Workshop Bl√ľhende D√§mme
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2024)
D√§mme und Deiche sind zwar technische Bauwerke f√ľr den Hochwasserschutz, k√∂nnen aber als gro√üfl√§chige Lebensr√§ume auch als Vernetzungsachsen einen Beitrag zur F√∂rderung der Biodiversit√§t sowie vieles mehr leisten. Wasserkraftunternehmen an den gro√üen Gew√§ssern im Donaueinzugsgebiet organisierten dazu einen Workshop mit Vertretern aus Wasserwirtschaft und Naturschutz. Ziel war es, ein gemeinsames Verst√§ndnis hinsichtlich Erfolgversprechender Ma√ünahmen und Ans√§tze f√ľr das Donaueinzugsgebiet zu entwickeln, um diese Synergieeffekte im Raum auch zu realisieren.

LIFE-Projekt Riverscape Lower Inn - Bl√ľhende Innd√§mme zur F√∂rderung der Biodiversit√§t
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2024)
Die Innd√§mme und -deiche haben durch die extensive Pflege eine hohe Bedeutung als Vernetzungsachse hochwertiger Wiesenlebensr√§ume, die durch intensive Landwirtschaft, Fl√§chenversiegelung oder Verbrachung stark zur√ľckgedr√§ngt wurden. Die den wasserbautechnischen Anforderungen und an die Vielfalt der Standorte angepasste Pflege leistet damit einen Beitrag zur F√∂rderung der Biodiversit√§t. Bei der Umsetzung ist es wichtig Synergien aus technischen und √∂kologischen Anforderungen zu nutzen sowie ein Prozessverst√§ndnis f√ľr den Naturraum zu erlangen.

Best Practice - Beispiele f√ľr gelungene Dammpflege
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2024)
Flussbauliche Korrektionen f√ľhren zu einer strikteren Trennung von quatischen und terrestrischen Lebensr√§umen sowie dem Verlust der wertvollen asserwechselzonen. Dies ist mit ein Grund, warum D√§mme und Deiche heutzutage erg√§nzend zu den Belangen des Hochwasser- und Standortschutzes der Kompensation verlorengegangener, hochwertiger Habitate dienen. Das Streben, nicht nur auf die technische Funktionalit√§t zu achten, sondern Dammfl√§chen auch √∂kologisch aufzuwerten, kann die heutige Damm- und Deichpflege dabei durchaus vor Herausforderungen stellen.

Dämme und Begleitflächen als Beitrag zum Biotopverbund
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2024)
Im Kampf gegen die Biodiversit√§tskrise ist das gesamtgesellschaftliche Ziel von 15 % Biotopverbundfl√§che bis 2030 in Bayern nur erreichbar, wenn sich zunehmend weitere Ressorts, Kommunen und potenzielle Partner, wie Verb√§nde, Stiftungen oder Unternehmen, engagieren. Die Stiftung Kulturlandschaft G√ľnztal arbeitet seit √ľber 20 Jahren am Biotopverbund im G√ľnztal und setzt auf gute Zusammenarbeit in der Region. Die M√∂glichkeiten, einen Beitrag zum Biotopverbund zu leisten, sind vielf√§ltig und jeder Beitrag z√§hlt.

√Ėkobilanzielle Untersuchung von mineralischen Ersatzbaustoffen in Urbaner Gr√ľner Infrastruktur
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2024)
Elemente Gr√ľner Infrastruktur sind ein effektives Werkzeug zur Steuerung des lokalen Klimas in urbanen R√§umen. Gleichzeitig bieten mineralische Abf√§lle als gr√∂√üter Abfallstrom in Deutschland ein hohes Ressourcenpotential. Daher wird die Frage diskutiert, inwieweit die Substitution von Prim√§rrohstoffen mit mineralischen Ersatzbaustoffen die √Ėkobilanz von Urbaner Gr√ľner Infrastruktur beeinflusst.

Eignung und √∂kologisches Potenzial von Ersatzbaustoffen in Dachbegr√ľnungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2024)
Urbane Gr√ľne Infrastruktur (UGI) ist ein wesentlicher Bestandteil der Ma√ünahmen zur Entwicklung klimaresilienter St√§dte. UGI birgt aber auch das Potenzial f√ľr Ressourceneffizienz, wenn sie mit der Verwertung von mineralischen Abf√§llen, insbesondere Bauabf√§llen, kombiniert wird. Dieser Stoffstrom stellt ein signifikantes Ressourcenpotenzial zum Ersatz von mineralischen Prim√§rrohstoffen dar. Der Vorteil begr√ľnter Konstruktionen aus Ersatzbaustoffen besteht somit nicht nur in der Bereitstellung von √Ėkosystemleistungen der begr√ľnten Fl√§chen und den Kapazit√§ten zur Klimaanpassung, sondern auch in der Schlie√üung von regionalen Stoffkreisl√§ufen.

Sichere und saubere Städte
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2021)
Neben schlechter Luft und L√§rm bereitet B√ľrgerinnen und B√ľrgern zunehmend eine verschmutzte Umwelt Sorgen. Digitale L√∂sungen erm√∂glichen es auf vergleichsweise einfache Art und Weise, das Erscheinungsbild unserer St√§dte effizient zu verbessern oder einen guten Zustand zu erhalten.

Rechtliche Aspekte f√ľr das Borkenk√§fermanagement in Natura 2000-Gebieten
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2021)
The forest fulfils a variety of different functions for the environment, for animal and plant species and for people. Safeguarding the diversity of functions, in conjunctionwith sustainability, is the essential principle of forestmanagement and is as such anchored in the state forest laws. In practice, especially the handling of calamities in FFH areas conflicts between nature conservation and forestry.

Planung und Umsetzung von ‚ÄěDeponie auf Deponie‚Äú-Vorhaben in Deutschland
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Die Zentraldeponie Hubbelrath √ľbernimmt im Raum D√ľsseldorf eine wesentliche Entsorgungsfunktion. Da das verf√ľgbare Deponievolumen der Deponieklasse II (DK II) weitgehend ersch√∂pft war, wurde nach vorheriger Durchf√ľhrung eines Planfeststel-lungsverfahrens zwischenzeitlich mit dem Bau der S√ľderweiterung begonnen. Geplant ist die Realisierung einer Gesamtdichtungsfl√§che von ca. 15,4 ha, wovon ca. 4,9 ha sich an den vorhandenen Altk√∂rper anlehnen. Hier wird eine bifunktionale Dichtung errichtet, die sowohl als Oberfl√§chenabdichtung f√ľr den unterlagernden Deponiek√∂rper, als auch als Basisabdichtung f√ľr den neuen Deponieabschnitt (ebenfalls Deponieklasse II) dient. Auf diese Weise wird ein zus√§tzliches Ablagerungsvolumen von ca. 2,6 Mio.m¬≥ geschaffen.

Baggerseen sind Refugien f√ľr die Artenvielfalt
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Ein Forschungsprojekt zeigt neue Wege f√ľr den Artenschutz an k√ľnstlichen Gew√§ssern. Untersucht werden positive und negative Einfl√ľsse von Angelvereinen und deren Gew√§ssernutzung auf die gew√§ssergebundene Biodiversit√§t.

 1  2  3 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?