Moderne Filtersysteme und -medien werden zunehmend zur Reinigung von Flüssigkeiten gefordert. Neben Anwendungen im Bereich der Trinkwasserfiltration und der Lebensmittel und Pharmaindustrie finden ich insbesondere im medizinisch-klinischen Bereich zunehmend Aufgaben für die spezifische Flüssigfiltration. Beispielhaft seien hier die Filtration von Blut (z.B. Trennung von Leukozyten, Erythrozyten und Thrombozyten) oder von medizinischen Wirkstofflösungen (z.B. Infusionslösungen) genannt.
Unter heutigen Gegebenheiten besteht mit den zur Verfügung stehenden Filtermedien - Schaumstoffe, Vliese, Kapillarporenmembranen etc. - die Problematik, daß im Interesse des geforderten Massendurchsatzes Kompromisse hinsichtlich der Abscheidefunktion zu schließen sind: Während offenporige Systeme nicht die geforderte Trennfunktion (mittlere Durchlassgröße, Trennschärfe) vorweisen, setzt die Verwendung von scharf trennenden Kapillarporenmembranen für die Flüssigfiltration durch die Mechanismen der Filtration über reine Sperrwirkung enge Grenzen bezüglich des Massenstromes.
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| Quelle: | 2. Potsdamer FFT 2009 (Juni 2009) | |
| Seiten: | 6 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Dr. Thomas Bahners | |
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