Mehr Sicherheit auf den zweiten Blick
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Regenr√ľckhaltebecken haben eine wichtige Funktion zum Schutz vor √úberschwemmungen. Doch sie k√∂nnen auch Gefahren bergen, insbesondere wenn sie in der N√§he von Wohngebieten liegen und √∂ffentlich zug√§nglich sind. Die Stadt Wolfsburg hat ihre Regenr√ľckhaltebecken vom T√úV S√ľd pr√ľfen lassen. Trotz des hohen Sicherheitsniveaus entwickelten die Experten dabei noch Ideen f√ľr Verbesserungen.

20 Jahre Hochwasserrisikomanagement in Sachsen
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Der Beitrag gibt einen Einblick in 20 Jahre aktives Hochwasserrisikomanagement in Sachsen. Die Betroffenheit aus den Hochwasserereignissen von 2002, 2006, 2010, 2013 und 2021 sowie von weiteren zahlreichen Starkregenereignissen haben gezeigt, dass die permanente Auseinandersetzung mit diesem Themenfeld sehr wichtig ist. Neben den systematischen Arbeiten werden einige ausgewählte innovative Beispiele zur Verbesserung des Hochwasserrisikomanagements mit vorgestellt.

Hochwasserfr√ľhwarnung in Rheinland-Pfalz
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Die seit 2008 in Rheinland-Pfalz zun√§chst nur auf der Internetseite dargestellte Fr√ľhwarnkarte wurde in den letzten Jahren um E-Mail-Benachrichtigungen und Meldungen √ľber Warn-Apps erweitert. Eine systematische Analyse der Fr√ľhwarnungen seit 2009 ergab, dass 79 % der insgesamt 47 Warnungen Treffer waren und 21 % Fehlalarme. Bei den 15 verpassten Ereignissen handelte es sich gr√∂√ütenteils um direkt nach Starkregen auftretende Sturzfluten, die mit den vorhandenen Wetterdaten nicht korrekt vorhersagbar waren. Die Kommunikation der Vorhersageunsicherheit als wichtige weitere Zusatzinformation ist aktuell ein zentrales Weiterentwicklungs-Vorhaben.

Das neue DWA-Merkblatt Hochwasserrisikokommunikation
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Dieser Beitrag gibt einen Überblick zum Merkblatt Risikokommunikation der DWA. Es werden wesentliche Akteure und Ziele der Kommunikation beschrieben. Ziele sind u. a. verbesserte Bewusstseinsbildung: Überflutungen als reales Risiko vermitteln; eigene Handlungen der Betroffenen fördern: Eigenvorsorge stärken; neue Risiken meiden: Schadenspotenziale vermeiden; Betroffene von (Schutz-) Maßnahmen vor Ort: Vertrauen entwickeln und Konflikte managen. Zusammenfassend werden wesentliche Schritte einer Kommunikationsstrategie skizziert.

Hochwasserfr√ľhwarnung in Sachsen
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Kleine Gew√§sser k√∂nnen infolge intensiver Niederschl√§ge und/ oder Schneeschmelze innerhalb nur kurzer Zeit stark anschwellen; im Extremfall steigt der Abfluss fast zeitgleich mit dem Einsetzen des Niederschlags an. Pegelbasierte Warnungen (auf Basis von Wasserstandbeobachtungen an Hochwassermeldepegeln) und zentimetergenaue, zeitscharfe Vorhersagen des Wasserstandes sind unter diesen Bedingungen nicht m√∂glich, da einerseits die Zeitspanne zwischen ausl√∂sendem Starkregen und Wasserstandanstieg sehr kurz ist und andererseits Starkniederschl√§ge r√§umlich, zeitlich und mengenm√§√üig derzeit nicht hinreichend genau vorhergesagt werden k√∂nnen. F√ľr kleine Einzugsgebiete ist aber sehr wohl eine regionale Absch√§tzung der aktuellen Hochwassergef√§hrdung m√∂glich.

Herausforderungen im Einsatz des THW bei der Bewältigung der Hochwasserkatastrophe 2021
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Das Technische Hilfswerk (THW) ist die operativ taktische Organisation f√ľr den Zivilschutz des Bundes. Sie untersteht dem Bundeministerium des Innern und f√ľr Heimat (BMI). Seit ihrem Gr√ľndungsjahr im Jahr 1950 gew√§hrleisten THW-Einsatzkr√§fte, dass Menschen in Not so schnell wie m√∂glich Hilfe erhalten. Aktuell engagieren sich bundesweit mehr als 80 000 M√§nner und Frauen ehrenamtlich in 668 Ortsverb√§nden. Davon sind mehr als 12 000 M√§dchen und Frauen. Hauptamtlich besch√§ftigt das THW rund 1 800 Mitarbeitende und es gibt zus√§tzlich bis zu 2 000 Bundesfreiwilligendienst-Pl√§tze pro Jahr. Somit arbeiten 97 % der THW-Angeh√∂rigen als Ehrenamtler und engagieren sich in ihrer Freizeit, um Menschen in Not kompetent Hilfe leisten zu k√∂nnen.

Ein vereinfachtes Verfahren zur Absch√§tzung des Wirkungsgrades von kleinen Hochwasserr√ľckhaltebecken
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Die Berechnung der hochwassermindernden Wirkung (vieler) kleiner R√ľckhaltebecken ist aufw√§ndig, da hierf√ľr mindestens ein ingenieurhydrologisches Niederschlag-Abfluss-Modell erforderlich ist. Vorgestellt wird ein Regionalisierungsverfahren, mit dem die Wirkung von Kleinr√ľckhalten schnell und einfach abgesch√§tzt werden kann.

Was haben wir aus dem Hochwasser 2021 gelernt?
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Das Hochwasser 2021 hat uns insbesondere die Gefahren durch Hochwasser in Mittelgebirgsregionen aufgezeigt. Sturzfluten haben zu schweren Sch√§den an Leib, Eigentum, Geb√§uden und Infrastrukturen gef√ľhrt. Hieraus sind Lehren zu ziehen, um nicht nur in den betroffenen Regionen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, sondern gleichzeitig auch in anderen Mittelgebirgsregionen Deutschlands und seiner Nachbarl√§nder k√ľnftige Katastrophen zu vermeiden oder deren Auswirkungen zu reduzieren. Ausgew√§hlte Lehren werden aufgezeigt und erl√§utert.

Eine Methodik zur Ableitung szenariobasierter Binnenhochwassergefahren- und -risikokarten im nordwestdeutschen K√ľstenraum
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Bei der Implementierung der EU-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie im K√ľstenraum fehlt eine Darstellung der Binnenhochwasserrisiken. Vorgestellt wird eine Methodik, um Binnenhochwassergefahren- und -risikokarten f√ľr die K√ľstenniederungen abzuleiten. Damit kann die L√ľcke geschlossen werden.

Wasserkraftnutzung und EG-Wasserrahmenrichtlinie
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Immer m√§chtiger werden die Forderungen verschiedener Kreise, die Wasserkraftnutzung zu beschr√§nken oder nur noch bei Erf√ľllen massiver gew√§sser√∂kologischer Ma√ünahmen zuzulassen. Was macht das Sinn, wenn das Medium Wasser durch Schmutzstoffe und hier besonders Spurenstoffe schon so ‚Äěverseucht‚Äú ist, dass Gew√§sserorganismen sich unterhalb √ľblicher Kl√§ranlagen gar nicht mehr selbst reproduzieren k√∂nnen?

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