Planung von Instandsetzungskosten für Trinkwasserbehälter – ein Widerspruch?

Management von Infrastrukturbauwerken – aktuelle Trends und Entwicklungen

An die Oberflächenbeschaffenheit von Trinkwasserspeichern sind hinsichtlich Güte und Dauerhaftigkeit hohe Anforderungen zu stellen, da diese nutzungsbedingt in ständigem Kontakt mit dem zu speichernden Wasser sind. Eine Auskleidung der Wasserkammern mit zementgebundenen Beschichtungssystemen hat sich dabei als besonders geeignet erwiesen. Chemisch-physikalische Prozesse führen aber dazu, dass bei vielen Anlagen nach 30 bis 40 Jahren Betriebszeit diese Beschichtungen erwartungsgemäß an das Ende ihrer Lebensdauer angelangt sind. Dadurch entsteht im Bereich der Oberflächensysteme in Trinkwasserspeichern ein erheblicher Sanierungsbedarf, der in der nahen Zukunft eher noch zunehmen wird. Dabei wird aber darauf zu achten sein, dass diese Systeme ihre geplante Lebensdauer auch wirklich erreichen und nicht, wie bei neu hergestellten Trinkwasserbehälterbeschichtungen in vielen Fällen beobachtet, bereits nach einer Nutzungsdauer von wenigen Monaten bis Jahren die Beschichtungen versagen und vorzeitig erneuert werden müssen. Eine wichtige Rolle spielt bei diesen Optimierungsansätzen die Beurteilung des Bauwerkszustandes.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 09 - 2011 (September 2011)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Dipl.-Ing. Ralf Cohrs

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