Möglichkeiten des Anlagenbaus zur Verkürzung von Stillstandszeiten bei Abfallverbrennungsanlagen

Verschmutzungen, Verschlackungen und Korrosionen in thermischen Abfallbehandlungsanlagen führen seit Jahrzehnten zu Einschränkungen in der Betriebsweise der Anlagen. Es ist ein erklärtes Ziel der Anlagenbetreiber und der Anlagenbauer, die Verfügbarkeitszeiten und auch die Reisezeiten zu maximieren, um somit die Stillstandszeit im Betrieb der Anlagen zu vermeiden.

Die Möglichkeiten des Anlagenbaus zur Vermeidung und Verkürzung von Stillstandszeiten bei Abfallverbrennungsanlagen nehmen einen immer größeren Stellenwert in der heutigen Zeit ein. Im Beitrag wurden derzeit in Betracht gezogene und umgesetzte Maßnahmen vorgestellt, die wesentlich dazu beitragen, dass dieses Ziel auch erreicht wird. Nichtsdestotrotz zeigen die Rückflüsse aus der engen Zusammenarbeit mit dem Betreiber der Anlage, dass die Möglichkeiten bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind. Neue Materialentwicklungen und Betreibererfahrungen mit dem eingesetzten Brennstoff offenbaren immer wieder verbesserungswürdige Details. Durch die Zusammenarbeit mit unserem Service erfolgt der direkte Erfahrungsrückfluss in die projektierten Anlagen, so dass anlagenseitige Verbesserungen sofort umgesetzt werden können. Dieser Prozess sichert die gute Qualität des Anlagenbaus und trägt letztendlich dazu bei, die Verfügbarkeit und damit verbunden die Wirtschaftlichkeit der errichteten Abfallverbrennungsanlage sicherzustellen.



Copyright: © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH
Quelle: Energie aus Abfall 4 (2008) (Mai 2008)
Seiten: 20
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Hans-Peter Aleßio
Dipl.-Ing. Werner Hansen
Dipl.-Ing. Michael Mück
Dipl.-Ing. Heinrich Schumacher
Dipl.-Ing. Berthold Büttenbender

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