Nutzung von Radardaten im Starkregenrisikomanagement in Baden- W√ľrttemberg
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
Im Handlungskonzept des Kommunalen Starkregenrisikomanagements in Baden-W√ľrttemberg ist das Krisenmanagement eine der wichtigsten Aufgaben. Quantitative online Radardaten sind f√ľr das Krisenmanagement bei Starkregen von hohem Wert, und werden daher in Baden-W√ľrttemberg in Rahmen von FLIWAS3 bereitgestellt. Allerdings sind diese Daten relativ neu und f√ľr Nutzer auch ungewohnt. Es gibt Unsicherheiten, ob die Qualit√§t f√ľr Onlinenutzung ausreicht und wie die Werte bewertet werden sollen bzw. wie sie ins Krisenmanagement eingebunden werden k√∂nnen. In diesem Beitrag wird die Qualit√§t der bereitgestellten Daten aufgrund der Pr√§kalibrierung beschrieben. Aus den derzeit laufenden umfangreichen Arbeiten zur Integration der Radardaten in die Hochwasserbew√§ltigung in Baden-W√ľrttemberg wird die Erstellung einer Interpretationshilfe vorgestellt.

Extremerer Niederschlag im Klimawandel - Was wissen wir?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
In Deutschland ist im Zuge der globalen Erw√§rmung mit extremerem Niederschlag zu rechnen. Neben den dynamischen und thermodynamischen Ursachen werden radarbasierte Analysen zur Starkregengef√§hrdung diskutiert. Letztere zeigen f√ľr die extremen Starkregen kurzer Andauer ein neues Lagebild der Starkregengef√§hrdung. Da die aktuell vorhandenen pr√§ventiven Ma√ünahmen und wasserbaulichen Einrichtungen eng sowie nur f√ľr ein stabiles Klima bemessen sind, verbessert der DWD seinen Vorhersagen und Produkte zu Warnwesen sowie Pr√§vention bez√ľglich Starkregen.

Bioindikatorische Typisierung der Anbindung von Altgewässern der Mittelelbe
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Die Typisierung von Altgew√§ssern erfolgt √ľberwiegend √ľber die hydrologische Anbindung an den Hauptstrom. Inwiefern Altgew√§sser dementsprechend auch biologisch typisierbar sind, wurde √ľber 87 Probenahmen des Makrozoobenthos aus 46 Altgew√§ssern entlang der Mittelelbe untersucht. Die Ergebnisse zeigten variable, aber letztlich sehr √§hnliche Lebensgemeinschaften in den unterschiedlichen Altgew√§ssertypen. Unterschiede waren nur in einzelnen Metriks feststellbar. Aufgrund dessen erscheint eine Bioindikation des Anbindungsgrades nur eingeschr√§nkt sinnvoll.

Ber√ľhrlose optische Durchflussmessung unter hochalpinen Verh√§ltnissen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2019)
Dieser Beitrag stellt ein bildgebendes Messsystem vor, mit dem Wasserstand und Durchfluss in einem alpinen Wildbach gemessen werden. Das System ist energetisch autark und kann in Echtzeit zur √úberwachung eines Wildbaches und dessen Umgebung abgerufen werden. Wasserstand, Flie√ügeschwindigkeit und Durchfluss werden automatisch bestimmt und auf einen Server √ľbertragen. Die gemessenen Durchflusswerte wurden durch Tracerversuche validiert und das Messsystem erwies sich als zuverl√§ssig √ľber vier Schmelzsaisons bei alpinen Wetterverh√§ltnissen.

Geodatenbasiertes Dokumentationsverfahren f√ľr Starkniederschlagsereignisse und weiterf√ľhrende Untersuchungen zur detaillierten Gef√§hrdungsanalyse
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Die Dokumentation von Starkniederschlagsereignissen und deren Auswirkungen ist von essenzieller Bedeutung f√ľr ein effektives Risikomanagement. Die raumzeitliche Verkn√ľpfung von Niederschlagsradardaten, automatisiert verorteten √úberflutungsaufnahmen sowie zus√§tzlichen ereignisbezogenen Daten erm√∂glicht die Wirkungsanalyse des Starkregen-√úberflutungsverlaufes und bereitet die Grundlage einer ersten Gef√§hrdungsanalyse sowie der Validierung hydrodynamisch-numerischer Modelle. Dar√ľber hinaus sind im Rahmen der hydraulischen Gef√§hrdungsanalyse weiterf√ľhrende Untersuchungen zur Ermittlung kritischer Niederschlagsdauern an neuralgischen Punkten notwendig.

Vermessung aus der Luft ‚Äď Drohnen als Messwerkzeuge in der Wasserwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Drohnen sind in derzeit omnipr√§sent, nicht nur in der Medienberichterstattung, sondern auch auf Fachtagungen und bei Gespr√§chen unter Praktikern der Wasserwirtschaft. Die Einsatzm√∂glichkeiten dieser neuen Technologie in der Wasserwirtschaft sind vielf√§ltig und gehen weit √ľber einfache Schr√§gluftbilder hinaus. Der Artikel gibt zun√§chst einen kurzen √úberblick √ľber die theoretischen Grundlagen des Drohneneinsatzes. Daran anschlie√üend wird anhand zweier Fallbeispiele gezeigt, welches Potenzial der professionelle Einsatz von Drohnen f√ľr die Wasserwirtschaft hat.

Fl√§chenhafte Niederschlagserfassung mittels Radar ‚Äď Erfahrungen aus 25 Jahren Radardatennutzung bei Emschergenossenschaft und Lippeverband
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Die Erfassung des Niederschlagsgeschehens ist von zentraler Bedeutung f√ľr Hydrologie und wasserwirtschaftliche Aufgaben. Regenschreiber erfassen den Niederschlag direkt, mit hoher Genauigkeit und kontinuierlich, die Repr√§sentativit√§t der Punktmessungen ist jedoch r√§umlich begrenzt. Demgegen√ľber bietet die Niederschlagsmessung mittels Radar den Vorteil, das Regengeschehen weitr√§umig fl√§chenhaft erfassen zu k√∂nnen. Der vorliegende Beitrag beschreibt die Erfahrungen aus der langj√§hrigen Nutzungshistorie von Radarniederschlagsdaten bei Emschergenossenschaft und Lippeverband und stellt deren Anwendungsm√∂glichkeiten sowie Nutzungsvoraussetzung aus wasserwirtschaftlicher Sicht vor.

Ein Vorschlag f√ľr einen vereinfachten Berechnungsansatz der Messunsicherheit
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Der Bedarf an hochaufgelösten und fehlerfreien Messungen der Größen Wasserstand und Durchfluss wird immer wichtiger. Verschiedenste Messsysteme kommen hierbei zum Einsatz, welche alle von Natur aus einen gewissen Grad an Unsicherheiten beinhalten. Um die Aussagekraft und Zuverlässigkeit einer Messung beurteilen zu können, ist es notwendig, das Messergebnis mit einer Unsicherheitsangabe zu versehen. Die Entwicklung eines vereinfachten Berechnungsansatzes soll das Fachpersonal hinsichtlich der Angabe von Messunsicherheiten sensibilisieren.

Doppler-Effekt und kontinuierliche Durchflussmessung in offenen Gerinnen
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Horizontale Ultraschall-Doppler-Ger√§te und Radargeschwindigkeitssensoren nutzen den Doppler-Effekt zur kontinuierlichen Messung der Flie√ügeschwindigkeit in offenen Gerinnen. Modernste Signalverarbeitungstechniken sowie die Verf√ľgbarkeit von Metadaten sichern und √ľberwachen die Qualit√§t der Messwerte und erm√∂glichen so eine zuverl√§ssige Durchflussbestimmung rund um die Uhr, auch in Extremsituationen.

Technische, konzeptionelle und organisatorische Lösungen zur Qualitätskontrolle hydrometrischer Daten
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Aufgrund steigender Datenmengen und abnehmender personeller Ressourcen sto√üen etablierte, oft manuelle Prozesse der Qualit√§tskontrolle an ihre Grenzen. Ein Ausweg besteht darin, Prozesse zu automatisieren und dem Anwender Werkzeuge f√ľr deren √úberwachung und entsprechende Eingriffsm√∂glichkeiten zur Verf√ľgung zu stellen. Der Beitrag behandelt technische, konzeptionelle und organisatorische Aspekte einer solchen Implementierung in einer modernen Software-L√∂sung. Dies inkludiert den korrekten technischen Datenfluss vom Sensor bis hin zur Datenbank, eine fachliche Kontrolle und Datenbearbeitung sowie die softwareseitige Unterst√ľtzung von Gesch√§ftsprozessen.

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