Technisches und wirtschaftliches Optimierungspotential in einer Mono-Klärschlammverbrennung

Die WFA Elverlingsen GmbH wurde im Jahr 1999 gegründet. Gesellschafter der WFA E GmbH sind die Mark-E Aktiengesellschaft, Hagen und der Ruhrverband in Essen mit je 50 % der Gesellschaftsanteile. Die Gesellschaft ist mit einem Stammkapital von 2,6 Millionen Euro ausgestattet. Der Unternehmenszweck der WFA E GmbH ist der „ Bau und Betrieb einer Wirbelschichtfeuerungsanlage zur Verbrennung von Steinkohle und entwässertem Klärschlamm am Kraftwerksstandort Werdohl-Elverlingsen der Mark-E AG“. Die Verbrennungskapazität wurde mit 50.000 Tonnen Trockenmasse pro Jahr, was einer Menge von ca. 170.000 Tonnen mechanisch entwässertem Klärschlamm entspricht, ausgelegt. 60 % der Klärschlammmengen kommen aus den eigenen Kläranlagen des Ruhrverbandes, die weiteren Mengen werden auf dem freien Markt
akquiriert. Die gesamte Investitionssumme betrug ca. 50 Millionen Euro. Die Anlage wurde im Dezember 2002 in Betrieb genommen.

Inhaltsverzeichnis
1. Vorstellung der WFA Elverlingsen GmbH
2. Rahmenbedingungen bei der Optimierung
 2.1. Beschreibung der Rahmenbedingungen des Marktes
 2.2. Beschreibung der technischen Rahmenbedingungen bei der Optimierung
3. Potentiale in der WFA Elverlingsen
4. Umsetzung konkreter Maßnahmen
 4.1 Dampferzeugerleistung
 4.2 NOx Emissionen / Temperaturabschaltungen
 4.3 Ölbrenner im Wirbelbett
 4.4 SBS Brenner im Wirbelbett
 4.5 Umbau des Bedüsungssystems SO2 -Wäscher
5. Ergebnisse nach Umsetzung der Maßnahmen
6. Zusammenfassung



Copyright: © Texocon GbR
Quelle: 7. Potsdamer Fachtagung 25.-26.02.2010 (Februar 2010)
Seiten: 17
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr. Jörg Six

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