Talsperre Pirk - Erneuerung der Ringkolbenventile in beiden Grundablassleitungen - Planung und bautechnische Umsetzung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Die Talsperre Pirk befindet sich im Vogtland nordöstlich der Stadt Oelsnitz im Freistaat Sachsen. Die im Jahre 1935 bis 1939 erbaute Talsperre staut die Weiße Elster auf. Heute dient sie vor allem der Niedrigwasseraufhöhung, dem Hochwasserschutz, der Energieerzeugung und kann außerdem zur Naherholung sowie Fischerei genutzt werden. Bemessen auf das große Einzugsgebiet von 375 kmÂČ und den bewirtschaftbaren Stauraum von 8,351 Mio. mÂł existiert ein sehr geringer Ausbaugrad.

Sylvenstein 2020 - Bilanz, Defizite, LösungsansÀtze
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Die fĂŒr den Bau einer Talsperre ermittelten naturwissenschaftlichen Kennwerte sind keine unverĂ€nderlichen Konstanten. Durch eine inhĂ€rente Datenunsicherheit sowie durch sich stetig verlĂ€ngernde Beobachtungszeitreihen, der Stichprobe fĂŒr die statistische ExtremwertschĂ€tzung, variieren sie auch unter stationĂ€ren Klimabedingungen. Dieser Sachverhalt wird beim Nachweis der HochwasserbemessungsfĂ€lle (HWBF) derDIN 19 700 [1] berĂŒcksichtigt. Sie erlaubt bei bestehenden Anlagen zum Beispiel den Einstau in den außergewöhnlichen HochwasserrĂŒckhalteraum in die Hochwasserschutzbetrachtungen miteinzubeziehen (BHQ3), wenn die aktuell verwendeten HochwasserzuflĂŒsse grĂ¶ĂŸer sind als der ehemals verwendete Zufluss. Außerdem muss das verbleibende Risiko infolge Überschreitung des BHQ2 bewertet und ausreichend vermindert werden.

Untersuchungen zur Bewertung des Brauchwassernutzungspotenzials kleiner und mittlerer Stauanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Mit der Novellierung des ThĂŒringer Wassergesetzes im Jahr 2019 hat die ThĂŒringer Fernwasserversorgung zusĂ€tzlich zum Betrieb auch die Instandsetzung und den RĂŒckbau von 61 ehemaligen landwirtschaftlichen BewĂ€sserungsspeichern neu ĂŒbernommen

Datengetriebene Bauwerksanalyse am Baldeneysee
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2023)
FĂŒr das Absperrbauwerk am Baldeneysee des Ruhrverbands wird eine datengetriebene Bauwerksanalyse durchgefĂŒhrt, um mögliche GrĂŒnde fĂŒr unerwartete Grundwasseranstiege zu identifizieren. Die hier gezeigte Studie zeigt einen Weg auf, verschiedene hydrologische EinflussgrĂ¶ĂŸen und Prozessgeschwindigkeiten ĂŒber einen KI- basierten Ansatz zur Bauwerksanalyse einzusetzen. Zudem konnte die Vermutung aufgestellt werden, dass sich verĂ€ndernde Niederschlagscharakteristika im Zuge des Klimawandels eine mögliche Quelle dieser Anstiege einzelner Messstellen seien.

BauwerksprĂŒfung wasserbautechnischer Anlagen - handnahe PrĂŒfung nach DIN 1 076
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2023)
Zu den Ingenieurbauwerken des Spezialwasserbaus gehören neben den Stauanlagen und deren Betriebstechnik auch BrĂŒcken ĂŒber Hochwasserentlastungsanlagen, Entnahmebauwerke, Tunnel, Tosbecken, StĂŒtzbauwerke sowie Hang- und Felssicherungen im angrenzenden Bereich dieser Anlagen.

Wasserkraftanlagen und Wasserkraftmaschinen: WasserrÀder
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2022)
FĂŒr die Auslegung und den Entwurf von Wasserkraftanlagen ist die Auswahl des Wasserkraftanlagentyps und der fĂŒr den Standort geeigneten Wasserkraftmaschine erforderlich. Auf Grund der Vielfalt möglicher AusfĂŒhrungsformen werden die verschiedenen Wasserkraftmaschinen und Wasserkraftanlagen hinsichtlich der technischen Konzepte gezeigt und die Wasserkraftanlagen klassifiziert. Dabei werden einerseits die Wasserkraftanlagen und WasserrĂ€der und andererseits die Wasserkraftschnecken, WassersĂ€ulenmaschinen, Wasserturbinen und die kinetischen Energiewandler behandelt.

Verbrennung von PTFE zur Bewertung der Freisetzung polyfluorierter organischer Substanzen
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2022)
Der Beitrag handelt von Ergebnissen zur Messung polyfluorierter Substanzen in Abgasen einer Anlage nach der 17. BImSchV.

Hochwasserwarnung und -information in ThĂŒringen
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Der Freistaat ThĂŒringen ist im Gegensatz zu den beiden FlĂ€chenlĂ€ndern Rheinland-Pfalz und Sachsen nahezu ausschließlich als Hochwasserentstehungsgebiet einzuordnen. GrĂ¶ĂŸere ZulĂ€ufe wie Rhein oder Elbe mit Oberliegern in anderen (Bundes-) LĂ€ndern, gibt es in ThĂŒringen nicht. Die bedeutendsten ZuflĂŒsse von außerhalb sind die Saale sowie die Weiße Elster. Das bayerische Einzugsgebebiet der Saale besitzt eine FlĂ€che von ca. 1 000 kmÂČ. Allerdings findet sich auf dem weiteren Weg der Saale in ThĂŒringen schon nach wenigen Kilometern Fließstrecke das Talsperrensystem der Saalekaskade, mit dem die SaaleabflĂŒsse unterhalb sehr deutlich reguliert werden können. Die Weiße Elster besitzt ein noch etwas grĂ¶ĂŸeres Einzugsgebiet von ca. 1 250 kmÂČ oberhalb von ThĂŒringen, das zum grĂ¶ĂŸten Teil in Sachsen liegt und noch kleinere tschechische Anteile besitzt. Durch die sĂ€chsischen Talsperren Pöhl, Pirk und Dröga kann auch der Hochwasserabfluss der Weißen Elster deutlich beeinflusst werden.

Kosten und Nutzen von weitergehenden Reinigungsstufen zur Spurenstoffelimination
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2022)
Die Gesamtemissionen eines GewĂ€ssereinzugsgebietes am Beispiel der Blies im Saarland wurden fĂŒr ausgewĂ€hlte Spurenstoffe frachtbasiert ermittelt. Hierauf aufbauend wurden verschiedene emissions und immissionsbasierte Szenarien zur Integration weitergehender Reinigungsstufen auf den kommunalen KlĂ€ranlagen untersucht und in ihren Kosten sowie in dem gewĂ€sserspezifischen Nutzen bewertet.

45. Dresdner Wasserbaukolloquium zum Thema Nachhaltigkeit im Wasserbau
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2022)
Nachdem das Dresdner Wasserbaukolloquium im vergangenen Jahr zwangsweise als vollstĂ€ndig digitale Veranstaltung durchgefĂŒhrt wurde, konnte das 45. Dresdner Wasserbaukolloquium am 14. und 15. Juni 2022 nun wieder als PrĂ€senzveranstaltung im Internationalen Congress Center Dresden ausgetragen werden. Die Konferenz stand unter dem Thema „Nachhaltigkeit im Wasserbau – Umwelt, Transport, Energie“.

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