Im Hydrometallprozess ist die Anwesenheit des sogenannten „Crud“ ist eine ständige Herausforderung bei der Lösemittelextraktion. Dieser ist eine stabile Emulsion, die sich entlang der Grenze zwischen wässriger und organischer Phase ausbreitet. Die Ausbreitung wird durch folgende
Parameter beeinflusst: Zum einen bläst Wind den Staub und Verunreinigungen in die offenen Sedimentationstanks, zum anderen verursachen die im PLS transportierten nicht gelösten Feststoffe wie z.B. Sand gemeinsam mit falschem Rührerdesign Probleme.
Der Crud-Anteil kann die Effektivität der Hydrometall-Extraktion entscheidend verringern, weil die Phasengrenze einen großen Anteil ausmachen kann und die Absetzbecken hierauf nicht flexibel reagieren können. Im nachfolgenden Prozess der in Reihe geschalteten Absetzbecken, werden diese somit alle mit Crud kontaminiert. Gleichzeitig wird an der Phasengrenzfläche zwischen organischer Phase und wässriger Phase, durch das gebildete Crud, erheblich der notwendige Stofftransport der Extraktion gestört.
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| Quelle: | 2. Potsdamer FFT 2009 (Juni 2009) | |
| Seiten: | 11 | |
| Autor: | Tore Hartmann Dr. Ulrich Horbach Jens Kramer | |
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