45. Dresdner Wasserbaukolloquium zum Thema Nachhaltigkeit im Wasserbau
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Nachdem das Dresdner Wasserbaukolloquium im vergangenen Jahr zwangsweise als vollst√§ndig digitale Veranstaltung durchgef√ľhrt wurde, konnte das 45. Dresdner Wasserbaukolloquium am 14. und 15. Juni 2022 nun wieder als Pr√§senzveranstaltung im Internationalen Congress Center Dresden ausgetragen werden. Die Konferenz stand unter dem Thema ‚ÄěNachhaltigkeit im Wasserbau ‚Äď Umwelt, Transport, Energie‚Äú.

12. Mittweidaer Talsperrentag - Fachtagung zur messtechnischen √úberwachung von Stauanlagen
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Zum 12. Mal konnten sich nun wieder Talsperrenexperten in Sachsen beim Mittweidaer Talsperrentag treffen. Nachdem die Veranstaltung im Jahr 2020 aufgrund der Pandemie ausfallen musste und auch 2021 nicht durchgef√ľhrt werden konnte, gab es jetzt wieder die M√∂glichkeit zum fachlichen und pers√∂nlichen Austausch zum Thema Talsperren√ľberwachung.

Rechtliche Hebel zum Erreichen der Ziele der Wasserrahmenrichtlinie
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Damit Deutschland die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie in Zukunft erreichen kann, m√ľssen die Schadstoffeintr√§ge in Gew√§sser reduziert, eine naturnahe Gew√§sserentwicklung erm√∂glicht sowie die Durchg√§ngigkeit von Gew√§ssern wiederhergestellt und verbessert werden. Der Aufsatz beleuchtet einzelne rechtliche Hebel, insbesondere in Rechtsbereichen au√üerhalb des Wasserrechts, um diese Aufgaben anzugehen. Sie zielen darauf ab, Oberfl√§chengew√§sser und das Grundwasser mittel- und langfristig in einen guten Zustand zu bringen.

Wellenumlenker in der Freibordbemessung an Stauanlagen
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In der angepassten Freibordbemessung an Dammbauwerken im Binnenbereich wird der Wasser√ľbertritt infolge des Wellenauflaufs grunds√§tzlich nicht toleriert. Liegt ein Freiborddefizit an einer Stauanlage vor, so kann die Umlenkung des Wellenauflaufschwalls mittels entsprechender Kronenelemente den Wasser√ľbertritt unterbinden. Bestehende Dimensionierungsans√§tze f√ľr Wellenumlenker basieren aktuell stets auf theoretischen Ans√§tzen zum Wellen√ľberlauf. Im Rahmen unabh√§ngiger Untersuchungen erfolgte die Entwicklung eines Dimensionierungskonzepts unter Nutzung hydrodynamisch-numerischer Modellierung zur Absch√§tzung der erforderlichen Wellenumlenkergr√∂√üe ohne planm√§√üigen Wasser√ľbertritt.

Gewässerunterhaltung zwischen notwendigen Unterhaltungsmaßnahmen und naturschutzfachlichen Forderungen
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Die Unterhaltung der Gew√§sser ist eine gesetzliche Aufgabe, die aber eng mit dem nationalen wie europ√§ischen Naturschutzrecht verkn√ľpft ist. In Mecklenburg-Vorpommern sind in den letzten Jahren die Verantwortlichen in den Umweltbeh√∂rden und in den Wasser- und Bodenverb√§nden geschult worden, um bei der Gew√§sserunterhaltung den effizienten Schutz der Biotope und ihrer Lebewelt besser absichern zu k√∂nnen. Deutlich wird, welche wichtige Rolle dabei die √∂kologische Unterhaltungsbegleitung spielt.

Konzepte zur Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser im Unteren Jordantal
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Aufbereitetes Abwasser gewinnt als Nutzwasserressource zunehmend an Bedeutung, besonders in semi-ariden Gebieten. In dieser Studie wird das Potenzial f√ľr die Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser im Unteren Jordantal anhand von drei Varianten untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass ein erheblicher Bedarf f√ľr Bew√§sserungszwecke in der Landwirtschaft besteht, aber auch, dass die Aquifer-Speicherung mittels kontrollierter Grundwasseranreicherung oder die Rehabilitierung der Jordanflussauen vielversprechende Wiederverwendungsoptionen darstellen.

Grenz√ľberschreitender Wassertransfer aus der Meerwasserentsalzung im Nahen Osten
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Dieser Beitrag setzt sich mit der Deckung der prognostizierten S√ľ√üwasserdefizite in Jordanien und Pal√§stina durch Meerwasserentsalzung am Mittelmeer und Roten Meer sowie Wassertransfer zu den regionalen Bedarfszentren auseinander. Vorgestellt werden alternative Wasserproduktions- und -transferstrategien, die nach einem innovativen methodischen Konzept entwickelt wurden. Es wird gezeigt, dass der sich anbahnenden regionalen Wasserkrise durch grenz√ľberschreitenden Transfer von entsalztem Meerwasser und Kombination mehrerer Wassertransfervorhaben Einhalt geboten werden kann.

Workshop zum Sedimentmanagement an Stauanlagen an großen Gewässern im Donaueinzugsgebiet
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Sedimentmanagement wird oft auf Sedimentdurchg√§ngigkeit reduziert. In den stark ver√§nderten Fl√ľssen mit ihren vielf√§ltigen Nutzungen ist eine Herstellung einer Sedimentdurchg√§ngigkeit aus vielf√§ltigen Gr√ľnden oft nicht m√∂glich, aber auch aus √∂kologischen Gr√ľnden nicht immer zielf√ľhrend. Im Rahmen des Workshops ‚Äě√Ėkologie und Wasserkraft an gro√üen Gew√§ssern‚Äú im Herbst 2021 wollten die Stauanlagenbetreiber an den gro√üen Gew√§ssern im Donaueinzugsgebiet mit Vertretern von Beh√∂rden, Universit√§ten, Planungsb√ľros und Umweltverb√§nden ein gemeinsames Verst√§ndnis zum Sedimentmanagement entwickeln.

Woran das Gebot zur B√ľrgerbeteiligung bei der WRRL-Umsetzung scheitert
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F√ľr die deutsche Wasserwirtschaft war das Gebot der Wasserrahmenrichtlinie zur aktiven F√∂rderung der B√ľrgerbeteiligung eine Novit√§t. Zu Beginn der formal letzten Umsetzungsperiode der Richtlinie (2021-2027) ist der Elan der Beh√∂rden zur F√∂rderung der Partizipation merklich erlahmt. Mit einer technokratischen und b√ľrokratischen Herangehensweise k√∂nnen die Wasserwirtschaftsverwaltungen in den Bundesl√§ndern aber keine ‚ÄěFollower‚Äú hinter sich versammeln. Der BUND macht deshalb Vorschl√§ge f√ľr eine besser gelingende Partizipation.

Wasserkraftnutzung und EG-Wasserrahmenrichtlinie
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Immer m√§chtiger werden die Forderungen verschiedener Kreise, die Wasserkraftnutzung zu beschr√§nken oder nur noch bei Erf√ľllen massiver gew√§sser√∂kologischer Ma√ünahmen zuzulassen. Was macht das Sinn, wenn das Medium Wasser durch Schmutzstoffe und hier besonders Spurenstoffe schon so ‚Äěverseucht‚Äú ist, dass Gew√§sserorganismen sich unterhalb √ľblicher Kl√§ranlagen gar nicht mehr selbst reproduzieren k√∂nnen?

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