World Canals Conference 2022 in Leipzig
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Die Stadt Leipzig hat sich gemeinsam mit ihren Partnern, der Leipziger Messe GmbH und dem Europ√§ischen Metropolregion Mitteldeutschland e. V., 2017 f√ľr die Austragung der WCC in Leipzig beworben. Der Zuschlag erfolgte im Februar 2018 f√ľr das Veranstaltungsjahr 2020. Pandemiebedingt musste der Kongress auf 2022 verschoben werden.

Otto Kirschmer - Wasserbau-Ingenieur und Professor
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Im Zusammenhang mit Fischbewegungen bei Wasserkraftwerken kommt Rechenanlagen eine gro√üe Bedeutung zu. Dabei tritt der Name Otto Kirschmer oft auf, war er doch der Erste, der dazu eine Forschung betreffend die hydraulischen Verluste pr√§sentierte. Dieser Aspekt ist jedoch nur ein Bruchteil seiner Verdienste f√ľr den Wasserbau in Deutschland. Die vorliegende Arbeit versucht, neben dem Forscher und Manager Kirschmer zudem den Menschen Kirschmer zu erfassen, damit sein Name auch in der Zukunft f√ľr viele ein Vorbild sein m√∂ge.

Verbleibendes Risiko und Notfallpl√§ne f√ľr Talsperren, Hochwasserr√ľckhalte- und Speicherbecken
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Auch das Sommerhochwasser 2021 hat nach den Hochwassern der vergangenen Jahre erneut gezeigt, dass einerseits die √ľberwiegende Zahl der Talsperren in den betroffenen Gebieten in Deutschland auch bei dieser extremen Einwirkung ihre Aufgaben erf√ľllt und einen Beitrag zum Hochwasserschutz geleistet hat. Andererseits wurde am Beispiel einer Talsperre deutlich, dass insbesondere bei Einwirkungen jenseits der Bemessungsannahmen (Rest-) Risiken existieren, die ein Absperrbauwerk an den Rand des Versagens bringen k√∂nnen. In diesem Fall wurde ein Staudamm durch √úberstr√∂mung auf der Luftseite massiv besch√§digt.

Nachhaltige Vermeidung von mineralischen Ablagerungen in wasserf√ľhrenden Systemen
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In allen wasserf√ľhrenden Systemen kann es unter den passenden Bedingungen zu organischen sowie anorganischen Ablagerungen kommen. Beleuchtet wird der Mechanismus der Kristallisation bei anorganischen Bel√§gen. Au√üerdem wird ein Ausblick auf die M√∂glichkeiten zur Verhinderung von Bel√§gen gegeben. Neben Kalk, Gips und Magnesiumhydroxid wird ein Fokus auf die Bildung von Struvit gelegt.

Konzepte zur Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser im Unteren Jordantal
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Aufbereitetes Abwasser gewinnt als Nutzwasserressource zunehmend an Bedeutung, besonders in semi-ariden Gebieten. In dieser Studie wird das Potenzial f√ľr die Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser im Unteren Jordantal anhand von drei Varianten untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass ein erheblicher Bedarf f√ľr Bew√§sserungszwecke in der Landwirtschaft besteht, aber auch, dass die Aquifer-Speicherung mittels kontrollierter Grundwasseranreicherung oder die Rehabilitierung der Jordanflussauen vielversprechende Wiederverwendungsoptionen darstellen.

Grundwasseranreicherung mit entsalztem Meerwasser in Festgesteinsgrundwasserleitern
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In dieser Studie wird die Eignung von Festgesteinsaquiferen im √∂stlichen mediterranen Raum zur Nutzung als Speicher von entsalztem Meerwasser untersucht. Hierzu wurden zun√§chst technische Kriterien als Indikatoren zur Eignung definiert und auf deren Basis eine Voruntersuchung durchgef√ľhrt, um anschlie√üend f√ľr ausgew√§hlte Aquifere mit numerischen Modellen Bewirtschaftungsma√üzahlen zu quantifizieren. Es zeigt sich, dass eine Reihe von Aquiferen als Speichermedium genutzt werden k√∂nnten, dies zum Teil sogar entgegen naheliegender Erwartungen.

Modellbasierte prädiktive Regelung des Sees Genezareth zur verbesserten Wasserversorgung des Unteren Jordantals
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Der See Genezareth ist von gro√üer Bedeutung f√ľr die israelische und jordanische Wasserversorgung. Dies gilt auch f√ľr das Untere Jordantal, da hier ein gro√üer Anteil der landwirtschaftlichen Produktionsfl√§chen Jordaniens liegt. Die Wasserressourcen in der Region sind jedoch knapp, weshalb die effektive Nutzung des vorhandenen S√ľ√üwassers von besonderer Relevanz ist. Diese Studie befasst sich daher mit der Frage, ob und wie die Wasserabgabe des Sees ins Jordantal durch ein Entscheidungsunterst√ľtzungssystem zur l√§nder√ľbergreifenden, multikriteriellen Optimierung weiter verbessert werden kann.

Workshop zum Sedimentmanagement an Stauanlagen an großen Gewässern im Donaueinzugsgebiet
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Sedimentmanagement wird oft auf Sedimentdurchg√§ngigkeit reduziert. In den stark ver√§nderten Fl√ľssen mit ihren vielf√§ltigen Nutzungen ist eine Herstellung einer Sedimentdurchg√§ngigkeit aus vielf√§ltigen Gr√ľnden oft nicht m√∂glich, aber auch aus √∂kologischen Gr√ľnden nicht immer zielf√ľhrend. Im Rahmen des Workshops ‚Äě√Ėkologie und Wasserkraft an gro√üen Gew√§ssern‚Äú im Herbst 2021 wollten die Stauanlagenbetreiber an den gro√üen Gew√§ssern im Donaueinzugsgebiet mit Vertretern von Beh√∂rden, Universit√§ten, Planungsb√ľros und Umweltverb√§nden ein gemeinsames Verst√§ndnis zum Sedimentmanagement entwickeln.

Abger√ľckte Einstiege f√ľr Fischaufstiegsanlagen
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Um die vielf√§ltigen Anforderungen der Zielfischarten, insbesondere schwimmschwacher Arten, an die Auffindbarkeit von Fischaufstiegsanlagen zu erf√ľllen, kann an Querbauwerken mit Wasserkraftnutzung neben dem obligatorischen kraftwerksnahen Einstieg ein zus√§tzlicher, abger√ľckter Einstieg notwendig sein. Im Beitrag wird anhand von Beispielen ein pragmatischer Ansatz vorgestellt, um die Notwendigkeit eines abger√ľckten Einstiegs zu ermitteln. Zudem werden Hinweise zur Positionierung und Gestaltung des Einstiegs, des Einstiegsstranges und des Verteilerbeckens gegeben.

Woran das Gebot zur B√ľrgerbeteiligung bei der WRRL-Umsetzung scheitert
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F√ľr die deutsche Wasserwirtschaft war das Gebot der Wasserrahmenrichtlinie zur aktiven F√∂rderung der B√ľrgerbeteiligung eine Novit√§t. Zu Beginn der formal letzten Umsetzungsperiode der Richtlinie (2021-2027) ist der Elan der Beh√∂rden zur F√∂rderung der Partizipation merklich erlahmt. Mit einer technokratischen und b√ľrokratischen Herangehensweise k√∂nnen die Wasserwirtschaftsverwaltungen in den Bundesl√§ndern aber keine ‚ÄěFollower‚Äú hinter sich versammeln. Der BUND macht deshalb Vorschl√§ge f√ľr eine besser gelingende Partizipation.

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