Wasserwiederverwendung für landwirtschaftliche und urbane Zwecke in Deutschland© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2025)
Wasserwiederverwendung trägt zur Entlastung natürlicher Wasserressourcen bei. Die seit 2023 gültigen EU-Mindestanforderungen an Wasserwiederverwendung werden derzeit in deutsches Wasserrecht integriert. Das im Juli 2025 erschienene Merkblatt DWA-M 1200 erleichtert die praktische Umsetzung von Wasserwiederverwendung in Deutschland.
Fisch-Populationsmodelle zur Abschätzung der Wirkung von Renaturierungsmaßnahmen am Unteren Inn© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2025)
Diese Studie kombiniert funktionale Habitatdynamik mit Larvendrift- und Populationsdynamikmodellen, um Renaturierungsmaßnahmen an einem Abschnitt des unteren Inn in Bayern zu bewerten. Das verbesserte Angebot an Laich- und Aufwuchshabitaten für kieslaichende Arten führt zu einem prognostizierten Anstieg der Rekrutierung je Art um durchschnittlich 14,9 Individuen/ha (7,3 Döbel/ha bis 27,3 Äschen/ha). Allerdings bleibt die Habitatverfügbarkeit limitiert, und aufgrund fehlender funktionaler Konnektivität sind nur 33 % aller vorhandenen Aufwuchshabitate nutzbar.
Value Management -integrale Konzeption von Maßnahmen zur Starkregenvorsorge© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2025)
Die Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Maßnahmen zur Starkregenvorsorge stellen hohe Anforderungen an alle beteiligten Akteure und erfordern eine fachbereichs-übergreifende Zusammenarbeit, um erfolgreich zu sein. Um diese Prozesse zu unterstützen, hat der Eigenbetrieb Stadtentwässerung der Stadt Dortmund Value-Management-Studien im Sinne der DIN EN 12 973 durchgeführt. Ein wichtiger Projektansatz ist es dabei, den Raum und die Maßnahmen funktionsbezogen zu bewerten. Das übergeordnete Projektziel war es, interdisziplinär Maßnahmen zur Starkregenvorsorge zu erarbeiten, die sich durch hohe Effektivität, optimale Organisation und Nutzung der eingeschränkt verfügbarer Ressourcen auszeichnen.
Möglichkeiten zur Auswahl von Hochmoorstandorten für eine erfolgreiche Wiedervernässung© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2025)
Die Wiedervernässung von Hochmoorflächen als zentrale Maßnahme des Moorschutzes ist auf eine ausreichende Wasserverfügbarkeit angewiesen, die in Zukunft in einigen Regionen Niedersachsens gefährdet ist. Daher ist vorab eine fundierte Bewertung der betroffenen Hochmoorflächen erforderlich, um die Flächen auszuwählen, bei denen eine erfolgreiche Vernässung erwartet werden kann.
From Mail to Milwaukee© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2025)
Im Folgenden wird über eine Wasserinfrastruktur-Begegnungsreise im April dieses Jahres nach Milwaukee und Chicago berichtet. Die Reise gab einen umfassenden Einblick in wasserwirtschaftliche Strukturen, technische Entwicklungen und institutionelle Rahmenbedingungen in zwei Bundesstaaten der USA.
Digitale Zwillinge stützen eine handlungsfähige blau-grüne Infrastruktur in der Stadt von Morgen© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2025)
Blau-grüne Infrastrukturen kombinieren ökologische, hydrologische und soziale Funktionen und sind so essenziell für die klimaresiliente Stadtentwicklung. Deren Planung, Steuerung und langfristige Funktionssicherung erfordern eine präzise, flächenhafte Erfassung und fortlaufende Bewertung des urbanen Wasserhaushalts. Digitale Zwillinge ermöglichen eine präzise Erfassung und Steuerung dieser Strukturen.
Gefährdungs- und Risikoanalysen - Basis für das Einzugsgebietsmanagement© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2025)
Mit Inkrafttreten der Trinkwassereinzugsgebieteverordnung (TrinkwEGV) Ende 2023 hat die Gefährdungs- und Risikoanalyse für Einzugsgebiete von Trinkwassergewinnungen noch mehr an Bedeutung gewonnen. Das Instrument der Gefährdungs- und Risikoanalyse in der öffentlichen Trinkwasserversorgung ist bereits mit verschiedenen Zielen und Einsatzzwecken etabliert. So sind bei der Erarbeitung von Gutachten für die Ausweisung von Wasserschutzgebieten i. d. R. eine Gefährdungsanalyse und eine Beurteilung der Vulnerabilität des Einzugsgebietes vorzunehmen.