Optische Methoden ermöglichen neuen Blaualgen-Schnelltest
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2021)
Verf√§rbt sich im Sommer das Wasser in Badeseen und Teichen gr√ľn, dann handelt es sich dabei oft um Blaualgen. Diese k√∂nnen f√ľr Mensch und Tier gef√§hrliche Gifte in sich tragen, so dass immer wieder Gew√§sser von den Beh√∂rden schon vorsorglich gesperrt werden m√ľssen. Ein Physiker- und Physikerinnenteam arbeitet an der Leibniz Universit√§t Hannover an einem Schnelltest, um die giftigen Blaualgen schon vor Ort sicher von den harmlosen zu unterscheiden. Damit k√∂nnen die Kosten f√ľr Wasseruntersuchungen gesenkt und unn√∂tige Gew√§ssersperrungen vermieden werden.

Plastikpiraten erforschen die M√ľllverschmutzung von deutschen Fl√ľssen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2021)
Im Citizen-Science-Projekt ‚ÄěPlastikpiraten‚Äú zur Erforschung der M√ľllverschmutzung deutscher Flie√ügew√§sser werden bundesweit Jugendliche in den wissenschaftlichen Forschungsprozess integriert. Sie erheben Daten zur M√ľllverschmutzung an Fl√ľssen. Diese werden wissenschaftlich ausgewertet und publiziert.

Handbuch der Ingenieurwissenschaften
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2021)
Das zwischen 1880 und 1914 in vier Auflagen herausgegebene Handbuch der Ingenieurwissenschaften ist heute nur wenigen bekannt. Dabei findet sich dort eine Unmenge von Informationen zu den wichtigsten bautechnischen Fragen. Ziel dieser Arbeit ist es, dieses gro√üe Werk anhand der B√ľcher zum Wasserwesen einer gr√∂√üeren Zahl von Berufskollegen vorzustellen. Damit sollen Entstehungen und Entwicklungen unserer heutigen Bauwelt beschrieben, illustriert und n√§hergebracht werden. Auf mehr als 8 000 Seiten werden alle damals als wichtig erachteten Themen des Wasserwesens von der Hydrologie zur Hydraulik, von der Wasserversorgung zur Abwasserableitung, von Fl√ľssen und Talsperren hin zu H√§fen und Stromm√ľndungen beschrieben. Im Extremfall l√§sst sich dieses nahezu einzigartige Werk des Ingenieurwesens mit dem heutigen Internet vergleichen.

Reallabore als Br√ľcke zu Hochwasser und Gew√§sserschutz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2021)
Die Soziologie kann mit der Methode der Reallabore interdisziplinäre Forschungsvorhaben durch eine hohe Beteiligung verschiedener Akteure bereichern. Einige Projekte werden an dieser Stelle vorgestellt.

Gew√§sserdynamik als √Ėkosystemdienstleistung zur Umsetzung der WRRL
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Eigendynamische Ver√§nderungen der Gew√§ssermorphologie sind in nat√ľrlichen Flie√ügew√§ssern ein stetiger, die Strukturg√ľte beeinflussender Prozess. In anthropogen beeinflussten Abschnitten werden eigendynamische Prozesse h√§ufig nicht zugelassen oder durch Unterhaltungsma√ünahmen r√ľckg√§ngig gemacht. Im vorgestellten Fallbeispiel Guldenbach kam es in Folge hoher Abfl√ľsse zu einer Laufverlegung und umfangreichen Strukturverbesserungen. Die Eigendynamik des Gew√§ssers sollte als kostenfreie √Ėkosystemdienstleistung zur Umsetzung der WRRL wertgesch√§tzt werden.

Der modifizierte, sohlenoffene Denil-Pass - Renaissance einer kostensparenden Fischaufstiegsanlage
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
Denil-P√§sse galten bislang als einschr√§nkend f√ľr die Passage von bodenorientierten und schwimmschwachen Fischen. Bei dem modifizierten Denil-Pass wurde das Konzept in erster Linie dahingehend √ľberarbeitet, dass Sohlensubstrat in den Fischpass eingebracht wurde. Durch mehrere Untersuchungen im Labor und im Feld konnte das System hydraulisch optimiert werden. Im Zuge von Funktionskontrollen in der Barben- und Forellenregion wurde die Passage eines breiten Spektrums an Arten und Gr√∂√üenklassen nachgewiesen. Dabei konnten auch hohe Aufstiegszahlen von bodenorientierten Kleinfischen festgestellt werden.

Aussagekräftiges Monitoring bei der Fishcon-Schleuse am Aschacharm
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
Bei der Fishcon-Schleuse handelt es sich um eine innovative Fischaufstiegsanlage, welche die Gewässerdurchgängigkeit auf kleinem Raum kostensparend herstellen kann. Dieser Bericht fasst die sehr aussagekräftigen Monitoring-Ergebnisse der zweiten Pilotanlage am Aschacharm, Oberösterreich, kurz zusammen.

Ermittlung von Abflussbeiwerten zur hydraulischen Bemessung von Fischaufstiegsanlagen in Schlitzpassbauweise
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
Die biologische Durchg√§ngigkeit von Flie√ügew√§ssern ist von gro√üer Bedeutung f√ľr den nat√ľrlichen Gew√§sserausbau. Schlitzp√§sse sind insbesondere bei geringen Platzverh√§ltnissen akzeptiert und geeignet, um die biologische Durchg√§ngigkeit wiederherzustellen. In dieser wissenschaftlichen Abhandlung werden anhand von eigenen Laboruntersuchungen sowie der Auswertung von Literaturdaten etablierter Bemessungsformeln bez√ľglich der Wasserstand-Abfluss-Beziehung und der Abflussbeiwerte analysiert. Somit kann der Anwendungsbereich der Gleichungen zur Bestimmung der Abflussbeiwerte erweitert und die Anwendung f√ľr die Praxis vereinfacht werden.

Bewirtschaftungsplan und Maßnahmenprogramm der FGE Warnow/Peene
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
Die Flussgebietseinheit Warnow/Peene hat am 22. Dezember 2020 die Bewirtschaftungspl√§ne und Ma√ünahmenprogramme 2021 ‚Äď 2027 f√ľr die Flussgebietseinheit der √Ėffentlichkeit zur Stellungnahme bis zum 22. Juni 2021 zur Verf√ľgung gestellt. In den Pl√§nen sind der aktuelle Stand des Zustands der Gew√§sser sowie die erforderlichen Ma√ünahmen zur Erreichung des guten Zustands dokumentiert.

Auswirkungen historischer anthropogener Einfl√ľsse auf den heutigen Gew√§sser- und Hochwasserschutz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2021)
Menschliche Aktivit√§ten beeinflussen bereits seit Jahrhunderten die Flie√ügew√§ssersysteme. Heutzutage werden vor allem kleine Flie√ügew√§sser renaturiert, da diese direkt abh√§ngig von nat√ľrlichen und menschlichen Ver√§nderungen im Einzugsgebiet sind und menschliche Aktivit√§ten die urspr√ľnglichen Bedingungen √ľberlagern. Doch ist die R√ľckkehr zu einem ‚Äěmorphologisch nat√ľrlichen‚Äú Zustand √ľberhaupt m√∂glich?

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