Anwendung und Bewertung der saisonalen Hochwasserstatistik in Deutschland - ein Diskussionsbeitrag
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2022)
Zur Ermittlung von Hochwasserwahrscheinlichkeiten nutzt man Extremwertverteilungsfunktionen, welche Stationarit√§t, Unabh√§ngigkeit und Homogenit√§t der verwendeten Daten voraussetzen. Sommer- und Winterhochwasserereignisse weisen in der Regel unterschiedliche Genesen auf, was zu Inhomogenit√§ten f√ľhrt. Hier kann die Methode der saisonalen Hochwasserstatistik genutzt werden. In der vorliegenden Arbeit erfolgt eine deutschlandweite Anwendung und Bewertung der saisonalen Hochwasserstatistik auf Basis von 218 Pegelzeitreihen.

Verbrennung von PTFE zur Bewertung der Freisetzung polyfluorierter organischer Substanzen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Der Beitrag handelt von Ergebnissen zur Messung polyfluorierter Substanzen in Abgasen einer Anlage nach der 17. BImSchV.

Schachtkraftwerk Dietenheim
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2022)
Die Wasserkraftanlage Dietenheim wurde als Schachtkraftwerk mit Schachtrechen und darunter befindlicher Kaplan-Turbine konzipiert. Sie befindet sich in einer Ausleitungsstrecke der Iller und wurde von September 2020 bis September 2021 gebaut. Das Kraftwerk schließt an eine energetisch zuvor ungenutzte, bestehende Sohlschwelle an und erzeugt nun etwa 1,6 Wh/a an erneuerbarer Energie. Das Projekt ist eines mehrerer derartiger Vorhaben der Firma Fontin, die Potenziale zur erneuerbaren Energiegewinnung an bestehenden Querbauwerken ökologisch verträglich zu erschließen.

Operativer Hochwasserschutz - Lernen aus der Hochwasserkatastrophe 2021?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2022)
Die Hochwasserkatastrophe vom Juli 2021 in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat Schw√§chen im System des operativen Hochwasserschutzes aufgezeigt, insbesondere im effektiven Zusammenwirken von Wasserwirtschaft und Katastrophenschutz. F√ľr eine effektive Bew√§ltigung katastrophaler Hochwasserereignisse muss der operative Hochwasserschutz in den Kreislauf des Hochwasserrisikomanagements integriert und mit einem systemischen Ansatz erweitert werden. Aufbauend auf einem gemeinsamen Zielverst√§ndnis aller Akteure ist dabei eine angemessene Vorbereitung (operative Hochwasservorsorge) als auch Nachsorge (operative Hochwassernachsorge) notwendig, um im Ereignisfall bei der operativen Hochwasserbew√§ltigung erfolgreich agieren zu k√∂nnen.

Hochwasserwarnung und -information in Th√ľringen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2022)
Der Freistaat Th√ľringen ist im Gegensatz zu den beiden Fl√§chenl√§ndern Rheinland-Pfalz und Sachsen nahezu ausschlie√ülich als Hochwasserentstehungsgebiet einzuordnen. Gr√∂√üere Zul√§ufe wie Rhein oder Elbe mit Oberliegern in anderen (Bundes-) L√§ndern, gibt es in Th√ľringen nicht. Die bedeutendsten Zufl√ľsse von au√üerhalb sind die Saale sowie die Wei√üe Elster. Das bayerische Einzugsgebebiet der Saale besitzt eine Fl√§che von ca. 1 000 km¬≤. Allerdings findet sich auf dem weiteren Weg der Saale in Th√ľringen schon nach wenigen Kilometern Flie√üstrecke das Talsperrensystem der Saalekaskade, mit dem die Saaleabfl√ľsse unterhalb sehr deutlich reguliert werden k√∂nnen. Die Wei√üe Elster besitzt ein noch etwas gr√∂√üeres Einzugsgebiet von ca. 1 250 km¬≤ oberhalb von Th√ľringen, das zum gr√∂√üten Teil in Sachsen liegt und noch kleinere tschechische Anteile besitzt. Durch die s√§chsischen Talsperren P√∂hl, Pirk und Dr√∂ga kann auch der Hochwasserabfluss der Wei√üen Elster deutlich beeinflusst werden.

Herausforderungen im Einsatz des THW bei der Bewältigung der Hochwasserkatastrophe 2021
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Das Technische Hilfswerk (THW) ist die operativ taktische Organisation f√ľr den Zivilschutz des Bundes. Sie untersteht dem Bundeministerium des Innern und f√ľr Heimat (BMI). Seit ihrem Gr√ľndungsjahr im Jahr 1950 gew√§hrleisten THW-Einsatzkr√§fte, dass Menschen in Not so schnell wie m√∂glich Hilfe erhalten. Aktuell engagieren sich bundesweit mehr als 80 000 M√§nner und Frauen ehrenamtlich in 668 Ortsverb√§nden. Davon sind mehr als 12 000 M√§dchen und Frauen. Hauptamtlich besch√§ftigt das THW rund 1 800 Mitarbeitende und es gibt zus√§tzlich bis zu 2 000 Bundesfreiwilligendienst-Pl√§tze pro Jahr. Somit arbeiten 97 % der THW-Angeh√∂rigen als Ehrenamtler und engagieren sich in ihrer Freizeit, um Menschen in Not kompetent Hilfe leisten zu k√∂nnen.

Einsatz des Copernicus-EMS beim Hochwasser 2021 in Rheinland-Pfalz
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Der Copernicus Emergency Management Service wurde Mitte Juli 2021 von der Wasserwirtschaftsverwaltung des Landes Rheinland-Pfalz in Abstimmung mit weiteren Bundesl√§ndern zur Beobachtung des Hochwasserereignisses aktiviert. Er lieferte daraufhin sehr schnell auf Fernerkundungsdaten basierende Auswertungen zu √ľberfluteten Fl√§chen und Sch√§den an Geb√§uden und Infrastruktur. Diese Informationen waren insbesondere in der Fr√ľhphase ein wesentliches Element f√ľr die Bew√§ltigung des Hochwasserereignisses.

World Canals Conference 2022 in Leipzig
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2022)
Die Stadt Leipzig hat sich gemeinsam mit ihren Partnern, der Leipziger Messe GmbH und dem Europ√§ischen Metropolregion Mitteldeutschland e. V., 2017 f√ľr die Austragung der WCC in Leipzig beworben. Der Zuschlag erfolgte im Februar 2018 f√ľr das Veranstaltungsjahr 2020. Pandemiebedingt musste der Kongress auf 2022 verschoben werden.

Otto Kirschmer - Wasserbau-Ingenieur und Professor
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2022)
Im Zusammenhang mit Fischbewegungen bei Wasserkraftwerken kommt Rechenanlagen eine gro√üe Bedeutung zu. Dabei tritt der Name Otto Kirschmer oft auf, war er doch der Erste, der dazu eine Forschung betreffend die hydraulischen Verluste pr√§sentierte. Dieser Aspekt ist jedoch nur ein Bruchteil seiner Verdienste f√ľr den Wasserbau in Deutschland. Die vorliegende Arbeit versucht, neben dem Forscher und Manager Kirschmer zudem den Menschen Kirschmer zu erfassen, damit sein Name auch in der Zukunft f√ľr viele ein Vorbild sein m√∂ge.

Verbleibendes Risiko und Notfallpl√§ne f√ľr Talsperren, Hochwasserr√ľckhalte- und Speicherbecken
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2022)
Auch das Sommerhochwasser 2021 hat nach den Hochwassern der vergangenen Jahre erneut gezeigt, dass einerseits die √ľberwiegende Zahl der Talsperren in den betroffenen Gebieten in Deutschland auch bei dieser extremen Einwirkung ihre Aufgaben erf√ľllt und einen Beitrag zum Hochwasserschutz geleistet hat. Andererseits wurde am Beispiel einer Talsperre deutlich, dass insbesondere bei Einwirkungen jenseits der Bemessungsannahmen (Rest-) Risiken existieren, die ein Absperrbauwerk an den Rand des Versagens bringen k√∂nnen. In diesem Fall wurde ein Staudamm durch √úberstr√∂mung auf der Luftseite massiv besch√§digt.

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