Modellbasierte Generierung hochaufgelöster Hochwasserkennwerte für kleine, unbeobachtete Fließgewässer im Nordostdeutschen Tiefland
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2025)
Eine zentrale Fragestellung im Bereich des wasserrechtlichen Vollzugs und der Bauleitplanung ist die Bewertung der damit verbundenen hydrologischen und hydraulischen Konsequenzen. Eine wichtige Grundlage hierfür stellen unter anderem Hochwasserkennwerte dar, die jedoch für kleine, unbeobachtete Fließgewässer nicht zur Verfügung stehen. Sie werden daher modellbasiert berechnet.

Wasserhaushaltsnachweis nach DWA-Merkblatt M 102-4 -Anwendungserfahrungen und offene Fragestellungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2025)
DWA und BWK haben im gemeinsamen Merkblatt die aktuellen anerkannten Regeln der Technik für die Bewirtschaftung und Aufbereitung von Niederschlagsabflüssen dargelegt. Mit der Einführung des Wasserhaushaltsnachweises nach DWA-Merkblatt M 102-4 wird es zum Ziel, den Wasserhaushalt des bebauten Gebiets dem eines unbebauten Gebiets anzupassen. Der vorliegende Beitrag beschreibt Anforderungen des Nachweises, gibt einen Überblick zu ersten Erkenntnissen aus der Praxis und beleuchtet offene Fragestellungen der Durchführung des Nachweises sowie des kommunalen und wasserwirtschaftlichen Vollzugs.

Automatisierte Erstellung digitaler Böschungsoberkanten und Gewässerrandstreifen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2025)
Vorgestellt wird eine Methode zum Erstellen von digitalen Böschungsoberkanten und Gewässerrandstreifen, die auf digitalen Geländemodellen und Open-Source-GIS-Software basiert. Über die Verarbeitung von hochauflösenden DGM-Daten und der Ableitung eines Ersatzfließgewässernetzes wurden die Böschungsoberkanten identifiziert und mit Attributen wie Gefälleneigung und Qualitätsklassen versehen. Für den Freistaat Sachsen konnten so über 63.600 km Böschungsoberkanten mit differenzierten Qualitätsmerkmalen und Abstandsflächen identifiziert werden.

Wanderwege und Abstieg - Interpretation der Untersuchungsergebnisse aus dem Workshop 2025 aus Sicht eines Wasserkraftbetreibers
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2025)
Im Rahmen der Veranstaltung „Ökologie und Wasserkraft“ 2025 der Wasserkraftbetreiber im Donaueinzugsgebiet wurden die Grenzen des technisch Machbaren, aber auch die offenen Fragen zum technischen Fischschutz und Fischabstieg an der Anlage selbst diskutiert. Bei den gewählten Ansätzen zum Erhalt gefährdeter Fischpopulationen, dem Populationsansatz, war wesentlich, sich dem Themenkomplex in einer naturwissenschaftlichen Weise zu nähern.

Dezentrale Niederschlagswasserspeicher als Rueckhalte- und Bewaesserungssystem
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2025)
Zu den Maßnahmen der wasserbewussten Stadtentwicklung zählen dezentrale Speicher mit multifunktionaler Wirkung. Die Ausführung dieser Systeme als Baumrigole ermöglicht die Bewässerung von Stadtbäumen, die in niederschlagsarmen Zeiträumen unter Trockenstress leiden. Die Wirkung eines von der Firma Humberg GmbH gemeinsam mit der FH Münster entwickelten Baumrigolensystems wurde im Vergleich zu klassisch gepflanzten Referenzbäumen untersucht. Die Ergebnisse einer dreijährigen Messphase belegen die positive Wirkung der Systeme.

Digitale Transformation der Hydrometeorologie des Landes NRW - Akzeptanz, Komplexität und Wirtschaftlichkeit
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2025)
Nordrhein-Westfalen modernisiert sein hydrometeorologisches Messnetz: Rund 300 digitale Niederschlagsstationen liefern künftig Daten in ein cloudbasiertes System. Der Beitrag zeigt, wie Technik, Wirtschaftlichkeit und Anwenderakzeptanz im laufenden Betrieb erfolgreich vereint werden können.

Abflussschätzung mittels regionalisierter W-Q-Beziehungen
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Mit künstlichen neuronalen Netzen lassen sich W-Q-Beziehungen effizienter ableiten – ohne aufwendige Abflussmessungen. Der Beitrag zeigt, wie die Kombination von Pegeldaten, Radarniederschlägen und Modellen den Planungsprozess im Wasserbau beschleunigen und Unsicherheiten reduzieren kann.

Möglichkeiten zur Auswahl von Hochmoorstandorten für eine erfolgreiche Wiedervernässung
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Die Wiedervernässung von Hochmoorflächen als zentrale Maßnahme des Moorschutzes ist auf eine ausreichende Wasserverfügbarkeit angewiesen, die in Zukunft in einigen Regionen Niedersachsens gefährdet ist. Daher ist vorab eine fundierte Bewertung der betroffenen Hochmoorflächen erforderlich, um die Flächen auszuwählen, bei denen eine erfolgreiche Vernässung erwartet werden kann.

From Mail to Milwaukee
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Im Folgenden wird über eine Wasserinfrastruktur-Begegnungsreise im April dieses Jahres nach Milwaukee und Chicago berichtet. Die Reise gab einen umfassenden Einblick in wasserwirtschaftliche Strukturen, technische Entwicklungen und institutionelle Rahmenbedingungen in zwei Bundesstaaten der USA.

Zur Revitalisierung des Großen Bruchs in Sachsen-Anhalt
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Die Wiedervernässung des Großen Bruchs, eines ehemaligen Niedermoorgebietes im Landkreis Börde, steht vor politischen, eigentumsrechtlichen und kommunikativen Herausforderungen. Neben hydrologischen und naturschutzfachlichen Untersuchungen sind umfangreiche partizipative Prozesse notwendig, um tragfähige Lösungen für die Revitalisierung zu entwickeln.

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