG mit Sitz in Laufenburg, Baden-Württemberg, plant den Bau des Pumpspeicherwerks Atdorf im Südschwarzwald. Das Projekt befindet sich aktuell im Genehmigungsverfahren. Das Projekt zählt zu den größten Bauvorhaben seiner Art in Mitteleuropa und wird ein wesentlicher Baustein der Energiewende sein. Während des Planungsprozesses wurde auf eine größtmögliche Transparenz des Verfahrens durch vielfältige Beteiligung von Öffentlichkeit und Behörden Wert gelegt. Die Dimensionierung der Sperren und Dämme für ein sicheres Verhalten bei extremen und seltenen Erdbebeneinwirkungen bildete einen Schwerpunkt der Planung.
Hydrologie, Sedimentation und Stauraumbewirtschaftung des Merowe-Projektes
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2011)
Der Nil ist nicht nur einer der längsten Flüsse der Welt, sondern zählt auch zu den Flüssen mit den höchsten Sedimentfrachten. Neben der Analyse der Abflusscharakteristik, die sich aufgrund der drei maßgebenden Hauptarme des Nils sehr differenziert darstellt, stellte die
Erhebung und Modellierung der Sedimentationsvorgänge ober- und unterstrom des Dammes eine wichtige Basis für die Aufstellung der Regeln zur Stauraumbewirtschaftung dar. Der Artikel gibt einen kurzen Überblick über die wesentlichen Aspekte und Herausforderungen dieser
Aufgaben.
Besondere logistische Herausforderungen beim Bau des Merowe-Staudammes
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2011)
Die Anforderungen an die Realisierung eines Infrastrukturprojektes wie des Merowe-Staudammes im Sudan unterschieden sich erheblich von denen eines Großprojektes in Europa. Die Entfernungen im Lande, Kommunikationsmittel, rechtzeitige Beschaffung von Material und Ausrüstung, der Mangel an Fachkräften sowie Unterbringung und Versorgung von bis zu 6 500 Personen waren von den beteiligten Unternehmen während der Bauzeit stets zu bedenken.
Lahmeyer International (LI) wurde vom Bauherrn DIU als Ingenieur unter anderem für die Erstellung des Projektentwurfs, die vertragliche Abwicklung und Bauüberwachung beauftragt – Ingenieuraufgaben, die sich am Merowe-Staudamm deutlich von vergleichbaren Tätigkeiten in Europa unterschieden, nicht nur in Bezug auf die vertraglichen Aufgaben,
sondern auch im Hinblick auf die Qualitätssicherung im Bereich Betonbau
und Dammschüttung.
Modelluntersuchungen für den Neubau des RADAG-Wehrkraftwerks
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2010)
Im Rahmen der Konzessionserneuerung des Rheinkraftwerkes Albbruck-Dogern wurden vielfältige modelltechnische Untersuchungen zur hydraulischen Optimierung des geplanten Gesamtkonzepts mit Wehrkraftwerk durchgeführt. Im folgenden Beitrag wird insbesondere auf das Zusammenspiel der dabei eingesetzten physikalischen und numerischen Modellbausteine sowie auf die Umsetzung des erarbeiteten Ausführungsvorschlages und die ersten betrieblichen Erfahrungen nach der Inbetriebnahme eingegangen.
