Klärschlammverbrennung aktuell Zuverlässige Reststoffbehandlung - Beispiel St. Petersburg -

Klärschlamm hat sich zunehmend zu einem Problemstoff und damit
ungeliebten Reststoff entwickelt, dessen Entsorgung die Anlagenbetreiber
gerade in Ballungsgebieten in besonderer Weise herausfordert.

Die EU – Regularien erlauben die Deponierung von Schlämmen nur noch mit einem organischen Restbestandteil von 5%. Das bedeutet, dass die häufig praktizierte Ablagerung von entwässerten Schlämmen auf Deponien oder gar die Stapelung nasser Schlämme in Lagunen nicht mehr möglich ist bzw. sein wird. Während man die landwirtschaftliche Verwertung durch Ausbringungsverordnungen und „Qualitätsvorgaben“ zu regeln versucht wird, stößt die „Nährstoffquelle“ Klärschlamm auf generelle Widerstände seitens der landwirtschaftlichen Betriebe. Dies kann nicht überraschen, wenn man die Diskussion über die Schädlichkeit und Gefahrenpotenziale sowie die zulässigen Grenzwerte bestimmter Inhaltsstoffe verfolgt.



Copyright: © Texocon GbR
Quelle: 6. Potsdamer Fachtagung 19-20. Februar 2009 (Februar 2009)
Seiten: 7
Preis inkl. MwSt.: € 3,50
Autor: Dipl.-Ing. Robert A. Mergler

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