Das Wehrkraftwerk (WKW) der Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG (RADAG) speist über die Altanlage der RADAG und eine der 3 bestehenden 110-kV-Freileitungen RADAG – Umspannwerk Tiengen in das Verbundnetz ein. Hierzu wurde in der 110-kV-Hilfsschiene RADAG ein Kabelabgriff zu einer neuen ca. 100 m entfernten Übergabestation eingebaut. Als Übergabestation dient eine 110-kV-Freiluftschaltanlage mit Leistungsschalter, Trenner und Wandlern sowie einer Kleinwarte, in welche neben einer Ortsteuerstelle auch der 110-kV-Netz- und -Kabelschutz eingebaut ist.
Die Anbindung des neu errichteten Wehrkraftwerkes (WKW) der Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG (RADAG) [1] an die 110-kV-Übergabestation erfolgt mit einem Kabel des Typs NA2XS(FL)2Y 1x240RM/ 35 64/110-kV. Da die Leistung der Anlage mit 30 MVA für ein Hochspannungskabel keine größere Belastung darstellt und das Kabel im Wesentlichen durch die mechanische Eigenschaften vorgegeben wird, wurde ein Aluminiumleiter eingesetzt. Die Kabel sind in Leerrohre von der Altanlage bis zum Maschinentransformator eingezogen. Die Trassenführung erfolgte dabei im Bankett des Hochrhein-Wanderweges und auf dem Damm des Werkkanals. Da die Trasse einen recht geradlinigen Verlauf hat, konnten Einzellängen von bis zu 1 200 m eingezogen werden. Für die Kabellänge von 3,5 km waren somit nur 2 Muffen nötig.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft 06 / 2010 (Juni 2010) | |
| Seiten: | 4 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Gehrhard Rieckmann Dipl.-Ing. Stephan Kolb Dipl.-Ing. Dieter Merkle | |
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Verbesserung des Prozessverständnisses der Kraftwerkspassage von Aalen durch neuartige Ansätze
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2020)
Die Passage einer Wasserkraftanlage kann bei abwärts wandernden Fischen zu schweren Schäden führen, welche beispielsweise durch Rechen und Bypässe, fischangepasstes Turbinenmanagement und fischangepasste Turbinen reduziert werden können. Es werden zwei Ansätze dargestellt, die das Prozessverständnis während der Kraftwerkspassage verbessern können. Beide Ansätze bieten die Möglichkeit, die Auswirkungen von Wasserkraftanlagen auf abwandernde Aale besser zu verstehen
und diese in der Bemessung und Planung von Wasserbauwerken zu berücksichtigen.
Verluste und Auslegung von Schrägrechen anhand ethohydraulischer Studien
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2020)
Als mögliche Lösung zur Herstellung des Fischschutzes und der Durchgängigkeit an Wasserkraftwerken hat sich der schräg angeströmte Horizontalstabrechen, hier als Schrägrechen bezeichnet, inzwischen bewährt. Nun wurden anhand wissenschaftlicher Labor- und Feldstudien die Ermittlung
der hydraulischen Verluste, d. h. Rechenverluste, am Schrägrechen und die hydraulischen Signaturen, welche durch den Rechen hervorgerufen werden, untersucht. Die Schutz- und Leitwirkung auf abwandernde Lachssmolts und Aale konnte daran anknüpfend in ethohydraulischen Studien für
unterschiedliche Rechenparameter ermittelt werden.
Ertüchtigung des Sylvenstein- Staudamms – Planung und Ausführung der Dichtwand
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Der Sylvenstein-Damm wird nach über 50-jähriger Betriebszeit durch eine Dichtwand sowie ein neues Sickerwasserfassungs- und Messsystem ertüchtigt. Die 70 m tiefe Dichtwand aus Tonbeton wird im Schlitzwandverfahren mittels Greifer und Fräse als Zweiphasenwand hergestellt. Die Überlegungen zur Wandtiefe, zur Felseinbindung und zur Ausschreibung werden erläutert, die Bauausführung und Überwachung der Baustelle dargestellt.
Das Rudolf-Fettweis-Werk in Forbach – Ein Pumpspeicherwerk auf dem Weg in die Zukunft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2013)
Der Standort Forbach kann auf fast ein Jahrhundert der Wasserkraftnutzung und Pumpspeicherung zurückblicken. Die EnBW beabsichtigt, die Anlage für einen weiteren zukunftssicheren Betrieb zu erneuern. Eine grundlegende Modernisierung des Kraftwerksstandorts Forbach bietet vielversprechende Potenziale: Sie unterstützt den Ausbau erneuerbarer Energien und stärkt die Region. Im Zuge der Entwicklung eines neuen Gesamtkonzeptes für den Standort wurde eine Vielzahl von Optionen sorgfältig untersucht. Dreh- und Angelpunkt der Überlegungen ist die verstärkte Nutzung des Potenzials der Schwarzenbachtalsperre, die über ein nutzbares Speichervolumen von 14 Mio. m³ verfügt.
Kleine Talsperren und Hochwasserrückhaltebecken – Ein DWA-Merkblatt für die Praxis
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2013)
Talsperren und Hochwasserrückhaltebecken werden nach DIN 19 700 entsprechend ihrer Größe und ihrem Gefährdungspotenzial in Klassen unterteilt. Für kleine und sehr kleine Anlagen sind Erleichterungen bei den technischen Anforderungen möglich, die jedoch nur wenig ausgeführt sind. Das neue DWA-Merkblatt M 522 gibt konkrete Hinweise zur Planung, zum Bau und zum Betrieb von kleinen Stauanlagen unter Beachtung der erforderlichen Anlagensicherheit.
