Aktuelles zu Erschütterungen – Prognose, Messung, Beurteilung

Erschütterungen als Umweltproblematik sind ein Randthema. Dort, wo sie auftreten, können sie in Planungsprozessen jedoch große Bedeutung erlangen. Was sind Erschütterungen? Bei Erschütterungen handelt sich um mechanische Schwingungen, die im Allgemeinen durch technische Quellen verursacht werden, hauptsächlich
– Stationäre Quellen (Maschinen, Geräte)
– Verkehrsbedingte Quellen
– Baubetrieb Erschütterungen sind in unserer Umwelt allgegenwärtig.

Je nachdem, wo sie einwirken und welche Stärke sie aufweisen, können sie „schädliche Umwelteinwirkungen“ hervorrufen. In dieser allgemeinen Form sind die Erschütterungen im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) erwähnt.  Zu den schädlichen Umwelteinwirkungen zählen
– gesundheitliche Wirkungen
– Bauschäden
– Belästigungswirkungen
– Einflüsse auf technische Geräte
Für den Menschen sind Erschütterungen direkt spürbar (Tastsinn, Ganzkörperempfindung), aber auch aufgrund von Sekundäreffekten, insbesondere dem sogenannten sekundären Luftschall, wahrnehmbar. Sekundärer Luftschall wird durch Schallabstrahlung schwingender Gebäudeteile wie Wände oder Decken erzeugt und ist als tieffrequentes Geräusch wahrzunehmen. Vielfach denken Menschen im Zusammenhang mit Vibrationen an einen speziellen sekundären Effekt, nämlich das Klirren von Gläsern im Schrank.



Copyright: © Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Quelle: Heft 06 - 2011 (November 2011)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 25,00
Autor: Dr. rer. nat. Wolfgang Herrmann

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