Automatisierte Sturzflutwarnung mit dem Internet der Dinge
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2017)
Das Internet der Dinge beginnt mit einem Sensor. Denn nur mit einem Sensor k√∂nnen Dinge Zust√§nde erfassen und Aktionen ausf√ľhren. Diese beiden T√§tigkeiten sowie die Verbindung zum Netz machen diese Gegenst√§nde ohne menschliche Hilfe ‚Äěintelligent‚Äú. So k√∂nnen automatisierte Sturzflutwarnungen oder Ver√§nderungen von Lastverteilungen an Bauwerken in Sekundenschnelle √ľbertragen werden.

Erfahrungen zur Festlegung von Probennahmestellen, zu Probennahmen und Gef√§hrdungsanalysen f√ľr Trinkwasser-Installationen am Beispiel Legionellen ‚Äď Teil 2
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2017)
Im ersten Teil des Beitrags (vgl. DVGW energie | wasser-praxis, Ausgabe 3/2017) wurden h√§ufige Fehler in Gef√§hrdungsanalysen infolge der √úberschreitung des technischen Ma√ünahmenwertes f√ľr Legionellen an den Beispielen Festlegung von Probennahmestellen, Probennahmen und Fehler mit Bezug zum Gutachtenteil aus Sicht eines Sachverst√§ndigen vorgestellt. Der zweite Teil des Beitrags behandelt im Anschluss daran u. a. die Unabh√§ngigkeit und die Fachkenntnisse des Sachverst√§ndigen und erl√§utert einen zweiten Schwerpunkt betreffend der VDI/DVGW 6023 des bereits vorgestellten Verfahrens vor dem Landgericht M√ľnchen.

Expositionsabsch√§tzung gegen√ľber ionisierender Strahlung durch Wasserwerksr√ľckst√§nde
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2017)
R√ľckst√§nde, die in Wasserwerken anfallen, enthalten Radionuklide nat√ľrlicher Herkunft. Durch den Umgang mit diesen R√ľckst√§nden kann es daher zu einer Strahlenexposition der Mitarbeiter durch nat√ľrliche radioaktive Strahlenquellen kommen. Die Ergebnisse einer Dosisabsch√§tzung zeigen in der Einzelfallbetrachtung f√ľr Schl√§mme und Filtermaterialien, dass die Besch√§ftigten keiner unzul√§ssigen Dosis ausgesetzt sind. Entsorgungs- oder Verwertungsbetriebe k√∂nnen allerdings R√ľckst√§nde aus mehreren Wasserwerken beziehen, daher m√ľssen diesen Besch√§ftigten l√§ngere Expositionszeiten zugewiesen werden. Im Rahmen einer generischen Expositionsabsch√§tzung ist diesem Umstand Rechnung zu tragen.

Hochwasserrisiken am Rhein ‚Äď wichtigste Ma√ünahmen aus internationaler Sicht
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2016)
Der erste koordinierte Hochwasserrisikomanagementplan gem√§√ü Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL) f√ľr die internationale Flussgebietseinheit Rhein (Ebene A = EZG > 2 500 km¬≤) liegt seit Ende 2015 vor. Der Plan beschreibt die Hochwasserrisiken am Rhein, seinen gro√üen Nebenfl√ľssen und die wichtigsten Ma√ünahmen zur Verringerung hochwasserbedingter nachteiliger Folgen aus internationaler Sicht.

Wie geht es in Rheinland-Pfalz mit dem Hochwasserrisikomanagement weiter?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2016)
Hochwasserrisikomanagement ist eine Gemeinschaftsaufgabe der B√ľrgerinnen und B√ľrger, der Kommunen und des Staates. Sie ist bei den St√§dten, Gemeinden und den betroffenen Menschen noch nicht angekommen. In Rheinland-Pfalz hat der Prozess in den regionalen Hochwasserpartnerschaften und √∂rtlichen Initiativen zur Aufstellung von Hochwasserschutzkonzepten begonnen. Er wird in den kommenden Jahren fortgesetzt.

Neues Hochwasserinformations- und -managementsystem f√ľr Sachsen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2016)
Im Landeshochwasserzentrum (LHWZ) Sachsen werden Daten, welche die Entstehung, den zeitlichen Verlauf und die r√§umliche Ausdehnung von Hochwasserereignissen charakterisieren, erfasst und ausgewertet. Diese Daten dienen als Grundlage f√ľr das Hochwasserrisikomanagement und sollen eine fr√ľhzeitige und sichere Identifikation von Hochwassersituationen sowie einen schnellen Informationsfluss zu allen Akteuren sicherstellen. Das Hochwasserinformations- und -managementsystem (HWIMS) soll eine weitgehend automatisierte Prozessunterst√ľtzung des LHWZ erm√∂glichen. Den Schwerpunkt bilden dabei die drei Bereiche Datensammlung, Datenaufbereitung und Datenver√∂ffentlichung. Das im Jahr 2005 in Betrieb genommene Altsystem entsprach nicht mehr den aktuellen Anforderungen und wurde basierend auf Analysen sowie Konzepten neu aufgesetzt. Im Beitrag werden die Entwicklungsschritte und die Funktionalit√§ten des HWIMS im Kontext zum Hochwasserrisikomanagementprozess erl√§utert.

Hochwasserangepasste Bauweisen ‚Äď Hochwasserschutz versus Barrierefreiheit
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2016)
Viele Geb√§ude im Sturmflutgebiet der Hamburger Elbe sind als Hochwasserangepasste Bauweisen geplant und realisiert. Diese Geb√§ude m√ľssen aufgrund steigender Hochwasser-Bemessungswasserst√§nde ein immer h√∂heres Schutzziel erf√ľllen, sind jedoch auch an die vorhandenen Erschlie√üungsh√∂hen gebunden und sollen dar√ľberhinaus die Anforderungen an Ressourcenschonung sowie √∂ffentliche Nutzungen im Erdgeschoss erf√ľllen. Anhand von Beispielen wird dargestellt, wie sich die Geb√§ude dennoch entsprechend den steigenden Hochwassereinwirkungen nachhaltig und barrierefrei realisieren lassen. Ein Vergleich der bereits realisierten Geb√§ude zeigt auf, dass nicht alle Hochwasserangepassten Bauweisen gleicherma√üen die Anforderungen erf√ľllen.

Hochwasserrisikomanagement 2030 ‚Äď ein Ausblick
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2016)
Die j√ľngsten Hochwasserereignisse ‚Äď und insbesondere die durch Starkniederschl√§ge verursachten Ereignisse ‚Äď waren Anlass, wieder einmal grundlegend √ľber die M√∂glichkeiten und Grenzen der Hochwasservorsorge nachzudenken. Wie geht es weiter? Welche absehbaren Fortschritte im Hochwasserrisikomanagement werden in den n√§chsten 15 Jahren die Entwicklung ma√ügebend pr√§gen?

Hochwasservorsorgekonzept f√ľr starkregengesch√§digte Gemeinden
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2016)
Am 20. September 2014 ging in der Nordpfalz ein besonders heftiger Starkregen mit Regenmengen von bis zu 150 mm in drei Stunden nieder. Die Folge war eine Sturzflut ungekannten Ausma√ües mit Sch√§den in Millionenh√∂he. In den Brennpunktgemeinden stand stark verschlammtes Wasser bis zu 1,70 m hoch in H√§usern, H√∂fen und auf Stra√üen. In einem Pilotprojekt des Landes Rheinland-Pfalz wurden die Erfahrungen aus diesem Ereignis analysiert und bewertet sowie Ma√ünahmen entwickelt, die den Betroffenen und Beteiligten helfen sollen, bei k√ľnftigen Starkregenereignissen besser ger√ľstet zu sein.

Das sächsische Maßnahmenprogramm zur Umsetzung der nationalen Hochwasserrisikomanagement-Pläne
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2016)
Nach dem Hochwasser im August 2002 wurden in Sachsen Hochwasserschutzkonzepte und Gefahrenhinweiskarten als komplexe einzugsgebietsbezogene wasserwirtschaftliche Planungen erstellt. Damit lagen zum 22.12.2010 bereits Dokumente vor, welche die wesentlichen Anforderungen der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie (HWRM-RL) erf√ľllen. Auf Basis dieser Vorleistungen hat der Freistaat Sachsen das S√§chsische Ma√ünahmenprogramm zu den Hochwasserrisikomanagementpl√§nen der Elbe und der Oder erarbeitet. Damit werden die √úbergangsregelungen genutzt, die Art. 13 der HWRM-RL bietet. Dieses Ma√ünahmenprogramm besteht aus einem Textteil, der die Umsetzung der HWRM-RL in Sachsen erkl√§rt, und Anh√§ngen, welche die Ma√ünahmen im Detail erl√§utern. In informativen Steckbriefen werden sowohl die √ľberregional wirksamen nichtbaulichen Ma√ünahmen aus den Handlungsfeldern Vermeidung, Warnung und Vorsorge dargestellt, als auch die baulichen Hochwasserschutzma√ünahmen mit ihrem aktuellen Umsetzungsstand beschrieben.

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