Partikelzahlen und Feststoffgehalte im Trinkwasser

Versuchsergebnisse aus Probenahmen im Rahmen der Bearbeitung einer Bachelor-Arbeit

Das Ziel der Wasserversorgungsunternehmen ist die Bereitstellung von Trinkwasser mit der bestmöglichen Qualität an 24 Stunden pro Tag. In Bezug auf die Wasserqualität lag in der Vergangenheit der Fokus von Forschung und Entwicklung eher auf der Optimierung der verschiedenen Aufbereitungsverfahren. Derzeit ist jedoch zu beobachten, dass das Interesse der Versorger an einer Weiterentwicklung der Modelle und Theorien, die sich mit den Prozessen im Trinkwasserverteilungsnetz beschäftigen, wächst. Einerseits folgt diese Entwicklung aus den Erwartungen der Verbraucher an das Trinkwasser. Erscheinungen wie z. B. gehäufte Braun- oder Rostwassererscheinungen infolge von geringen Fließgeschwindigkeiten im Zusammenhang mit demografischen Entwicklungen haben Kundenbeschwerden zur Folge und zwingen Versorger zum Handeln. Andererseits sind auch Partikelgehalte, die nicht zu einer Verfärbung des Wassers führen, kritisch zu betrachten, da sich an diese Partikel Schadstoffe anlagern können oder die Partikel selbst in Form von organischer Substanz als Nährstofflieferanten für heterotrophe Organismen dienen können. Somit können auch kleinste Partikel zu einer Wiederverkeimung im Rohrnetz führen oder diese selbst darstellen.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 09 - 2011 (September 2011)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Stefan Orlik
Dipl.-Ing. Silke Dorow
Prof. Dr.-Ing. Uwe Brettschneider

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