KERENATM – ein fortschrittlicher Siedewasserreaktor der Generation 3+

Die KERENATM-Entwicklung begann 1992 als Siedewasserreaktor (SWR) 600-Entwicklung. Bis ins Jahr 2000 diente das Projekt im Wesentlichen der Erhaltung des Siedewasser Know-hows. Man erkannte allerdings bald, welches Potential die Vereinfachung des Anlagendesigns durch Integration passiver Sicherheitsfunktionen in Bezug auf Investitionskostenersparnis und Sicherheit der Anlage hat. Im Laufe der Entwicklung wurde die Leistung der Anlage auf 1.000 MW elektrisch erhöht. Damit war der Name SWR 1000, unter dem die Anlage lange Jahre bekannt war, geschaffen.

 Bei diesem Entwicklungsprogramm waren viele europäische Partner, wie Energieversorgungsunternehmen und Forschungseinrichtungen [1], einbezogen. 2003 wurde der SWR 1000 für das Neubauprojekt Finnland 5 angeboten. Dabei wurde die Leistung weiter auf den heute aktuellen Wert von 1.250 MW elektrisch erhöht. Trotzdem blieb man bei dem Namen SWR 1000. Seit 2008 wird das Basic Design der Anlage nochmals überarbeitet, um alle für ein Lizenzierungsverfahren notwendigen Unterlagen zu erstellen. Mit E.ON konnte dafür ein Partner gewonnen werden, der Know-how und Betriebserfahrung in das Projekt mit einbringt. Als Basis für dieses Projekt dienen europäische Regelwerke. Die Flexibilität des Designs soll allerdings einen weltweiten Einsatz der Anlage erlauben. Im Zuge dieses Projektes entstand der Name KERENATM. Parallel wird das Testprogramm der neuen Systeme und Komponenten komplettiert.



Copyright: © TU Dresden, Institut für Energietechnik
Quelle: Sichere und nachhaltige Energieversorgung 12-13.10.2010 (Oktober 2010)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 6,00
Autor: Dr. Stephan Leyer
Doris Pasler
Dr.-Ing. Hans-Georg Willschütz
Steffen Pankow
Frank Diercks

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