Kooperatives Auenmanagement im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2019)
Um im √úberschwemmungsgebiet der unteren Mittelelbe die zum Teil konfligierenden Interessen von Hochwasserschutz, Naturschutz und Landwirtschaft in Ausgleich zu bringen, hat ein auf sechs Jahre angelegtes F√∂rderprojekt des Landes Niedersachsen, bearbeitet von der Biosph√§renreservatsverwaltung Nieders√§chsische Elbtalaue, neue stark regionalisierte Partizipations- und Kommunikationsstrukturen entwickelt. F√ľr die Freihaltung ausgew√§hlter Uferpartien, die f√ľr den schadlosen Hochwasserabfluss besondere Bedeutung haben, werden verschiedene mechanische Verfahren und Beweidungsprojekte entwickelt und erprobt, die den besonderen Anforderungen der hier betroffenen Natura-2000-Gebietskulisse gerecht werden k√∂nnen.

Integrierte Gewässerkonzepte und digitales Gewässermanagement
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2019)
Integrierte Gew√§sserkonzepte beinhalten ein systematisches und planvolles Vorgehen, in dem die Anforderungen der Hochwasservorsorge mit den M√∂glichkeiten der naturnahen Gew√§sserunterhaltung und -entwicklung kombiniert sind. Damit verbunden ist ein m√∂glichst effizienter Mitteleinsatz durch das Erzeugen von Synergieeffekten bei der Ma√ünahmenplanung und -umsetzung. Mit einer Gew√§ssermanagement-Software kann die Umsetzung integrierter Gew√§sserkonzepte unterst√ľtzt werden.

Operativer Hochwasserschutz Eignung, Einsatz und Leistungsfähigkeit von Sandsackersatzsystemen in praxisorientierten Versuchsreihen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2019)
Mit dem Einsatz von Sandsackersatzsystemen in der operativen Hochwasserabwehr k√∂nnen √ľber gro√üe Distanzen die Sicherung von Lebensr√§umen und der Schutz von Objekten erm√∂glicht werden. Bisher finden sie jedoch kaum Einsatz in der Praxis, nicht zuletzt aufgrund fehlender Nachweise der grundlegenden Eignung, der Funktionalit√§t und Leistungsf√§higkeit im Katastrophenfall. Die vorgestellten Versuchsreihen und darauf basierenden Einsch√§tzungen erm√∂glichen hier ein besseres Verst√§ndnis.

Geodatenbasiertes Dokumentationsverfahren f√ľr Starkniederschlagsereignisse und weiterf√ľhrende Untersuchungen zur detaillierten Gef√§hrdungsanalyse
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Die Dokumentation von Starkniederschlagsereignissen und deren Auswirkungen ist von essenzieller Bedeutung f√ľr ein effektives Risikomanagement. Die raumzeitliche Verkn√ľpfung von Niederschlagsradardaten, automatisiert verorteten √úberflutungsaufnahmen sowie zus√§tzlichen ereignisbezogenen Daten erm√∂glicht die Wirkungsanalyse des Starkregen-√úberflutungsverlaufes und bereitet die Grundlage einer ersten Gef√§hrdungsanalyse sowie der Validierung hydrodynamisch-numerischer Modelle. Dar√ľber hinaus sind im Rahmen der hydraulischen Gef√§hrdungsanalyse weiterf√ľhrende Untersuchungen zur Ermittlung kritischer Niederschlagsdauern an neuralgischen Punkten notwendig.

Zwischen D√ľrre und √úberschwemmung ‚Äď Wasserhaushaltsgr√∂√üen vor dem Hintergrund des Klimawandels
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Im Klimawandel sind die Ver√§nderungen des Wasserhaushaltes bedeutsam, denn diese Ver√§nderungen k√∂nnen Einschnitte in allen Bereichen des Lebens von der Trinkwasserbereitstellung √ľber die Landwirtschaft und Nahrungsg√ľterproduktion bis zur Verteilung von Waren √ľber wassergebundene Transportwege bedeuten. Weiterhin sind infrastrukturelle Ausstattungen und die Gestaltung von Naturr√§umen sowie Freizeitm√∂glichkeiten davon betroffen.

Neue Wege im √Ėsterreichischen Flussraummanagement
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Ein integratives Flussraummanagement ist notwendig, um die Ziele und Ma√ünahmenprogramme des Nationalen Gew√§sserbewirtschaftungsplans mit jenen des Nationalen Hochwasserrisikomanagementplans abzustimmen und gleichzeitig auch andere Nutzungen und Anforderungen an das Flie√ügew√§sser ber√ľcksichtigen zu k√∂nnen. Im integrierten LIFE-Projekt IRIS (Integrated River Solutions in Austria) werden an sieben √∂sterreichischen Fl√ľssen auf einer Gesamtl√§nge von knapp 600 Flusskilometern fach- und sektoren√ľbergreifende Planungsprozesse durchgef√ľhrt, mit dem Ziel, integrative Leitbilder festzulegen und Ma√ünahmenkonzepte abzustimmen, sowie bauliche Ma√ünahmen zur Verbesserung des √∂kologischen Zustands und des Hochwasserschutzes zu setzen.

Synergien des Nationalen Hochwasserschutzprogramms mit naturschutzfachlichen, gewässerökologischen und klimapolitischen Zielsetzungen
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Im Auftrag des Bundesamtes f√ľr Naturschutz werden Ma√ünahmen des Nationalen Hochwasserschutzprogramms im Hinblick auf potenzielle Synergien mit wichtigen parallelen Umweltzielen analysiert, systematisiert und bewertet. Ziel sind praxisnahe Empfehlungen im Hinblick auf Kriterien und Methoden zur Ermittlung und Bewertung von Synergien sowie zur m√∂glichst umf√§nglichen und gezielten Ber√ľcksichtigung bei der Umsetzung des Programms.

Umgang mit gesellschaftlichen Widerst√§nden bei Planung eines Hochwasserr√ľckhaltebeckens
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In der Hochwasserschutzkonzeption f√ľr die Selke, einem Mittelgebirgsbach im Harz, sind zwei gr√ľne Hochwasserr√ľckhaltebecken elementare Bestandteile. Da das Gebiet in vielf√§ltiger Weise naturschutzfachlich gesch√ľtzt ist, ergaben sich fr√ľh gegen die Planung eines der beiden Anlagen erhebliche Widerst√§nde. Der Umgang mit einer solchen Situation und L√∂sungsvorschl√§ge werden vorgestellt.

Entstehung und statistische Einordnung der Ostsee-Sturmflut vom 2. Januar 2019
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Die Sturmflut am 2. Januar 2019 f√ľhrte zu erheblichen Sandverlagerungen an der deutschen Ostseek√ľste und schweren Sch√§den an K√ľstenschutzbauwerken. Die Entstehung und die statistische Einordnung des Sturmflutereignisses werden diskutiert und Beispiele der Auswirkungen pr√§sentiert.

Der Damm-Komplex am Oberen Atbara im Sudan
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Der Damm-Komplex am Oberen Atbara im Nordsudan dient neben Bew√§sserungszwecken dem Hochwasserschutz und stellt 320¬†MW elektrischer Leistung zur Verf√ľgung. Mit der im Juni¬†2018 abgeschlossenen Netzsynchronisation der vier Maschinens√§tze befindet sich das von Tractebel Engineering GmbH ‚Äď vormals Lahmeyer International GmbH ‚Äď durchgef√ľhrte Mehrzweck-Projekt nach rund acht Jahren Planungs- und Ausf√ľhrungszeit im Abschluss. Ein angeschlossenes Infrastruktur-Bauvorhaben wird ab Ende¬†2019 das Reservoir des Staubauwerks f√ľr die Trinkwasserversorgung einer Gro√üstadt erschlie√üen.

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