Ein holistischer Modellansatz f√ľr ein multifunktionales Starkregenrisiko-Informationssystem
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2019)
Die j√ľngsten Unwetterereignisse im Mai und Juni 2018 haben uns erneut vor Augen gef√ľhrt: Starkregeninduzierte √úberflutungen k√∂nnen √ľberall, pl√∂tzlich und zum Teil sehr lokal mit variablen Auspr√§gungen und Schadensfolgen auftreten. Bislang fehlt es jedoch an effektiven Instrumenten zur ganzheitlichen Erfassung und Bewertung des Starkregenrisikos in Deutschland. Dieser Beitrag pr√§sentiert einen Ansatz f√ľr ein gekoppeltes Modellsystem, welches sowohl f√ľr die systematische Dokumentation und Risikoanalyse als auch f√ľr ein hydrodynamisches, risikobasiertes Fr√ľhwarnsystem eingesetzt werden kann.

Die Hochwasservorhersage f√ľr die Binnenelbe
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Die Hochwasservorhersage f√ľr die deutsche Binnenelbe ist eine Gemeinschaftsaufgabe der Flussgebietsgemeinschaft Elbe. Sie erfolgt zentral in der Hochwasservorhersagezentrale Sachsen¬≠Anhalt unter Verwendung des Vorhersagesystems WAVOS Elbe. Dieses System besteht aus mathematischen Modellen und Datenprozessoren, die modular miteinander gekoppelt sind.

Hochwasserrisikokommunikation in einer großen Kommune am Beispiel Dresden
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In der Landeshauptstadt Dresden m√ľssen in der Hochwasserrisikokommunikation unterschiedlichste Prozesse initiiert und aufrechterhalten werden. Zum einen sind laufende Bauma√ünahmen verfahrenskonkret zu begleiten. Zum zweiten sind politische Entscheidungen vorzubereiten. Nicht zuletzt m√ľssen neue Anwendungen zur F√∂rderung der individuellen Eigenvorsorge begleitet werden. Als Grundlage daf√ľr ist das Wissen √ľber die vielf√§ltigen lokalen Hochwasserrisiken zu pflegen und f√ľr die √Ėffentlichkeit transparent aufzubereiten.

Umgang mit Extremereignissen am Beispiel der Schweiz
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Die Hochwasserrisiken in der Schweiz werden weiter wachsen. Risikotreiber sind die Zunahme der Landnutzung sowie die Häufigkeit und Intensität der Hochwasser infolge des Klimawandels. Der Umgang mit der Dimensionierung von Schutzbauten und Extremereignissen ist entscheidend, damit keine neuen Risiken entstehen. Es werden die Anforderungen an Schutzbauten sowie an den Umgang mit dem Überlastfall gezeigt und mit Fakten aus den Hochwassern von 2005 und 2007 geschärft. Neben Strategien, Konzepten und Grundsätzen wird eine technische Lösung präsentiert.

Gro√üsch√∂nau ‚Äď die gro√üe ‚Äď sch√∂ne ‚Äď Aue
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Gro√üsch√∂nau, eine Gemeinde im S√ľdosten des Freistaates Sachsen, liegt an zwei kleinen Fl√ľssen, die im unmittelbar benachbarten Tschechien entspringen. Die historisch gewachsene Siedlungsstruktur an den Gew√§ssern pr√§gt den Ort.

Hochwasserrisikokommunikation
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Die Kommunikation der Hochwasserrisiken wird zunehmend als wichtiger Baustein zur Bewusstseinsbildung und zur Unterst√ľtzung wasserwirtschaftlicher Ziele im Rahmen des Hochwasserrisikomanagements erkannt. Nur √ľber eine professionelle Kommunikation kann man andere Akteure zum Handeln bewegen. Es gibt vielf√§ltige M√∂glichkeiten, mit Zielgruppen zu kommunizieren. Im Beitrag werden ausgew√§hlte Kommunikationsaktivit√§ten aus den Freistaaten Bayern und Sachsen vorgestellt.

Objektvorsorgema√ünahmen in hochwassergef√§hrdeten Gebieten ‚Äď Strategien, Umsetzung und Wirtschaftlichkeit
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Der Beitrag thematisiert die wesentlichen Strategien der Bauvorsorge sowie deren Wirkungen und Umsetzungschancen, die vom jeweiligen Planer f√ľr Neubau und Bestand geb√§udespezifisch zu bewerten sind.

Hochwasserangepasste Erschlie√üungssysteme in denkmalgesch√ľtzten Quartieren
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Mit der Zunahme von Hochwasserereignissen steigen nicht nur die Belastungen auf die Geb√§ude au√üerhalb des hochwassergesch√ľtzten Bereiches, sondern auch die Einschr√§nkungen auf die verkehrliche Geb√§udeerschlie√üung.

Hochwasservorsorge hinter Deichen ‚Äď Die Gemeinde Bobenheim-Roxheim als Vorzeigeprojekt
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Extreme Hochwasserereignisse sind so selten, dass sich potenziell betroffene Gemeinden in der Regel nicht mit den m√∂glichen negativen Auswirkungen befassen. Vor allem in Gebieten hinter technischen Hochwasserschutzanlagen f√ľhlen sich die Menschen h√§ufig sicher, reichern vermehrt Schadenspotenziale an und betreiben wenig bzw. keine Risikovorsorge. Die in Rheinland-Pfalz hinter dem Rheinhauptdeich gelegene Gemeinde Bobenheim-Roxheim hat sich dieser Aufgabe angenommen und ein Pilotprojekt zum Thema ‚ÄěExtremhochwasser hinter Deichen‚Äú durchgef√ľhrt.

Hochwasserfr√ľhwarnung ‚Äď gemeinsamer Beitrag aus Sachsen und Rheinland-Pfalz
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Es werden die operationellen Hochwasserfr√ľhwarnsysteme der L√§nder Sachsen und Rheinland-Pfalz vergleichend vorgestellt. Sie dienen der Prognose von Hochwasser in kleinen, schnell reagierenden Einzugsgebieten. Obgleich beiden Systemen recht unterschiedliche Modellans√§tze zu Grunde liegen, werden √§hnliche Produkte erstellt und verteilt. Die M√∂glichkeiten und Grenzen sowie weitere Entwicklungsoptionen der kleinr√§umigen Hochwasserfr√ľhwarnung werden besprochen.

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