HIPPO - In-situ-Messgerät zur Analyse der Mobilisierbarkeit von Feinsedimenten
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Vorgestellt wird ein innovatives In-situ-Messsystem zur Bestimmung des Erosionsbeginns von Feinsedimenten in Fl√ľssen bzw. Staur√§umen, welches im Zusammenhang mit einem aktuellen BMBF-Projekt am KIT entwickelt wurde. Die modulare Bauweise erm√∂glicht eine Anpassung an verschiedene √∂rtliche Bedingungen. Das Messsystem basiert auf einer Flie√ügeschwindigkeitsmessung in einem Unterwasserstr√∂mungskanal in Kombination mit Tr√ľbungsmessungen. Der Versuchsablauf sowie die Erosionsprozesse werden zur Validierung der Messdaten zus√§tzlich mit Kameras aufgezeichnet.

Auswertungen und weiterf√ľhrende Untersuchungen von ADCP-Messungen
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Bei einer Ringmessung wasserwirtschaftlicher Beh√∂rden, Verb√§nde und Institutionen wurden unterschiedliche ADCP-Systeme an einem Pegel miteinander verglichen. Aufgrund von starker Verkrautung in bestimmten Bereichen des Querprofils und sehr niedrigen Flie√ügeschwindigkeiten sind zum Teil erhebliche Abweichungen der Messsysteme untereinander aufgetreten. Diese wurden anhand unterschiedlicher Auswertem√∂glichkeiten und mittels verschiedener zus√§tzlicher Untersuchungsschritte differenziert betrachtet. Dabei wurde zun√§chst festgestellt, dass die Messsysteme in der Lage sind, die niedrigen Flie√ügeschwindigkeiten zuverl√§ssig zu erfassen, diese jedoch bei starkem Krautbewuchs an ihre Grenzen sto√üen. Durch zus√§tzliche Filter-Algorithmen konnten fehlerhafte Samples automatisiert aus den Messdatens√§tzen entfernt und die weiterf√ľhrende Auswertung somit deutlich verbessert werden.

Methoden zur Ermittlung des Gesamtzuflusses bei Talsperren - Grundsätze und Fallbeispiel
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Talsperren sind wichtige wasserwirtschaftliche Anlagen und erf√ľllen zentrale Aufgaben der wasserwirtschaftlichen Daseinsvorsorge. Die multifunktionale Nutzung der Bauwerke bedingt hohe Anspr√ľche an den Betrieb und die Unterhaltung. Die kontinuierliche messtechnische Erfassung der Wasserbilanz einer Talsperre ist von gro√üer Bedeutung, wobei die Ermittlung des Zuflusses Qzu prinzipiell √ľber zwei Methoden erfolgen kann: (1) Bestimmung √ľber die Zuflusspegel oder (2) √ľber die Aufstellung der Speicherbilanz der Talsperre. Beide Verfahren haben Vor- und Nachteile, werden in der Praxis h√§ufig parallel angewendet und f√ľhren zu abweichenden Zuflusszeitreihen. Durch eine Kombination der Vorteile beider Verfahren k√∂nnen die Unsicherheiten reduziert werden.

Biochemisch stimulierter Schlammabbau in Flachseen: Machbarkeitsstudie
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Abgelagerter Faulschlamm bedroht h√§ufig die Nutzung eutropher Flachseen und Fischteiche. Drei Machbarkeitsstudien, in denen CaO2-haltige Produkte als sanfte Alternative zu Baggerung getestet wurden, zeigten eine signifikante Abnahme der Sedimentm√§chtigkeit und des Gehalts an organischer Substanz. Die langsame Freisetzung von Sauerstoff f√∂rdert offenbar den Transfer von Elektronenakzeptoren √ľber die Grenzfl√§che ins Sediment und stimuliert dort die mikrobielle Mineralisation. Nachteilige Auswirkungen auf die See√∂kosysteme wurden nicht festgestellt.

Starkregengefahrenpunkte schnell identifizieren
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Der MIKE Cloud Flood Screener ist ein Analysewerkzeug zur Identifikation von √úberschwemmungsfl√§chen, die aus Starkregen resultieren. Die Cloudanwendung ermittelt anhand eines digitalen Gel√§ndemodells Mulden und Senken. Auf Basis der anzugebenen Regenmenge werden die √ľberfluteten Fl√§chen inklusive der Flie√üwege dargestellt. Das Ergebnis des √úberflutungsscans kann entsprechend genutzt werden, um Ma√ünahmen, wie Hochwasserschutzmauern, Entw√§sserungsgr√§ben oder Retentionsbecken in das Gel√§ndemodell zu integrieren und deren Wirkung zu beurteilen.

Kamerabasiertes Durchflussmess-verfahren an Fflie√ügew√§ssern ‚Äď Fallstudie Pei√üenberg-Hochwasser Mai 2019
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Aufgrund der H√∂henlage treten am Pegel Pei√üenberg gr√∂√üere Hochwasser-Ereignisse √ľblicherweise im Sommerhalbjahr auf. Das kontinuierliche Monitoring der Abflusssituation wird mit Hilfe des kamerabasierten Durchflussmesssystems DischargeKeeper durchgef√ľhrt. Das an der Messstelle eingesetzte Messverfahren hat sich als zuverl√§ssige Methode zur Erfassung von Flie√ügeschwindigkeitsprofilen, Wasserst√§nden und Durchfl√ľssen sowie zum bildgest√ľtzten Nachweis der Messwerte bew√§hrt.

Beschattende Wirkung von Ufergehölzen auf das Temperaturregime in Fließgewässern am Beispiel der Diete
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Die Beschattung von Flie√ügew√§ssern durch Ufergeh√∂lze kann die Wassertemperatur beeinflussen. In dieser Arbeit wurde die Wassertemperatur eines beschatteten und eines besonnten Abschnitts in einem Flie√ügew√§sser verglichen. Im Verlauf des besonnten Abschnittes von 800 m L√§nge mit einer Canopy Openness von ca. 61 % wurde eine Temperaturerh√∂hung von ca. 5 ¬įC festgestellt. Im beschatteten Abschnitt mit einer L√§nge von 210 m und einer Canopy Openness von 10,2 % konnte die Wassertemperatur um ca. 4 ¬įC reduziert werden.

Nitratbelastung des Grundwassers in Deutschland - Ist das Messnetz schuld?
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Die Debatte √ľber Ursachen und L√∂sungsans√§tze des Nitratproblems wird derzeit kontrovers gef√ľhrt. Die Angaben zum Ausma√ü der Grundwasserbelastung durch eine √úberschreitung des Qualit√§tsziels von 50 mg/l NO3 in Deutschland reichen von 10 % bis 49 %, diese gegens√§tzlichen Werte tragen nicht zur Versachlichung der Diskussion bei. Die Bedeutung der Landwirtschaft als wesentliche Quelle der Nitrateintr√§ge in das Grundwasser wird dabei von verschiedenen Seiten in Frage gestellt. Im vorliegenden Beitrag werden die Ergebnisse aus unterschiedlichen Messnetzen zum Anteil des Grundwassers mit Nitratkonzentrationen √ľber 50 mg NO3/l gegen√ľbergestellt. Weiterhin werden die Nitrateintr√§ge in das Grundwasser aus den Nutzungsformen Landwirtschaft, Siedlung und Wald abgesch√§tzt.

Erfolgreiche ökologische Verbesserungen in der Lachte
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Die Durchg√§ngigkeit ist unverzichtbar f√ľr den guten Zustand von Flie√ügew√§ssern. Gleichzeitig m√ľssen sich auch die Wasserqualit√§t, die Struktur und das Substrat des Flussbettes in einem guten (naturnahen) Zustand befinden. Nur wenn alle abiotischen Qualit√§tsnormen der EG-WRRL einen guten Zustand erreicht haben, werden sich die meisten der urspr√ľnglichen und typischen Arten wieder ausbreiten und eine gew√§ssertypische Abundanz erreichen.

L√∂sungsstrategien f√ľr die Sedimentations-problematik an der Wahnbachtalsperre
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2020)
Die Vorsperre der Wahnbachtalsperre ist von starker Verlandung betroffen. Ihre Funktion, der Schutz der Hauptsperre vor Feststoff- und Keimeintr√§gen, ist daher nicht mehr gew√§hrleistet. Als potenzielle L√∂sungsans√§tze wurden die trockene Ausbaggerung, die Entw√§sserung in Sp√ľlfeldern und in Geotextilschl√§uchen, mechanische Entw√§sserungsverfahren und der kontinuierliche Sedimenttransfer miteinander verglichen. Letzterer erwies sich unter den gegebenen Randbedingungen als die √∂kologisch und wirtschaftlich sinnvollste L√∂sung.

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