Der Kreis schließt sich: Pkw-Schredder-Rückstände – ein aufwändig zu trennender Materialmix
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2017)
Die Richtlinie 2000/53/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über Altfahrzeuge besagt, dass die Wiederverwendung und Verwertung bei allen Altfahrzeugen bei mindestens 95 Prozent des durchschnittlichen Fahrzeuggewichts liegen soll. Das französische Unternehmen Guy Dauphin Environment (GDE) Recyclage hat das Ziel klar gesteckt: Mindestens 85 Prozent der Pkw-Schredder-Rückstände sollen verwertet und 10 Prozent energetisch genutzt werden.

RĂĽckgewinnung von Hochleistungswerkstoffen aus Triebwerken unter BerĂĽcksichtigung der Unbrauchbarmachung
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Flugzeuge sind eine Quelle hochwertiger Komponenten und Werkstoffe, sobald sie zur Entsorgung kommen. Von besonderem Interesse sind Hochleistungswerkstoffe u.a. aus den Triebwerken. Triebwerke sind im Durchschnitt aus 40 % Nickel-Legierungen, 30 % Titan-Legierungen, 20 % Stählen und 10 % sonstigen Werkstoffen zusammengesetzt. Um deren Potential zu erschließen, ist eine Prozessentwicklung für die dokumentierte Unbrauchbarmachung und Rückgewinnung von Sekundärrohstoffen wie z.B. Titan, Superlegierungen, Edelstahl und sonstigen Materialien aus Trieb- und Fahrwerken erforderlich. Der Beitrag stellt das Vorgehen zum rechtssicheren und gleichzeitig wirtschaftlichen Triebwerksrecycling in der betrieblichen Praxis dar.

Die neue europäische Dimension des Abfallstroms „Altfahrzeuge“ zur Verhinderung illegaler Exporte
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Die Thematik der Entsorgung bzw. Verwertung von Altfahrzeugen wird auf Gemeinschaftsebene durch die EU-weit seit 18. September 2000 anzuwendende Richtlinie ĂĽber Altfahrzeuge 2000/53/EG geregelt. Diese verlangt insbesondere nach, durch die Mitgliedstaaten bis zu bestimmten Stichtagen zu erreichende, Mindestverwertungsquoten und sieht die Einrichtung von RĂĽcknahmesystemen fĂĽr Altfahrzeuge vor.

Re-Use von Antriebsbatterien aus Elektrofahrzeugen in Stationärspeichern – Chancen und Risiken
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Das Thema der Lithium-basierten Batterien wird immer wichtiger, sowohl im Kontext der Elektro-Mobilität als auch im Bereich der stationären Speicher. Der Hauptfokus liegt hier beim Produzenten meist auf der Anwendung im First-Life. Aber auch nach dem First-Life im Mobilitätssektor besitzen die Batterien meist noch ein hohes Potential für weniger anspruchsvolle Anwendungsbereiche in einem Second-Life. Auf diese Weise können hohe Kosten, CO2-Emissionen und Deponierung von Material im Falle der Entsorgung der Lithium-Ionen-Batterien vermieden bzw. zeitlich verschoben werden. Dies ist von Vorteil, da die Recyclingverfahren immer weiterentwickelt werden und zukünftig höhere Recycling-Quoten ermöglichen.

bifa-Text Nr. 67: Umweltrisiken der Nanotechnologie: Sicherung der Kreislaufwirtschaft mit biologischen Testverfahren
© bifa Umweltinstitut GmbH (3/2016)
Es wurde vom bifa Umweltinstitut die Wirkung ausgewählter Nanomaterialien auf aerobe und anaerobe Abbauvorgänge in verschiedenen biologischen Testverfahren untersucht.

Flexibilität gefragt: Kunststoffteile verkomplizieren das Recycling in der Automobilindustrie
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2015)
Kunststoffteile aus der Automobilindustrie stellen besondere AnsprĂĽche an das Recyclingverfahren, damit das recycelte Produkt zur weiteren Verwendung geeignet ist. Die Beseitigung von GerĂĽchen und Fremdstoffen durch Hochvakuum-Absaugung und Schmelzefiltrierung sowie der Einsatz von Additiven fĂĽr das Upcycling sind SchlĂĽsselfaktoren, die einbezogen werden mĂĽssen. Ein Unternehmen aus Ă–sterreich hat sich auf Anlagen zum Kunststoff-Recycling aus der Automobilindustrie spezialisiert.

RĂĽckgewinnung kritischer Metalle
© Rhombos Verlag (6/2015)
Die Demontage von Elektro- und Elektronikkomponenten aus Altfahrzeugen fĂĽr die stoffliche Verwertung kann einen wichtigen Beitrag zur Ressourceneffizienz leisten

Perspektiven der zunehmenden Fahrzeugelektronik fĂĽr das Altfahrzeugrecycling
© TK Verlag - Fachverlag fĂĽr Kreislaufwirtschaft (6/2015)
Eine wichtige Aufgabe der EG-Altfahrzeug-Richtlinie aus dem Jahr 2000 war es, das Umweltproblem der wild im Wald oder an Straßenrändern abgestellten Altfahrzeuge zu lösen. Hierzu wurden eine Rücknahmepflicht der Fahrzeughersteller und Anforderungen an die Vorbehandlung und Trockenlegung der Altfahrzeuge in den Demontagebetrieben implementiert. Im Rückblick haben die Maßnahmen in Deutschland eine nachhaltige Wirkung gezeigt: herrenlose Altfahrzeuge gibt es kaum mehr und für die Altfahrzeugverwertung stehen gut 1.200 Demontagebetriebe mit einer Anerkennung nach der Altfahrzeugverordnung bereit.

Entwicklungstendenzen fĂĽr den Einsatz von Leichtbauwerkstoffen im Fahrzeugbau und Auswirkungen auf das Recycling
© TK Verlag - Fachverlag fĂĽr Kreislaufwirtschaft (6/2015)
Die Gewichtsspirale konnte gestoppt werden: Der konsequente Leichtbau – etwa mit modernen Kohlenstofffaser-Verbundwerkstoffen (CFK), faserverstärkten Thermoplasten oder CFK-Hybridwerkstoffen mit Polyurethan oder Hochleistungsstählen – ist neben den zu erzielenden Fortschritten in der Batterie- und Antriebstechnik ein wichtiger Baustein zur Erreichung attraktiver Reichweiten, Zuladung und Fahrdynamik.

Kaskadennutzung im Automobil – Realität oder Zukunftsmusik?
© TK Verlag - Fachverlag fĂĽr Kreislaufwirtschaft (6/2015)
Die im BMBF Förderprogamm Globaler Wandel bewilligte Nachwuchsforschergruppe Cascade Use unterstützt Anstrengungen gesellschaftlicher Akteure langfristig weniger Ressourcen zu verbrauchen und CO2-Emissionen zu reduzieren. Die Mitglieder der Gruppe werden ein Schlüsselinstrument zur Entscheidungsfindung entwickeln und erproben.

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