Onlinesysteme zur Zustandsüberwachung von Rohrleitungen und dickwandigen Bauteilen in Neuanlagen

Der Betrieb und die Überwachung hoch beanspruchter Rohrleitungen und dickwandiger Kesselbauteile stehen vor neuen Herausforderungen. Durch die Europäische Union ist die Gesetzgebung für die Herstellung und den Betrieb der Komponenten von Druckgeräten europaweit teilweise erheblichen Änderungen unterworfen. Die Zustandsüberwachung betroffener Geräte wird durch die Druckgeräterichtlinie, die als Druckgeräteverordnung (14. GPSGV) in das deutsche Recht eingeführt wurde, bestimmt. [1] Mindestanforderung für den Bereich des Betriebes sind die Arbeitsschutzrichtlinien, die in Deutschland entsprechend der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) umgesetzt und durch Änderungen im technischen Regelwerk ergänzt werden. Der Bereich der Zustandsüberwachung ist neu zu betrachten, um als Kraftwerksbetreiber die von der Betriebssicherheitsverordnung und den Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) vorgesehenen erweiterten Gestaltungsspielräume in ihrer Gänze zu nutzen.

1. Herausforderungen im Bereich der Zustandsüberwachung
2. Onlinesysteme als zentraler Bestandteil der Zustandsüberwachung
3. Rohrleitungsmonitoring
4. Überwachung des bestimmungsgemäßen Betriebes
5. Überwachung des Kriechverhaltens dickwandiger Bauteile
6. Zusammenfassung
7. Literatur
 



Copyright: © TU Dresden, Institut für Energietechnik
Quelle: Sichere und nachhaltige Energieversorgung 12-13.10.2010 (Oktober 2010)
Seiten: 12
Preis inkl. MwSt.: € 10,00
Autor: B. Eng. Joël Wagner

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