Die Risikoanalyse im Starkregenrisikomanagement in Baden-W√ľrttemberg
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
Starkregenereignisse k√∂nnen gro√üe Sch√§den verursachen und sind zudem r√§umlich sowie zeitlich schwer vorhersagbar. Eine vorsorgende Betrachtung der potenziellen Risiken und des sich ergebenden Handlungsbedarfs ist daher grundlegend, um Risiken zu mindern sowie im Ereignisfall schnell und zielgerichtet handeln zu k√∂nnen. Mit dem Anhang 6 - Risikoanalyse - zum Leitfaden Kommunales Starkregenrisikomanagement in Baden-W√ľrttemberg wird Kommunen und Fachexperten eine praxisnahe Anleitung f√ľr die kommunale Risikoanalyse zur Verf√ľgung gestellt.

Zur Effektivität von Einschwimmsperren aus Steinriegeln
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2019)
Im Auftrag der Bezirksregierung Arnsberg wurde die Funktionst√ľchtigkeit von Einschwimmsperren aus l√ľckig gesetzten Steinriegeln untersucht, welche Fischen ein Einschwimmen in den Unterwasserkanal von Wasserkraftwerken verwehren sollen. Dabei zeigte sich, dass bisher keine Bemessungsans√§tze f√ľr deren Bau vorhanden sind. Messungen belegen, dass auch bekannte ethohydraulische Grundlagen zum Fischverhalten bei Anlagen im Bestand oft nicht eingehalten werden. Zudem weichen die Bauweisen stark voneinander ab.

Value Engineering, der Weg zu innovativen Lösungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2019)
Das Value Engineering, auch als Value Management bekannt, ist ein seit mehreren Jahrzehnten bew√§hrtes, international anerkanntes Verfahren zur Entwicklung von ganzheitlichen L√∂sungen. Das Herzst√ľck des Value Engineering ist die Analyse der Funktion. In der Regel wollen Investoren nur in die Funktionen eines Bauwerkes investieren, aber nicht unbedingt in das Bauwerk selbst. Das Value Engineering ist besonders geeignet, alternative L√∂sungsans√§tze zu entwickeln und daraus diejenige L√∂sung herauszufiltern, welche die gew√ľnschten Funktionen zu geringstm√∂glichen Kosten erf√ľllen.

Speicherpotenzial- und Standortanalyse f√ľr gro√üe Hochwasserr√ľckhaltebecken
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2019)
Ein Teil des Hochwasserschutz-Aktionsprogramms 2020plus des Freistaates Bayern besteht darin, die Potenziale f√ľr den Hochwasserr√ľckhalt gezielt zu analysieren und wo sinnvoll und machbar verst√§rkt zu erschlie√üen. Dazu geh√∂ren neben nat√ľrlichen Retentionsfl√§chen auch technische R√ľckhaltema√ünahmen in Form von Hochwasserr√ľckhaltebecken¬†(HRB) und Flutpoldern. Nachfolgend wird eine Methodik erl√§utert, wie f√ľr das bayerische Einzugsgebiet des Mains Standorte f√ľr gro√üe, potenziell √ľbergebietlich wirksame HRB identifiziert und bewertet wurden.

Speichersystem der Plei√üe im S√ľdraum Leipzig
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Mit dem Braunkohleabbau im S√ľdraum Leipzig gingen Flussbegradigungen und Retentionsraumverluste einher. Deshalb wurde ein komplexes Speichersystem angelegt, um die Ortschaften entlang der Gew√§sser bis zur Gro√üstadt Leipzig vor Hochwasser zu sch√ľtzen. Das Speichersystem der Unteren Plei√üe besteht heute aus sieben Stauanlagen mit insgesamt ca. 70¬†Mio.¬†m¬≥ gew√∂hnlichem Hochwasserr√ľckhalteraum. Die Anlagen dienen vorrangig dem Hochwasserschutz, der Niedrigwasseraufh√∂hung und der Brauchwasserversorgung.

Abflussver√§nderungen im S√ľdharz ‚Äď Quantifizierung, m√∂gliche Ursachen und Konsequenzen f√ľr die Bewirtschaftung der Talsperre Neustadt
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Ab dem Ende der 1980er-Jahre f√ľhrten zum Teil pl√∂tzlich auftretende klimatologische und ph√§nologische Ver√§nderungen im S√ľdharz zu einer Verschiebung des Abflussregimes an der Talsperre Neustadt. Dieser Beitrag beleuchtet m√∂gliche Ursachen und quantifiziert die Auswirkungen auf die Rohwasserversorgungsleistung der Stauanlage. Der Auswahl einer geeigneten Referenzperiode kommt eine besondere Bedeutung zu. Es wird ein Spektrum m√∂glicher Anpassungsstrategien besprochen.

Koordinierte Talsperrensteuerung am Nil in einem politisch sensitiven Umfeld
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Im Nileinzugsgebiet, insbesondere im östlichen Nil, befinden sich eine Reihe großer Stauanlagen. Entlang des Blauen Nils liegen die Dämme Roseires und Sennar, im weiteren Verlauf stromabwärts, nach der Vereinigung mit dem Weißen Nil, befinden sich der Merowe- und der High-Aswan-Damm. Das aggregierte Stauvolumen aller vier Staudämme beträgt 182 km³. Ergänzt werden die Anlagen am Blauen Nil durch den im Bau befindlichen Grand-Ethiopian-Renaissance-Damm (GERD).

Planung und Umsetzung eines Hochwasserr√ľckhaltebecken Verbundsystems
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In diesem Beitrag stellen die Autoren ein Hochwasserr√ľckhaltebecken-Verbundsystem vor, das im Zuge des Emscher-Umbaus als Meilensteinprojekt fungiert. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die hydraulischen Nachweisf√ľhrungen zur √úberpr√ľfung der Machbarkeit verschiedenster Variantenbetrachtungen im Spannungsfeld Baukosteneffizienz, Hochwassersicherheit, Hochwasser- und Naturschutz vor dem Hintergrund baubetrieblicher und √∂kologischer Belange gelegt. Die Ergebnisse werden zur Diskussion gestellt.

Planung und Bau des √∂kologisch durchg√§ngigen Hochwasserr√ľckhaltebeckens Neuw√ľrschnitz
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Zur Umsetzung des Hochwasserschutzkonzeptes Nr.¬†27 errichtete die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen von 2014 bis 2017 das Hochwasserr√ľckhaltebecken (HRB) Neuw√ľrschnitz. Das HRB ist gem. DIN¬†19¬†700-12 als mittleres Becken klassifiziert. Der Beitrag stellt Einzelschwerpunkte der wasserbaulichen sowie umweltfachlichen Planung vor und gibt einen √úberblick √ľber die entwickelten ingenieurtechnischen L√∂sungen hinsichtlich Hydraulik, Geotechnik, Tragwerksplanung, Stahlwasserbau, messtechnischer Bauwerks√ľberwachung und Bautechnik.

Anlagenwissen im Instandhaltungsprozess digitalisieren
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Die ordnungsgem√§√üe Instandhaltung von Anlagen und Bauwerken nach den anerkannten Regeln der Technik ist Basis f√ľr den sicheren Betrieb. In diesem Beitrag wird der Anwenderbericht einer softwarebasierten L√∂sung f√ľr Wartung und Instandhaltung vorgestellt. Dieser beantwortet zentrale Fragen zu Dokumentation und Nachweisf√ľhrung, steigendem Datenaufkommen und dem Erhalt des Anlagenbestandes aus Sicht eines bayerischen Wasserwirtschaftsamtes als Betreiber von Stau- und √úberleitungsanlagen.

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