Recyclingziele für ein ressourcenschonendes Europa - kommunale Lösungen für eine ökoeffiziente Wertstoffwirtschaft

In den letzten 30 Jahren hat sich der weltweite Abbau von Rohstoffen um 80 Prozent erhöht und der Verbrauch von fossilen Brennstoffen verzwölffacht. In einem „Business as usual"-Szenario, in dem alle Entwicklungs- und Schwellenländer ihre wirtschaftliche Entwicklung ähnlich den OECD-Ländern vorantreiben, würde die Menschheit im Jahr 2050 etwa 2,7-mal mehr Ressourcen als bisher benötigen. Treibhausgas-Emissionen aus fossilen Brennstoffen würden 30 bis 78 Milliarden Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente betragen, und der Wasserverbrauch der Landwirtschaft würde sich auf 182 bis 327 Billionen Liter erhöhen (so eine Studie des “Sustainable Europe Research Institute” (SERI) vom Oktober 2012).

Die Alternative zum „Business as usual"-Szenario liegt in der Entwicklung einer ressourceneffizienten nachhaltigen Wirtschaft, die ausgewähltes wirtschaftliches Wachstum ermöglicht und gleichzeitig Umweltauswirkungen bei der Ressourcennutzung begrenzt. Die Aufgabe, zur Erreichung einer „nachhaltigen Wirtschaft" den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig die Ressourcenproduktivität zu steigern, stellt eine große politische und wirtschaftliche Herausforderung dar, der sich die kommunale Entsorgungswirtschaft stellt.



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Quelle: Stellungnahme 2013 (Juli 2013)
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