Trinkwasserverordnung 2023 ‚Äď eine gelungene Novelle?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (12/2023)
Relevante √Ąnderungen und Neuerungen im √úberblick

Klimawandel in Baden-W√ľrttemberg - Was kommt auf uns zu?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2023)
Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass wasserwirtschaftliche Aufgaben im Zentrum des staatlichen und vor allem des kommunalen Handelns waren. War es nach der Hungerkatastrophe 1815-17 die Ernährungssicherung und daraus folgend die Entwässerung und Gewinnung von Ackerland, so war es gegen Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhundert die systematische Versorgung der Bevölkerung mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser. Dies korrespondierte naturgemäß mit dem Aufbau der Abwasserentsorgungssysteme zu Beginn des 20. Jahrhunderts und der Abwasserreinigung in verschiedenen Stufen ab Mitte der 1960er-Jahre.

Agrarholzkulturen als Schnittstelle f√ľr eine Kooperation der Wasser- mit der Landwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2023)
Eine nachhaltige Kulturlandschaftsentwicklung wird zunehmend durch sektorale und konkurrierende Gesetze und Verwaltungshandeln behindert. Bundesweit werden dadurch Umsetzungsprozesse wie die der WRRL [1] erschwert. So weisen derzeit nur ca. 7 % der sächsischen Fließgewässer-Wasserkörper einen guten ökologischen Zustand auf (3. Bewirtschaftungsplan, Dez. 2021). In Sachsen wie auch bundesweit besteht ein erheblicher Handlungsbedarf, um die bisher bis 2027 angestrebte Zielerreichung sicherzustellen.

Fachforum zu wasserwirtschaftlichen Aspekten der Erdwärmenutzung
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Am 26. September 2023 lud der Landesverband NRW nach Schwerte in die Rohrmeisterei ein, um sich in einem Fachforum √ľber das Thema ‚ÄěWasserwirtschaftliche Aspekte der Erdw√§rmenutzung‚Äú fortzubilden und das Thema zu diskutieren. √úber 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden sich hierf√ľr ein und bereicherten die Veranstaltung.

Kleine Wasserkraft und Gewässerstrukturentwicklung seit 1850 aufgezeigt am Beispiel der Isen in Oberbayern
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Nahezu alle Gew√§sser Deutschlands blicken auf eine jahrhundertelange Siedlungsgeschichte zur√ľck. Dabei wurden die Gew√§sser vom Menschen nachhaltig und oft auch grundlegend nach seinen Bed√ľrfnissen ver√§ndert. Es spielten im Laufe der Entwicklung unterschiedliche Beweggr√ľnde des Menschen die bestimmende Rolle hierbei.

Asphaltbetonoberfl√§chendichtungen f√ľr D√§mme, Speicherbecken und Kan√§le - Langzeiterfahrungen, Ert√ľchtigungen und Anpassungen an den Stand der Technik
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Die Historie einer Abdichtung von Stauanlagen mit Asphaltbeton geht bis in die Anf√§nge des 20. Jahrhunderts zur√ľck. So finden sich bereits um 1910 Hinweise zum 17 m hohen Central Damm in den USA, auf den 46 m hohen Mulungushi-Damm (Sambia, 1923), zur Hennetalsperre (Deutschland, 56 m, 1937), dem Becken Rudi Fiesso (Schweiz, 1939) sowie dem El-Ghrib- Damm (Algerien, 72 m, 1936).

Leistungsfähigkeit von Talsperren zur Trinkwasserversorgung in Sachsen - Bestandsaufnahme und Perspektiven
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Im Freistaat Sachsen werden ca. 40 % des Rohwassers f√ľr die √∂ffentliche Trinkwasserversorgung aus Talsperren bereitgestellt. Die Trockenperiode der Jahre 2018-2020 stellt nach den Hochwassern zwischen 2002 und 2013 eine erneute Z√§sur im hydrologischen Geschehen dar. Zahlreiche Flie√ügew√§sser waren in den letzten 2 bis 3 Jahren zeitweilig teilweise oder vollst√§ndig trocken. Viele Talsperren erreichten so niedrige Stauspiegel wie seit Jahrzehnten nicht mehr (Bild 1). Beides hat in Teilen der Bev√∂lkerung zu Verunsicherung und in der Fachwelt zu verschiedenen Fragen sowie √úberlegungen gef√ľhrt.

Verbesserter Stabilitätsansatz bei Dämmen unter Einbeziehung der teilgesättigten Zone
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Staud√§mme oder Deiche als Anlagen des pr√§ventiven Hochwasserschutzes sind oft als gegliederte Erdbauwerke ausgef√ľhrt und im Gegensatz zu Ingenieurbauwerken nicht f√ľr begrenzte Nutzungsdauern ausgelegt. Sie m√ľssen ihre Funktion daher f√ľr sehr lange Zeitr√§ume erf√ľllen. Hydraulische Gradienten, hervorgerufen durch Einstau, Hochwasser oder Niederschlag, verursachen eine Durchsickerung, d. h. eine Teil- bis Volls√§ttigung des Porenraums.

Anpassung eines Betriebsplanes - Was, wenn die Widerstände sehr groß sind?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Talsperren werden nach bestehenden Betriebs- und Bewirtschaftungsplänen betrieben. Im Rahmen der Evaluierung des Betriebsplanes der Talsperre Kelbra hat sich der Betreiber mit Anpassungen auf Grund von Veränderungen des Umwelt- und Wasserrechts sowie den vielfältigen Nutzungsanforderungen auseinanderzusetzen. Ein Prozess, in dem erhebliche Widerstände und Konflikte verschiedenster Protagonisten zu bearbeiten sind. Im Beitrag wird dargestellt, wie an diesen langwierigen Prozess herangegangen wird, um Akzeptanz auf vielen Ebenen zu schaffen.

Wellenauflauf und -umlenkung in der Freibordbemessung an Stauanlagen
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Die Freibordbemessung an Stauanlagen gewinnt in der Gegenwart und f√ľr die Zukunft, aufgrund von Klima√§nderung, Gew√§hrleistung des Hochwasserr√ľckhalteraumes sowie Anpassung der Staulamelle, um nur einige Aspekte hervorzuheben, immer mehr an Bedeutung. Im Allgemeinen bestimmen der Windstau, ein zu w√§hlender Sicherheitszuschlag, unter Beachtung regionaler Gegebenheiten auch der Eisstau und vor allem aber der Wellenauflauf ma√ügebend den erforderlichen Freibord. Mittels analytischer Berechnungsans√§tze k√∂nnen die genannten Einflussfaktoren i. d. R. mit ausreichender Genauigkeit bestimmt werden.

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