Bundeskongress des BWK - Unsere Fl√ľsse ‚Äď gef√§hrdetes Schutzgut?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
Der 34. Bundeskongress des BWK war, wie auch in den Vorjahren, mit rd. 170 Teilnehmenden gut besucht. Bundeskongress und Fachforen stellten unsere Fl√ľsse mit ihren vielf√§ltigen Beeintr√§chtigungen und unserem Auftrag, sie zu sch√ľtzen, in den Mittelpunkt. Zum Umgang mit den Stoffen in den Gew√§ssern und den Sedimenten, zum Hochwasserrisikomanagement und dem technischen Hochwasserschutz, zur EU-WRR und integrierter Gew√§sserentwicklung sowie zur Trockenheit 2018 und Strategien zur Anpassung an den Klimawandel wurde berichtet und diskutiert. Ein gut besuchtes Ausstellerforum rundete das Programm ab.

Novelle der D√ľngeverordnung: Was wurde bereits ge√§ndert, was wird sich √§ndern?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
Deutschland wurde im Juni 2018 vom Europ√§ischen Gerichtshof (EuGH) wegen Nichteinhaltung und nicht ausreichender Umsetzung der Nitratrichtlinie verurteilt. Der EuGH kommt zum Ergebnis, dass die von Deutschland in der Novelle der D√ľngeverordnung 2007 ergriffenen Ma√ünahmen nicht ausreichend sind, um die Ziele der Nitratrichtlinie zu erreichen. Die Europ√§ische Kommission (EU-KOM) hat in der Folge Deutschland ger√ľgt, dass auch mit der 2017 abgeschlossenen Novelle der D√ľngeverordnung nicht die notwendige Umsetzung der Nitratrichtlinie erfolgt, daher wird die D√ľngeverordnung derzeit erneut novelliert und soll 2020 in Kraft treten.

Nitratentwicklung im Grundwasser gegen den Trend
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
Steigende Nitratwerte im Grundwasser m√ľssen nicht sein. Mit Etablierung einer seit 1996 in Hessen m√∂glichen Wasserschutzgebietskooperation in Verbindung mit einer Wasserschutzgebietsausweisung sind auch in landwirtschaftlichen Einzugsgebieten sinkende Nitratwerte im Grundwasser zu erreichen. Erfolge in Nordhessen.

Landbewirtschaftung steuert Nitratausträge: eine Modellstudie
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2019)
Viele Wasserk√∂rper sind mit Nitrat belastet. Die konventionelle Landwirtschaft gilt als eine der Hauptverursacher f√ľr Stickstoffeintr√§ge in Gew√§sser. Alternative Landbewirtschaftungsmethoden haben das Potenzial, die Belastung mit Stickstoff zu reduzieren. In der vorliegenden Studie wird f√ľr das Warnow-Einzugsgebiet in Nordostdeutschland und seine wichtigsten Teileinzugsgebiete mit Hilfe eines √∂kohydrologischen Modells gezeigt, wie durch Extensivierung oder die Umstellung auf √∂kologischen Landbau die Gew√§sserg√ľte deutlich verbessert werden kann.

Die Umsetzung des Gewässerschutzgesetzes aus Sicht des Schweizerischen Fischerei­Verbandes
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2019)
2006 reichte der Schweizerische Fischerei-Verband (SFV) seine Volksinitiative ‚ÄěLebendiges Wasser‚Äú ein, ein Verfassungsartikel zur Renaturierung der Gew√§sser wurde gefordert. Das Parlament erarbeitete einen indirekten Gegenvorschlag, der 2011 zum revidierten Bundesgesetz √ľber den Schutz der Gew√§sser und die entsprechende Verordnung f√ľhrte. Gesetzliches Ziel ist es, 4¬†000¬†km priorit√§re Wasserl√§ufe innert 80¬†Jahren zu revitalisieren.

Die Wirkung der hydraulisch gering durchlässigen Bereiche bei der in situ Grundwassersanierung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Eine belastbare Planung von in situ Grundwassersanierungsma√ünahmen (ENA) hinsichtlich der Abmessungen des Reaktionsraumes, der erforderlichen Menge an reaktiven Stoffen, Sanierungszeit und Sanierungskosten erfordert eine modellgest√ľtzte Prognose. In der Praxis werden daf√ľr Modelle verwendet, die den Grundwasserbereich als Einporensystem betrachten. Im Rahen umfangreicher Feld- und Laboruntersuchungen wurde nachgewiesen, dass der Grundwasserbereich als Zweiporensystem zu betrachten ist.

ZEROS - Zerstörung organischer Schadstoffe in Wässern mittels innovativer Verfahrenskombination (Teil 1)
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Im Forschungsprojekt ZEROS wird nach einem Weg gesucht, ein alternatives Verfahren zu den vornehmlich mit Aktivkohle abzureinigenden organischen Verunreinigungen im Grundwasser zu entwickeln.

F√∂rderung und Trennung von komplexen DNAPL-LNAPL Phasengemischen auf der Altlast O76 ‚ÄěKokerei Linz‚Äú
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Bei der Altlast O76 ‚ÄěKokerei Linz‚Äú handelt es sich um eine bereits seit 1942 existierende Kokerei, die im zweiten Weltkrieg weitgehend zerst√∂rt, anschlie√üend wiederaufgebaut und in Betrieb genommen wurde. Das Areal umfasst ca. 350.000 m¬≤ und weist mehrere Hotspots auf, in denen massive Teer√∂lkontaminationen und Kontaminationen durch aromatische Kohlenwasserstoffe vorliegen. Es fand bereits ein erheblicher Schadstoffeintrag ins Grundwasser statt.

Komplexer Ansatz f√ľr eine belastbare Grundwassergef√§hrdungs- und -risikobewertung von Altlasten
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Belastbare Prognosen der Kontaminationsausbreitung werden im Rahmen der Detailerkundung und der Erstellung von Monitored Natural Attenuation (MNA)- und Enhanced Natural Attenuation (ENA)-Konzepten sowie der daraus resultierenden Notwendigkeit den Umfang von Sanierungsma√ünahmen abzuleiten ben√∂tigt. Der daf√ľr vorhandene Kenntnisstand ist oft nicht ausreichend, um belastbare Prognosen zur Ausbreitung von Kontaminanten im Boden und Grundwasserbereich erzielen zu k√∂nnen.

Mikroplastik in der aquatischen Umwelt
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2018)
Etwa 10 % des j√§hrlich produzierten Mikroplastiks gelangen in die aquatische Umwelt, akkumulieren sich dort und bergen eine Bedrohung f√ľr die Lebewesen. Doch was genau passiert eigentlich mit dem Mikroplastik, sobald es ins Wasser gelangt? Dieser Fragestellung wird nachgegangen, indem gemessene Konzentrationsmengen dargestellt sowie m√∂gliche Transportwege aufgezeigt werden.

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