Entsorgungswirtschaft in der Krise und nach der Krise: Chancen für die Zukunft

Inhaltsübersicht
1. Einleitung
2. Kommunale Daseinsvorsorge und Ressourcenmanagement
3. Strukturen der Abfallentsorgung im Jahr 2008/ 2009 – Einige Beispiele
4. Ressourcen- und Klimaschutz in Europa – Beitrag der Abfallwirtschaft
5. Quo vadis Abfall- und Ressourcenwirtschaft

Energie- und Ressourceneffizienz – eine Schlüsselaufgabe
 Der Klimawandel verläuft wesentlich rascher als noch vor Jahren erwartet (+2°C-Kriterium in Kopenhagen - allerdings völkerrechtlich noch unverbindlich - bestätigt).
 Die gigantischen Schäden durch den Klimawandel in der Zukunft sind voraussichtlich mindestens viermal höher als die Kosten der Vermeidung von Treibhausgasen.
 Der Verbrauch natürlicher Ressourcen wächst weltweit dramatisch: - China ist seit 2004 zweitgrößter Weltölimporteur, - Indien hat seit 1992 seinen Ölverbrauch verdoppelt, 6 - China hat 2009 mit 478 Mio. Mg einen Anteil von 47% an der Weltstahlproduktion und seinen Anteil (in Mg) in den letzten 5 Jahren verdoppelt, - Indien hat seine Stahlproduktion in den letzten 5 Jahren ebenfalls fast verdoppelt, - Der Energiebedarf steigt weltweit bis 2030 um weitere 50%, - Einzelne „kritische Rohstoffe“ könnten für die künftige Technologieentwicklung limitierend wirken (z.B. für die Dünnschicht-Photovoltaik, optische Technologien, Lasertechnik, Brennstoffzellen, leistungsfähige Akkumulatoren)
 Ressourcen- und Stoffstrommanagement zielt darauf ab, Stoffe ökologisch und ökonomisch effizient einzusetzen. Das ist eine gemeinsame Aufgabe von Industrie und Gewerbe, Handel, Verbrauchern, Staat und Kommunen sowie besonders von Entsorgungsunternehmen, die hier eine Schlüsselposition bei der Kreislaufführung einnehmen.



Copyright: © Texocon GbR
Quelle: 7. Potsdamer Fachtagung 25.-26.02.2010 (Februar 2010)
Seiten: 40
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Holger Alwast

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