45. Dresdner Wasserbaukolloquium zum Thema Nachhaltigkeit im Wasserbau
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Nachdem das Dresdner Wasserbaukolloquium im vergangenen Jahr zwangsweise als vollst√§ndig digitale Veranstaltung durchgef√ľhrt wurde, konnte das 45. Dresdner Wasserbaukolloquium am 14. und 15. Juni 2022 nun wieder als Pr√§senzveranstaltung im Internationalen Congress Center Dresden ausgetragen werden. Die Konferenz stand unter dem Thema ‚ÄěNachhaltigkeit im Wasserbau ‚Äď Umwelt, Transport, Energie‚Äú.

Steuerung der Versagenswahrscheinlichkeit homogener Deichböschungen
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Ein ganzheitliches Hochwasserrisikomanagement zielt auf die Minimierung des Hochwasserrisikos in einem Flussgebiet. Dies erfordert unter anderem, die Zuverl√§ssigkeit von Schutzbauwerken (z. B. Deichen) im Systemzusammenhang einzustellen, wof√ľr es wiederum Steuerungsgr√∂√üen bedarf. In dieser Studie werden aus insgesamt zehn Eingangsvariablen vier als aussichtsreiche Steuerungsgr√∂√üen f√ľr homogene Deichb√∂schungen identifiziert. Die gewonnenen Erkenntnisse gilt es im Weiteren auf komplexere Systeme zu √ľbertragen.

Machbarkeitsstudie zum Wassermengenmanagement zwischen Oste und Elbe
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Die wasserwirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden sich durch den Klimawandel auch im Einzugsgebiet zwischen Oste und Elbe ver√§ndern. Dabei stehen die Bewirtschaftung des verf√ľgbaren Wasserdargebots und ein angepasstes Wassermengenmanagement im Vordergrund. Die Effektivit√§t der erforderlichen finanziellen Ressourcen und der baulichen Ma√ünahmen ist sicherzustellen, wobei die Akzeptanz bei den verschiedenen Interessengruppen und in der √Ėffentlichkeit erreicht werden muss. √úber die Konzeption eines neuen Verbindungsgew√§ssers mit Wasserspeicher wird berichtet.

Wasserkraftnutzung und EG-Wasserrahmenrichtlinie
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Immer m√§chtiger werden die Forderungen verschiedener Kreise, die Wasserkraftnutzung zu beschr√§nken oder nur noch bei Erf√ľllen massiver gew√§sser√∂kologischer Ma√ünahmen zuzulassen. Was macht das Sinn, wenn das Medium Wasser durch Schmutzstoffe und hier besonders Spurenstoffe schon so ‚Äěverseucht‚Äú ist, dass Gew√§sserorganismen sich unterhalb √ľblicher Kl√§ranlagen gar nicht mehr selbst reproduzieren k√∂nnen?

Diskussionsbeitrag zur Anwendung des Modellverbunds AGRUM im Gewässerschutz
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Zur Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie, der EG-Wasserrahmenrichtlinie und der EG-Meeresstrategie- Rahmenrichtlinie m√ľssen die N√§hrstoffbelastungen des Gew√§ssersystems deutlich reduziert werden. F√ľr diese Aufgabe werden mit dem Modellverbund AGRUM deutschlandweit die Mengen und Eintragspfade von Stickstoff in das Gew√§ssersystem ermittelt und darauf aufbauend Minderungsma√ünahmen entwickelt. Es sind allerdings Zweifel angebracht, ob mit AGRUM der Fl√§chenumfang und die erforderliche Minderungsmenge des N-√úberschuss der Landwirtschaft sachgerecht ausgewiesen werden.

Wasserwiederverwendung und integriertes Stoffstrommanagement in Tunesien und Marokko
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Die Ergebnisse aus mehreren Forschungsvorhaben zeigen, dass durch eine weitergehende Aufbereitung und Behandlung von (Industrie-)Abw√§ssern und Kl√§rschl√§mmen ein Beitrag zu geschlossenen Wasser und N√§hrstoffkreisl√§ufen geleistet werden kann. Der Wasserbedarf √ľbersteigt in Tunesien und Marokko die sich erneuernden Vorkommen. D√ľngemittel werden zugekauft und in der Landwirtschaft eingesetzt. In den dargestellten Projekten wird gezeigt, wie beide Ressourcen auch aus der Abwasseraufbereitung gewonnen und eingesetzt werden k√∂nnen.

Eine Vision f√ľr den Finowkanal 2035
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Unter Verwendung der Methode des Storytelling webt der Autor seine Erkundungen in den Wasserregionen Europas, Asiens und den USA auf der Grundlage seiner beruflichen Praxis als Industrial Designer, den Kenntnissen digitaler Technologien und seinen Erfahrungen als ehrenamtlicher Schleusenw√§rter zum Bild einer Zukunft f√ľr den √§ltesten Wasserweg Deutschlands, der mit neuen Schleusen und Managementstrukturen zu einer attraktiven, nachhaltig orientierten Wassertourismusregion entwickelt wird.

Beurteilung der Gewässerverträglichkeit von Mischwassereinleitungen mittels kontinuierlichem, chemischphysikalischem Monitoring
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Im Verbandsgebiet der Emschergenossenschaft wurden die offenen Schmutzwasserl√§ufe durch eine Vielzahl von Ma√ünahmen mit rund 180 Mischwasserbehandlungsanlagen umgestaltet. Die nun abwasserfreien Gew√§sser wurden und werden √∂kologisch verbessert. Zur Beurteilung der Gew√§sservertr√§glichkeit der Mischwassereinleitungen wurden f√ľr das gesamte Emscher-System noch vor dem Bau der Anlagen rechnerische Immissionsnachweise erstellt. Ein umfangreiches Monitoring nach Inbetriebnahme der Anlagen dient der Beurteilung der tats√§chlichen Gew√§ssersituation nach der Umgestaltung und gibt Hinweise auf Verbesserungsm√∂glichkeiten.

Beckenrampen - Flie√ütiefenberechnung bei stark √ľberstr√∂mten Riegeln
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Es wird eine auf Basis praktischer Erfahrungen abgeleitete Methode f√ľr die Berechnung von Flie√ütiefen auf Beckenrampen bei Hochwasser vorgestellt und mit Ans√§tzen aus der Literatur verglichen. Der Anwendungsbereich erstreckt sich auf Gef√§lle zwischen 1 und 4 % sowie einem mittleren Riegelabstand von gr√∂√üer als 3,25 m. Die Flie√ütiefenberechnung ist gleichzeitig Grundlage f√ľr die Dimensionierung der Steingr√∂√üen in den Riegeln und Becken , die im folgenden Beitrag erl√§utert wird.

Integrierte Regenwasserbewirtschaftung f√ľr eine wassersensible Freiraumgestaltung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2022)
Durch die Zunahme von Starkregenereignissen und den damit einhergehenden Zielkonflikten bei der Umsetzung einer gefahr- und schadlosen Ableitung der Oberfl√§chenabfl√ľsse kommen die ‚Äěkonservativen‚Äú Entw√§sserungsstrategien an ihre Grenzen. Es sind deshalb interdisziplin√§re L√∂sungen gefragt, welche gemeinschaftlich zu erarbeiten sind. Vorgestellt wird eine Arbeitshilfe f√ľr die Stad tund Landschaftsplanung zur St√ľtzung einer ganzheitlichen und nachhaltigen Konzeption f√ľr die Regenwasserbewirtschaftung.

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