Nutzungskonkurrenzen um Wasser in Zeiten des Klimawandels und wie sie gesteuert werden können
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2021)
Die Verantwortung f√ľr einen sorgsamen Umgang mit Wasser ist vielf√§ltig verteilt. Da die Wasserverf√ľgbarkeit f√ľr alle und f√ľr jeden Zweck keine Selbstverst√§ndlichkeit mehr ist, sind Nutzungskonkurrenzen zu identifizieren, abzugleichen und konstruktiv zu gestalten. Einige Beispiele sich abzeichnender Nutzungskonkurrenzen und ein m√∂glicher Umgang damit werden dargestellt.

Grundwasserqualit√§t und -Quantit√§t in einer grenz√ľberschreitenden deutsch-niederl√§ndischen Perspektive
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2021)
Ein Ziel der europ√§ischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist das Erreichen des quantitativ und qualitativ guten Zustandes des Grundwassers. Wasser kennt keine Grenzen, weshalb deutsche und niederl√§ndische Wassermanager eine Abstimmung f√ľr die grenz√ľberschreitenden Grundwasserk√∂rper im Teileinzugsgebiet Deltarhein-Ost durchgef√ľhrt haben. Die wasserwirtschaftlichen Probleme sind sehr √§hnlich. Unterschiede bei der Vorgehensweise zum Erreichen der Ziele sind zu verzeichnen.

Agrarbedingte und nicht-agrarbedingte Nitrateintragsquellen in das Grundwasser in Hessen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2021)
Die Ursachen der Nitratbelastung des Grundwassers werden kontrovers diskutiert und die Bedeutung der Landwirtschaft wird dabei von deren Interessenvertretungen vielfach in Frage gestellt. Vor diesem Hintergrund wurden f√ľr Hessen die potenziellen Nitrateintr√§ge in das Grundwasser aus verschiedenen Quellen quantifiziert und miteinander verglichen.

Auswirkung des Klimawandels auf die Wasserverf√ľgbarkeit - Anpassung an Trockenheit und D√ľrre in Deutschland
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2021)
Das UBA-Projekt ‚ÄěAuswirkung des Klimawandels auf die Wasserverf√ľgbarkeit ‚ąí Anpassung an Trockenheit und D√ľrre in Deutschland‚Äú, kurz WADKlim, verschafft einen bundesweiten √úberblick √ľber die gegenw√§rtige Wasserverf√ľgbarkeit sowie deren zuk√ľnftige Entwicklung unter Klimawandelbedingungen. Im Projekt werden aufkommende Nutzungskonflikte analysiert und m√∂gliche L√∂sungsstrategien entwickelt. Beispielsweise wird ein Konzept f√ľr regionale Wasserbeir√§te zur St√§rkung intersektoraler Koordination entworfen. Zudem wird das Potenzial von Wasserwiederverwendung zur Bew√§sserung im urbanen Raum untersucht.

L√∂sungsans√§tze f√ľr Klimawandel bedingte Herausforderungen in der Trinkwasserversorgung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2021)
Um Klimawandel bedingten Herausforderungen in der Trinkwasserversorgung begegnen und effiziente sowie nachhaltige L√∂sungen entwickeln zu k√∂nnen, stehen aktuelles Fachwissen und innovative Verfahren zur Verf√ľgung. Damit diese in praxistaugliche und fl√§chendeckende Anwendungen √ľberf√ľhrt werden k√∂nnen, bedarf es Transferleistungen von der Wissenschaft in die Praxis. Der Handlungsdruck ist hoch, aktives Handeln dringend geboten. Es sind Entscheidungen zu treffen, die mit hohen Investitionen verbunden sind und lange in die Zukunft wirken. Diese sind von allen Beteiligten und Verantwortlichen mitzutragen und sie erlauben keinen Aufschub.

Auswirkungen des Klimawandels auf Wasserbedarf und -dargebot
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Diese Studie nutzt 70 Klima-Wasserhaushaltssimulationen auf der Ein-Kilometer-Skala unter zwei Klimaszenarien f√ľr Deutschland. Klimawandel f√ľhrt zu l√§nger anhaltenden Hitzeperioden, so dass Wasserbedarf und Spitzenwasserabgaben zuk√ľnftig steigen werden. Die Grundwasserneubildung nimmt mit zunehmender Erw√§rmung im Median in Deutschland zu. W√§hrend die Ver√§nderungen im Klimaschutzszenario moderat sind und sich zur Mitte des Jahrhunderts stabilisieren, nehmen sowohl Grundwasserneubildung als auch Hitzeindikatoren im Weiter-so-wie-bisher-Szenario bis zum Ende des Jahrhunderts weiter zu.

Komposttoiletten als Ausgangspunkt f√ľr sichere D√ľngeprodukte
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2021)
Mobile Toilettenanlagen k√∂nnen Alternativen zur wasserwirtschaftlichen Entsorgung der menschlichen F√§kalien sein. Sie erm√∂glichen es dabei, Kreisl√§ufe gew√§sserschonend zu schlie√üen, wenn die aufgefangenen F√§kalien nicht anschlie√üend als Abwasser behandelt werden. Untersucht wurden die Akzeptanz von Komposttoiletten sowie die M√∂glichkeiten zur Aufbereitung der Inhalte. Sachgerechte Abfallschl√ľssel und d√ľngerechtliche Vorschriften k√∂nnen so einen stofflichen Kreislauf sichern.

Nachbericht der Dresdner Grundwassertage 2021
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Am 8. und 9. Juni fanden die Dresdner Grundwassertage sowohl in Altbekannter Form als auch mit Online-Übertragung statt. Die "Wasserwirtschaft unter den Bedingungen von Klima- und Strukturwandel" stellt uns vor immer neue Herausforderungen, weshalb in diesem Jahr die Beiträge ganz unter diesem Motto standen.

Die Nationale Wasserstrategie
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Mit der Vorstellung des Entwurfs der Nationalen Wasserstrategie durch das Bundesumweltministerium am 8. Juni 2021 endete ein dreij√§hriger Dialogprozess. Im Entwurf der Nationalen Wasserstrategie werden alle Fragen und Antworten zum Umgang mit Wasser in Deutschland bis 2050 geb√ľndelt.

Zum Klimawandel im Harz und seinen Auswirkungen auf die Wasserwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2021)
Mit deinen relativ hohen Niederschl√§gen in den Hochlagen und seine Talsperren spielt der Harz eine wichtige Rolle bei der Trinkwasserversorgung in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Th√ľringen. Mit dem Projekt "Energie- und Wasserspeicher Harz" zur Anpassung an den Klimawandel und dem beispielgebenden "Integrierten Gew√§sser- und Auenmanagement Oker im N√∂rdlichen Harzvorland" werden zwei Projekte vorgestellt, in denen auf den Klimawandel reagiert wird.

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