Erweiterung und Vertiefung des Wendebeckens im Hamburger Vorhafen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2017)
Im nördlichen Hamburger Vorhafen wird das vorhandene Wendebecken erweitert und vertieft.

Tadschikistan errichtet weltweit höchsten Staudamm
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2017)
Mit 335¬†m H√∂he soll der Rogun-Staudamm¬†in¬†Tadschikistan¬†die h√∂chste Talsperre der Erde werden. Das Bauwerk entsteht am Fluss¬†Wachsch, einem Nebenfluss des¬†Amudarja,¬†oberhalb des Nurek-Staudamms. Offizieller Baustart f√ľr die Talsperre¬†mit einem 660¬†m langen¬†Steinsch√ľttdamm war der 29. Oktober 2016.

Regelkonforme Grundwasserprobenahme
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
Der Erftverband untersucht regelm√§√üig rund 2.500 Grundwassermessstellen in variierenden Zeitabst√§nden. Hierbei k√∂nnen rund 600 verschiedene Inhaltsstoffe untersucht und nachgewiesen werden. Die Probenahmen werden nach exakten Vorgaben unter Ber√ľcksichtigung der Lage und der Beeinflussung der Messstellen durchgef√ľhrt. Fast 80 % dieser Messstellen haben einen Innendurchmesser von weniger als 80 mm und k√∂nnen unter Ber√ľcksichtigung der Anforderungen des Erftverbandes nach derzeitigem Stand der Technik ausschlie√ülich mit einer leistungsf√§higen 2‚Äú-Unterwasserpumpe beprobt werden, was die nachhaltige Bedeutung eines solchen Systems unterstreicht.

Normen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit ‚Äď Ingenieurm√§√üige Beurteilung im Talsperrenbau
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Normen allein k√∂nnen nicht die ingenieurm√§√üige Beurteilung im Talsperrenbau ersetzen. Auch Rechenprogramme liefern nur Ergebnisse, die von der Qualit√§t der Eingabedaten und des Programmes abh√§ngen. Weiterhin steht das angestrebte Sicherheitsniveau in unmittelbarem Zusammenhang mit wirtschaftlichen Anforderungen und M√∂glichkeiten. In diesem Spannungsfeld liegt die ingenieurm√§√üige Beurteilung von Planung, Bauausf√ľhrung und √úberwachung von Talsperren. In dem Beitrag werden Beispiele aufgezeigt, bei denen dieses ‚ÄěEngineering Judgment‚Äú (nach Ralf B. Peck) fehlte. Engineering Judgment bedarf der Kenntnis von Theorie, Berechnung, Konstruktion und vor allem auch der praktischen Erfahrung. Schon in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts hat der weltweit gesch√§tzte Praktiker und Professor f√ľr Geotechnik Peck die Frage gestellt: ‚ÄěWhere has all the Judgment gone?‚Äú Engineering Judgment bedingt Theorie und Praxis: Das Wappen des weltweit ber√ľhmten Massachusetts Institute of Technology (MIT) beinhaltet die Intelligenz des Geistes und der H√§nde (‚Äěmens et manus‚Äú) ‚Äď der Ingenieur sollte beides vereinen.

√Ėffentlichkeitsbeteiligung bei der Errichtung von Stauanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Nach dem Hochwasser 2002 wurden in Sachsen 47 Hochwasserschutzkonzepte erstellt und seitdem schrittweise umgesetzt. Dazu geh√∂rt auch die Planung und Umsetzung von sechs gro√üen Hochwasserr√ľckhaltebecken zur Verbesserung des Hochwasserr√ľckhaltes im Osterzgebirge. Die erfolgreiche Umsetzung solcher wasserbaulicher Gro√üvorhaben ist ma√ügeblich von der Akzeptanz in der √Ėffentlichkeit abh√§ngig. An vier Projektbeispielen werden sowohl die formalrechtlichen Forderungen als auch die Praxiserfahrungen bei der √Ėffentlichkeitsbeteiligung dargestellt.

Das neue Dichtungs- und Kontrollsystem am Sylvensteinspeicher
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Der Sylvensteinspeicher wurde in den Jahren 2011 bis 2015 nach √ľber 50-j√§hriger Betriebszeit durch eine zus√§tzliche Dichtwand im bestehenden Damm und Untergrund sowie mit einem neuen Sickerwasser-Messsystem ‚Äď bestehend aus Dr√§nagepf√§hlen und einem Kontrollstollen ‚Äď an den heutigen Stand der Technik angepasst. Diese Ert√ľchtigungsma√ünahmen sind auch Vorsorge gegen die Folgen m√∂glicher Klimaver√§nderungen und die damit verbundene st√§rkere Beanspruchung der Talsperre. Die Bauma√ünahmen mit Gesamtkosten von rund 23 Mio. ‚ā¨ wurden aus dem Europ√§ischen Fonds f√ľr Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Neubauprojekt Pumpspeicherwerk Atdorf der Schluchseewerk AG
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Die Schluchseewerk AG mit Sitz in Laufenburg, Baden-W√ľrttemberg, plant den Bau des Pumpspeicherwerks Atdorf im S√ľdschwarzwald. Das Projekt befindet sich aktuell im Genehmigungsverfahren. Das Projekt z√§hlt zu den gr√∂√üten Bauvorhaben seiner Art in Mitteleuropa und wird ein wesentlicher Baustein der Energiewende sein. W√§hrend des Planungsprozesses wurde auf eine gr√∂√ütm√∂gliche Transparenz des Verfahrens durch vielf√§ltige Beteiligung von √Ėffentlichkeit und Beh√∂rden Wert gelegt. Die Dimensionierung der Sperren und D√§mme f√ľr ein sicheres Verhalten bei extremen und seltenen Erdbebeneinwirkungen bildete einen Schwerpunkt der Planung.

Trag- und Verformungsverhalten einer 100-jährigen Gewichtsstaumauer
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Standsicherheitsberechnungen f√ľr bestehende Staumauern erfolgen heute auf der Basis der Finiten-Element-Methode unter Beachtung des nichtlinearen Materialverhaltens. Vorgestellt werden Ergebnisse einer solchen statischen Analyse an der √ľber 100 Jahre alten Eder-Staumauer. Neben den Untersuchungen zum Nachweis des normenseitig geforderten, rechnerischen Standsicherheitsniveaus werden auch das Verhalten unter Gebrauchslasten und die Simulation der Bruchzust√§nde beschrieben. Es erfolgt eine Gegen√ľberstellung mit Verformungswerten geod√§tischer Pr√§zisionsmessungen.

Unterirdisches Speicherbecken f√ľr das Pumpspeicherkraftwerk Forbach
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Im Zuge der Erneuerung und Erweiterung des Wasserkraftstandortes Forbach der EnBW soll das bestehende Schwarzenbachwerk durch ein neues 50-MW-Pumpspeicherkraftwerk ersetzt werden. Zur Steigerung des Arbeitsvermögens soll das bestehende Ausgleichsbecken im Murgtal vergrößert werden. Eine oberirdische Erweiterung oder die Anlage eines zusätzlichen Speicherbeckens scheiden aus. Es wurde deshalb ein unterirdischer Kavernenspeicher geplant, der mit dem Ausgleichsbecken hydraulisch verbunden ist. In einem Haupt- und sechs Nebenstollen können so rund 200 000 m³ Speichervolumen zusätzlich bereitgestellt werden.

Verbesserung der Trinkwasserversorgung der kirgisischen Stadt Osch
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Mitte 2014 erhielt das Unternehmen Ludwig Pfeiffer Hoch- und Tiefbau den Zuschlag f√ľr ein mit internationalen Mitteln finanziertes Projekt zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung der Stadt Osch in der zentralasiatischen Republik Kirgisistan. Der Projektpartner f√ľr das gesamte Brunnenausbaumaterial war die ST√úWA Konrad St√ľkerj√ľrgen GmbH. Eine der gr√∂√üten Herausforderungen des gesamten Projektes lag in dem Bau eines Wasserentnahmebeckens im Uferbereich des Flusses Ak-Buura: Das Zeitfenster f√ľr die Ausf√ľhrung war √§u√üerst klein, da die gesamten Arbeiten nur w√§hrend der Niedrigwasserphase des Flusses durchgef√ľhrt werden konnten. Dabei mussten im Uferbereich Schlitzbr√ľckenfilter mit einer Gesamtl√§nge von 300 m in Durchmessern von 1.000 bis 1.600 mm verbaut werden.

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