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Aktuelles aus den Nachrichtenagenturen unserer Partner.

Petersberger Klimadialog sendet Signal fĂŒr gemeinsame Fortschritte beim Klimaschutz
© Bundesministerium fĂŒr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (14.05.2019)
Der zehnte Petersberger Klimadialog ist am Dienstag mit einem Bekenntnis zu gemeinsamen Fortschritten beim Klimaschutz zu Ende gegangen. Nachdem in den Vorjahren das Verhandeln von Abkommen und Regelwerk im Vordergrund stand, ging es nun vor allem um die Umsetzung. Ziel ist, dass die Staatengemeinschaft beim Klimaschutz gemeinsam immer besser wird, um einen gefĂ€hrlichen Klimawandel abzuwenden. Die Vertreterinnen und Vertreter aus 35 Staaten Ă€ußerten die Erwartung, dass die Staatengemeinschaft bis zum Jahr 2020 ĂŒberarbeitete Klimaziele sowie Langfriststrategien bei den Vereinten Nationen einreichen.

Bundesentwicklungsminister MĂŒller begrĂŒĂŸt neue Regeln fĂŒr Export von PlastikmĂŒll und fordert konsequente Umsetzung durch Exportverbot aus der EU nach Afrika und Asien
© ASK-EU (12.05.2019)
Minister Gerd MĂŒller: "Die neuen Exportregeln des Basler Abkommens fĂŒr PlastikmĂŒll sind ein wichtiger Schritt, den internationalen MĂŒlltourismus zu begrenzen. Wir mĂŒssen diese Gelegenheit nutzen und das jetzt mögliche Exportverbot von PlastikmĂŒll aus der EU nach Afrika und Asien wĂ€hrend der deutschen EU-RatsprĂ€sidentschaft im nĂ€chsten Jahr umsetzen. Die EntwicklungslĂ€nder dĂŒrfen nicht weiter MĂŒllhalde fĂŒr unseren WohlstandsmĂŒll sein.

Svenja Schulze: "FragwĂŒrdige PlastikmĂŒll-Exporte können wir jetzt stoppen“
© bvse-Bundesverband SekundĂ€rrohstoffe und Entsorgung (11.05.2019)
Der Export von PlastikabfĂ€llen unterliegt nun verschĂ€rften Regeln. Sie dĂŒrfen in Zukunft nur noch frei gehandelt werden, wenn sie gereinigt und gut sortiert sind und sich recyceln lassen. FĂŒr den Export anderer PlastikabfĂ€llen wird kĂŒnftig weltweit eine Zustimmung der Behörden der Export- und der Importstaaten erforderlich sein. Der Export schlecht recycelbarer AbfĂ€lle aus der EU in EntwicklungslĂ€nder wird ab 2021 untersagt werden. Auch der illegale Handel mit alten ElektrogerĂ€ten soll weiter eingedĂ€mmt werden. DafĂŒr wurden die Leitlinien fĂŒr den Handel mit diesen GerĂ€ten verschĂ€rft. Dies haben die 187 Vertragsstaaten des so genannten Basler Übereinkommens in Genf gestern Abend einstimmig beschlossen. Das Abkommen regelt den weltweiten Umgang mit gefĂ€hrlichen AbfĂ€llen.

Bundesumweltministerin Schulze prÀsentiert Eckpunkte einer "Umweltpolitischen Digitalagenda"
© Bundesministerium fĂŒr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (07.05.2019)
Bundesumweltministerin Svenja Schulze stellt stellte am 07. Mai auf der Konferenz re:publica Eckpunkte einer "Umweltpolitischen Digitalagenda" vor. Darin skizziert sie in zehn Thesen ihre Vision einer zukunftsfÀhigen Digitalisierung. Die Eckpunkte sind unterlegt mit konkreten VorschlÀgen und Ideen, die die Ministerin zur Diskussion stellt. Bis Ende des Jahres wird das Bundesumweltministerium daraus im Dialog mit Anwenderinnen und Anwendern, Entwicklerinnen und Entwicklern, Nutzerinnen und Nutzern eine "Umweltpolitische Digitalagenda" erarbeiten.

bvse besorgt ĂŒber beabsichtigte Übernahme von STEAG-Anteilen durch Remondis
© bvse-Bundesverband SekundĂ€rrohstoffe und Entsorgung (07.05.2019)
Verschiedenen Medien zufolge erwĂ€gt Remondis beim fĂŒnftgrĂ¶ĂŸten Stromerzeuger STEAG Anteilseigner zu werden. Remondis solle Anteile von den beteiligten Stadtwerken erhalten, hieß es in den Berichten. Diese Entwicklung sieht der Recycling- und Entsorgerverband bvse mit großer Sorge, weil er negative Auswirkungen auf die Wettbewerbssituation im Markt fĂŒr die MĂŒllverbrennung befĂŒrchtet.

Kunststoffrecycler fordern: Definierte hochwertige Mischkunststoffe mĂŒssen im Exportaustausch bleiben!
© bvse-Bundesverband SekundĂ€rrohstoffe und Entsorgung (03.05.2019)
Die stoffliche Wiederverwertung nicht sortenrein gesammelter Kunststoffe ist technisch höchst anspruchsvoll und gehört in ExpertenhÀnde. Allerdings ist die Forderung nach einem generellen Export- und weltweitem Handelsverbot von MischkunststoffabfÀllen, die derzeit auf der Genfer Konferenz zum Basler Abkommen diskutiert und auch von der Bundesumweltministerin Schulze vertreten wird, keine Lösung.

In Nordrhein-Westfalen werden VerbrennungskapazitĂ€ten fĂŒr gefĂ€hrliche AbfĂ€lle knapp
© bvse-Bundesverband SekundĂ€rrohstoffe und Entsorgung (02.05.2019)
Der offene und wirtschaftlich kalkulierbare Weg in thermische Anlagen zur umweltgerechten Beseitigung fĂŒr die Anteile gefĂ€hrlicher AbfĂ€lle, die nach der Aufbereitung ĂŒbrigbleiben, ist fĂŒr die Sonderabfallentsorgungsbranche unabdingbar. Aber genau dieser Weg entwickelt sich fĂŒr die vorwiegend mittelstĂ€ndischen Sonderabfallbehandler in Nordrhein-Westfalen immer mehr zum bedrohlichen Engpass.

GefÀhrdet Fast Fashion in Zukunft das Textilrecycling?
© bvse-Bundesverband SekundĂ€rrohstoffe und Entsorgung (17.04.2019)
Die Auswirkungen textiler Massenproduktion, der Hyperkonsum qualitativ minderwertiger Fast Fashion Mode, die anhaltende WegwerfmentalitĂ€t – all dies sind Faktoren, die wirtschaftlich tragfĂ€higes Altkleiderrecycling zunehmend erschweren.

Altpapier-Marktbericht 2018/2019
© bvse-Bundesverband SekundĂ€rrohstoffe und Entsorgung (16.04.2019)
Seit 2017 beeinflussen die Importrestriktionen der Volksrepublik China fĂŒr Altpapier die Altpapierrecyclingbranche stark. Das setzt sich auch in den ersten Monaten des laufenden Jahres fort.

Bundeskartellamt sieht Fusion Remondis/DSD kritisch
© ASK-EU (15.04.2019)
Das Bundeskartellamt hat heute den Unternehmen REMONDIS SE & Co. KG und DSD – Duales System Holding GmbH & Co. KG mitgeteilt, dass es nach dem bisherigen Ermittlungsergebnis beabsichtigt, das Fusionsvorhaben der beiden Unternehmen zu untersagen. Remondis und DSD haben nun Gelegenheit, binnen zwei Wochen Stellung zu dem Entscheidungsentwurf des Bundeskartellamtes zu nehmen.

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