Der Damm-Komplex am Oberen Atbara im Sudan
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Der Damm-Komplex am Oberen Atbara im Nordsudan dient neben Bew√§sserungszwecken dem Hochwasserschutz und stellt 320¬†MW elektrischer Leistung zur Verf√ľgung. Mit der im Juni¬†2018 abgeschlossenen Netzsynchronisation der vier Maschinens√§tze befindet sich das von Tractebel Engineering GmbH ‚Äď vormals Lahmeyer International GmbH ‚Äď durchgef√ľhrte Mehrzweck-Projekt nach rund acht Jahren Planungs- und Ausf√ľhrungszeit im Abschluss. Ein angeschlossenes Infrastruktur-Bauvorhaben wird ab Ende¬†2019 das Reservoir des Staubauwerks f√ľr die Trinkwasserversorgung einer Gro√üstadt erschlie√üen.

Innovation bei einer Sperre auf aktiver Verwerfung und starker Stauseeverlandung
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In der Gr√ľndung der Neelum-Jhelum-Talsperre in Kaschmir, Pakistan, verl√§uft eine der Hauptverwerfungen des Himalayas. Die Sperre besteht aus einer Gewichtsmauer mit Hochwasserentlastungsanlage sowie √ľber der Verwerfung aus einem Steinsch√ľttdamm. Die Sperre und Sch√ľtzen wurden f√ľr eine Horizontalbeschleunigung von 1,25¬†g ausgelegt, der Sch√ľttdamm zudem f√ľr eine Fundationsverschiebung von 3,7¬†m. Der Fels wurde im Bereich der Verwerfung durch eine Reihe eng angeordneter Bohrungen geschw√§cht. Zur Kontrolle der Stauraumverlandung wurde die Sohle der Hochwasserdurchl√§sse auf das Niveau des Flussbettes gelegt.

Wasserbau im Einklang mit der Natur im neuen Fränkischen Seenland
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Der Hochwasserschutz f√ľr das Altm√ľhltal war seit den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts ein Anliegen der Bev√∂lkerung. Bedingt durch die industrielle Entwicklung Frankens versch√§rfte sich der Wassermangel in Nordbayern. Erst das Zusammenf√ľhren von drei Gro√üprojekten ‚Äď dem Hochwasserschutz im Altm√ľhltal, der Erh√∂hung des Niedrigwasserabflusses im Regnitz-Main-Gebiet und der Main-Donau-Kanal ‚Äď erm√∂glichte mit dem Bau von f√ľnf Talsperren das neue Fr√§nkische Seenland, das 1990 eingeweiht wurde. Die Landschaft in Westmittelfranken wurde im Einklang von Natur, Landschaft und Technik zum Nutzen von Mensch und Umwelt neu gestaltet.

Talsperren unter Bergsenkung ‚Äď ein Praxisbeispiel zur Sanierung in NRW
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Mit dem Ende des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet sind die Folgen, die durch den jahrhundertelangen untert√§gigen Bergbau verursacht wurden, nicht unmittelbar beendet. Am Praxisbeispiel einer Talsperre, die errichtet wurde, um den bergsenkungsbedingt gest√∂rten Abfluss tempor√§r zu regulieren, werden die vom Bergbau induzierten Einfl√ľsse zusammen mit den k√ľnftigen Aufgaben des Hochwasserschutzes in der deutschen Metropolregion vorgestellt.

Speicherpotenzial- und Standortanalyse f√ľr gro√üe Hochwasserr√ľckhaltebecken
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Ein Teil des Hochwasserschutz-Aktionsprogramms 2020plus des Freistaates Bayern besteht darin, die Potenziale f√ľr den Hochwasserr√ľckhalt gezielt zu analysieren und wo sinnvoll und machbar verst√§rkt zu erschlie√üen. Dazu geh√∂ren neben nat√ľrlichen Retentionsfl√§chen auch technische R√ľckhaltema√ünahmen in Form von Hochwasserr√ľckhaltebecken¬†(HRB) und Flutpoldern. Nachfolgend wird eine Methodik erl√§utert, wie f√ľr das bayerische Einzugsgebiet des Mains Standorte f√ľr gro√üe, potenziell √ľbergebietlich wirksame HRB identifiziert und bewertet wurden.

Planung eines Hochwasserr√ľckhaltebeckens aus Sicht des Auftraggebers ‚Äď Bew√§ltigung der Schwierigkeiten oder Verzicht
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Im Planungsprozess f√ľr ein Hochwasserr√ľckhaltebecken als Bestandteil einer Hochwasserschutzkonzeption f√ľhren erhebliche Widerst√§nde von Natursch√ľtzern zu un√ľberbr√ľckbaren Differenzen. Ein Festhalten an den Planungen w√§re zur Sackgasse geworden, eine gerichtliche Auseinandersetzung drohte. Im Beitrag werden der Umgang mit dieser Situation und ein m√∂glicher L√∂sungsansatz aufgezeigt, der als Beispiel f√ľr eine Konfliktl√∂sung bei solchen Vorhaben dienen k√∂nnte.

Planung und Umsetzung eines Hochwasserr√ľckhaltebecken Verbundsystems
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In diesem Beitrag stellen die Autoren ein Hochwasserr√ľckhaltebecken-Verbundsystem vor, das im Zuge des Emscher-Umbaus als Meilensteinprojekt fungiert. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die hydraulischen Nachweisf√ľhrungen zur √úberpr√ľfung der Machbarkeit verschiedenster Variantenbetrachtungen im Spannungsfeld Baukosteneffizienz, Hochwassersicherheit, Hochwasser- und Naturschutz vor dem Hintergrund baubetrieblicher und √∂kologischer Belange gelegt. Die Ergebnisse werden zur Diskussion gestellt.

Die Erweiterung der Hochwasserentlastungsanlage der Talsperre Malter
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Die Talsperre Malter an der Roten Wei√üeritz in Sachsen hat gro√üe Bedeutung f√ľr den Hochwasserschutz, insbesondere der Landeshauptstadt Dresden. Beim Extremhochwasser 2002 kam es infolge der √úberschreitung des damals g√ľltigen BHQ2 zu einer signifikanten hydraulischen √úberlastung der Betriebseinrichtungen. Die neu ermittelten Bemessungswerte sind so stark angestiegen, dass die √úberflutungssicherheit des Absperrbauwerks nicht mehr nachgewiesen werden konnte. Zur Wiederherstellung der √úberflutungssicherheit m√ľssen die Betriebseinrichtungen erweitert werden.

Ein holistischer Modellansatz f√ľr ein multifunktionales Starkregenrisiko-Informationssystem
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Die j√ľngsten Unwetterereignisse im Mai und Juni 2018 haben uns erneut vor Augen gef√ľhrt: Starkregeninduzierte √úberflutungen k√∂nnen √ľberall, pl√∂tzlich und zum Teil sehr lokal mit variablen Auspr√§gungen und Schadensfolgen auftreten. Bislang fehlt es jedoch an effektiven Instrumenten zur ganzheitlichen Erfassung und Bewertung des Starkregenrisikos in Deutschland. Dieser Beitrag pr√§sentiert einen Ansatz f√ľr ein gekoppeltes Modellsystem, welches sowohl f√ľr die systematische Dokumentation und Risikoanalyse als auch f√ľr ein hydrodynamisches, risikobasiertes Fr√ľhwarnsystem eingesetzt werden kann.

Die Hochwasservorhersage f√ľr die Binnenelbe
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Die Hochwasservorhersage f√ľr die deutsche Binnenelbe ist eine Gemeinschaftsaufgabe der Flussgebietsgemeinschaft Elbe. Sie erfolgt zentral in der Hochwasservorhersagezentrale Sachsen¬≠Anhalt unter Verwendung des Vorhersagesystems WAVOS Elbe. Dieses System besteht aus mathematischen Modellen und Datenprozessoren, die modular miteinander gekoppelt sind.

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