Gro√üwetterlagen als Indikator f√ľr zunehmende Trockenheit in S√ľdwestdeutschland
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2021)
Anhand ausgew√§hlter Trockenperioden, Niedrigwasserzeiten und Hitzewellen f√ľr S√ľdwestdeutschland wurde untersucht, welche Gro√üwetterlagen (GWL) die Ausl√∂ser extremer Trockenperioden waren. Diese kritischen Trocken-GWL wurden erfasst und hinsichtlich signifikanter Ver√§nderungen (Trends, Bruchpunkte) im Sommer (JJA) und in der Vegetationsperiode (April-Sept.) f√ľr die Zeitreihe 1881-2018 untersucht. Anhand der Ver√§nderungen der Trocken-GWL wird gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit eines extrem trockenen und hei√üen Sommers bzw. einer trockenen Vegetationsperiode in den letzten vier Jahrzehnten im Vergleich zum Zeitraum 1881-1972 um ein Vielfaches angestiegen ist. Aus diesem Grund und wegen des mehrere Jahre andauernden Niederschlagsdefizits wird die Einf√ľhrung eines D√ľrrerisikomanagements f√ľr S√ľdwestdeutschland dringend empfohlen.

Auswirkungen der Klimaentwicklung auf die Landwirtschaft Baden-W√ľrttembergs
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2021)
Hitze und Trockenheit, Starkniederschläge und Spätfröste werden der Landwirtschaft verstärkt zu schaffen machen. Hinzu kommen neue Herausforderungen durch Krankheiten und Schädlinge. Mehr CO2 in der Luft wirkt ertragssteigernd. Wärmeliebende Kulturen, wie Mais, Soja, Hirse, aber auch Reben, werden profitieren, sofern die Wasserversorgung ausreicht. Vielfältige Anpassungsmaßnahmen in Pflanzenbau und Viehhaltung sind notwendig. Bewässerung wird primär beim Anbau von Sonderkulturen an Bedeutung gewinnen. Erosionsschutz wird als Vorsorge unabdingbar.

Klimaänderungen: Auswirkungen auf den Wasserhaushalt von Wäldern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2021)
Zur Bewertung des aktuellen und zuk√ľnftigen Risikos von Wassermangel f√ľr die W√§lder Baden-W√ľrttembergs wurden Simulationen mit dem Wasserhaushaltsmodell LWF-Brook90 durchgef√ľhrt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Intensit√§t des Wassermangels seit 1990 zugenommen hat. Modellierungen auf der Basis von Klimaprojektionen prognostizieren regional unterschiedliche √Ąnderungen im Wasserhaushalt. Im Szenario RCP 8.5 ist auch in aktuell noch klimatisch beg√ľnstigten und damit gut wasserversorgten Regionen mit einer sp√ľrbaren Versch√§rfung des Trockenheitsrisikos zu rechnen.

Klimawandel und der Hitzesommer 2018: Folgen f√ľr die Fischbest√§nde
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2021)
Die Rekordhitze und -trockenheit im Jahr 2018 f√ľhrten zu austrocknenden und √ľberhitzten Gew√§ssern mit massivem Fischsterben. Die Ergebnisse von Fischbestandserhebungen zeigen, dass die Fischartenzahl und der Anteil k√§lteliebender Fischarten in Baden-W√ľrttemberg 2018 deutlich abnahmen. Dagegen stieg der Bestand an w√§rmeliebenden, karpfenartigen Kleinfischen teilweise an. Ob sich die Fischbest√§nde erholen oder zuk√ľnftige Wetterextreme die Lage weiter versch√§rfen werden, sollen laufende Untersuchungen zeigen. M√∂gliche Ma√ünahmen zum Schutz der Fischbest√§nde und Gew√§sser vor den Auswirkungen des Klimawandels werden dargestellt.

Werkzeugkasten f√ľr den Umgang mit Starkregenrisiken in Kommunen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2021)
Zur lokalen Bew√§ltigung der Herausforderungen von zunehmenden Starkregenereignissen ben√∂tigen Kommunen effektive, passende Werkzeuge. Hierf√ľr haben zehn Institutionen aus sechs L√§ndern gemeinsam im Projekt Rainman eine frei zug√§ngliche Toolbox erstellt. Sie enth√§lt Methoden zur Risikobewertung und Strategien sowie Ma√ünahmen zur Risikominderung. Die Toolbox unterst√ľtzt kommunale Akteurinnen und Akteure so beim Umgang mit den Risiken aus Starkregen.

Anlagen und Vermögensverwaltung im Wasserbau
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2021)
Betreiber von Hochwasserschutzanlagen aus dem Nordseeraum und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen haben innovative L√∂sungen f√ľr eine anpassungsf√§hige und breit aufgestellte Anlagen und Verm√∂gensverwaltung entwickelt. Um den zuk√ľnftigen, gemeinsamen Herausforderungen im Hochwasserschutz gewappnet zu sein, wurden Prinzipien erarbeitet und l√§nder√ľbergreifend an f√ľnf Fallstudien im Nordseeraum angewendet.

Gesundheitsschutz ist Naturschutz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2021)
Das Jahr 2020 wird uns allen dauerhaft in Erinnerung bleiben. Es ist das Jahr, in dem uns eine Gefahr heimsuchte, die bis dato wohl die wenigsten auf dem Schirm hatten: ein neuartiges, gef√§hrliches Virus, f√ľr das es kein Gegenmittel gab. Au√üer der sozialen Distanz, die mit massiven Einschnitten in allen Lebensbereichen verbunden war und ist. Welche Parallelen im Umgang diese Pandemie zum Umgang mit Naturkatastrophen aufweist, ist das Fokus-Thema des aktuellen GDV-Naturgefahrenreports 2020.

Unterst√ľtzungsbedarfe mittelgro√üer St√§dte im Nordseeraum f√ľr die Anpassung an den Klimawandel
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2020)
Unterst√ľtzungsbedarfe mittelgro√üer St√§dte im Nordseeraum f√ľr die Anpassung an den Klimawandel wurden identifiziert. Diesen St√§dten fehlt es oft an einer strategischen Ausrichtung. Beispiele guter Praxis k√∂nnen das Spektrum potenzieller L√∂sungsans√§tze erweitern.

Circularity by Design ‚Äď K√∂nnen tempor√§re Wohnformen nachhaltig gestaltet werden?
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Die Umweltauswirkungen verschiedener Wirtschaftssektoren sind angesichts der drohenden Auswirkungen des Klimawandels in den Fokus ger√ľckt. Die Baubranche gilt als ein Sektor mit besonders gro√üen Auswirkungen: Nach Angaben der Europ√§ischen Kommission ist der Bau und die Nutzung von Geb√§uden in der EU f√ľr fast die H√§lfte aller gewonnenen Materialien und des Energieverbrauchs, sowie f√ľr etwa ein Drittel des Wasserverbrauchs verantwortlich (European Commission 2014). Daher wurde der Bausektor im Aktionsplan f√ľr die Kreislaufwirtschaft als einer der vorrangigen Bereiche definiert (European Commission 2015). In diesem Konferenzbeitrag steht tempor√§res Wohnen, und damit ein Teilbereich des Bausektors im Mittelpunkt. Darunter versteht man die Bereitstellung von Unterk√ľnften f√ľr Menschen f√ľr einen bestimmten, zeitlich begrenzten Zeitraum an einem bestimmten Ort.

Forschungsprojekt INTEWAR: Hochwasser und D√ľrre in Kamerun
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2020)
In Kamerun treten klimabedingt immer h√§ufiger Extremwetterlagen auf, die Hochwasser und D√ľrre verursachen. Gleichzeitig w√§chst die Bev√∂lkerung rapide, was dazu f√ľhrt, dass sich Menschen unkontrolliert in √úberschwem-mungsgebieten ansiedeln. Aufgrund der kritischen hygienischen Praktiken kommt es daraufhin immer wieder zu Epidemien in der Bev√∂lkerung. Mit dieser Problematik besch√§ftigt sich das BMBF-Forschungsprojekt ‚ÄěINTEWAR ‚Äď Innovative Technologien zur Eind√§mmung wasserassoziierter Krankheiten‚Äú.

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