Waldböden und ihre Wirkung auf den Wasserhaushalt
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Waldb√∂den erf√ľllen wichtige Funktionen im Wasserkreislauf, unter anderem durch ihre Speicherung von Niederschl√§gen, die Verlangsamung von Abflussprozessen sowie ihre Filter- und Pufferwirkung gegen√ľber Schadstoffeintr√§gen. Der Wasserkreislauf in W√§ldern wird aber nicht nur durch deren B√∂den, sondern in ganz besonderem Ma√üe auch von der kontinuierlichen Waldbestockung reguliert.

Klimawandel in Baden-W√ľrttemberg - Was kommt auf uns zu?
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Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass wasserwirtschaftliche Aufgaben im Zentrum des staatlichen und vor allem des kommunalen Handelns waren. War es nach der Hungerkatastrophe 1815-17 die Ernährungssicherung und daraus folgend die Entwässerung und Gewinnung von Ackerland, so war es gegen Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhundert die systematische Versorgung der Bevölkerung mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser. Dies korrespondierte naturgemäß mit dem Aufbau der Abwasserentsorgungssysteme zu Beginn des 20. Jahrhunderts und der Abwasserreinigung in verschiedenen Stufen ab Mitte der 1960er-Jahre.

Tagung der Flussgebietsgemeinschaft Rhein thematisiert Wassermangel
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Die Ereignisse der letzten Jahre mit Trockenheit, Hitze und Wassermangel haben gezeigt, dass diese Themen auch im Rheingebiet immer bedeutender werden. Auf die mit dem Klimawandel einhergehenden Herausforderungen m√ľssen Gesellschaft und Politik reagieren. Der Rhein-Rat, das oberste operative Gremium der Flussgebietsgemeinschaft (FGG) Rhein, beschloss daher im November 2022 unter dem Vorsitz Baden-W√ľrttembergs, das Thema aktiv aufzugreifen und als ersten Schritt eine Tagung zum Thema ‚ÄěNiedrigwasser und Wassermangel im Rheingebiet‚Äú durchzuf√ľhren (Bild 1).

Querbauwerke in Fließgewässern - aus einem anderen Blickwinkel betrachtet
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Querbauwerke werden heutzutage meist pauschal assoziiert mit Auf- und Abstiegshindernis, Barriere im Flie√üwasserkontinuum, mit Fragmentierung sowie Isolationseffekten f√ľr aquatische Organismen resp. Populationen - was nat√ľrlich nicht grunds√§tzlich falsch ist!

Landesweite Potenzialkarten f√ľr Waldb√§che und Waldquellen
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Baden-W√ľrttemberg ist reich an Flie√ügew√§ssern. Insgesamt str√∂men, pl√§tschern und rauschen circa 40.000 km Flie√ügew√§sser durch das Bundesland. Knapp die H√§lfte davon (17 000 km) flie√üt in W√§ldern. Die Fluss- und Bachl√§ufe sowie ihre Auen und Quellen bieten wertvolle und einzigartige Lebensr√§ume f√ľr Tierund Pflanzenarten. Auch weitere √Ėkosystemdienstleistungen, wie Hochwasserschutz, Wasserr√ľckhalt, Trinkwasserschutz und Erholungsfunktion, tragen zum gro√üen Wert dieser Nassstandorte bei.

Neues DWA-Merkblatt M 500 ‚ÄěBetrachtungen zur (n - a)-Bedingung an Stauanlagen‚Äú
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Stauanlagen, wie Talsperren, Hochwasserr√ľckhaltebecken und Staustufen, haben einen gesellschaftlichen Nutzen f√ľr Landeskultur, Hochwasserschutz, Trinkwasserbereitstellung, Schifffahrt, Erzeugung regenerativer Energie aus Wasserkraft oder zur Freizeitgestaltung. Mit dem Aufstauen von Flie√ügew√§ssern beziehungsweise dem Speichern von Wasser in Stauseen sind aber auch gewisse Risiken verbunden.

Von der technischen Wasserwirtschaft zum integralen Wassermanagement
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Im Digitalen W√∂rterbuch der deutschen Sprache (DWDS) ist folgendes zu finden [1]: ‚ÄěWasserwirtschaft, die; Zweig der Volkswirtschaft, dessen Hauptaufgabe die planm√§√üige Erfassung, Nutzung und Verteilung von Wasser, besonders von Trinkwasser und Brauchwasser, ist.‚Äú

Bestandsaufnahme von Kontakt und √úbergangsstellen an Seedeichen der deutschen Nordseek√ľste
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Kontakt- und √úbergangsbereiche in der Deichstruktur stellen Schwachstellen dar, an denen Sch√§den initiiert werden k√∂nnen. Die Analyse m√∂glicher Schadensmechanismen unter hydraulischer Einwirkung erlaubt die Analyse von Sch√§digungsprozessen sowie die Entwicklung optimierter Ausf√ľhrungen von Materialgrenzen und √úbergangsbereichen.

Der unvollendete Saale-Leipzig-Kanal - Wie weiter nach der WCC?
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Die Idee zum Bau des Saale-Leipzig-Kanal (SLK) reicht bis ins 12. Jh. zur√ľck. Schon Otto der Reiche von Mei√üen, 1125-1190, der Leipzig im Jahr 1165 das Stadt- und Marktrecht verlieh, sprach sich f√ľr eine Anbindung der Stadt Leipzig an die Binnenwasserstra√üen und letztendlich zum Meer aus.

Der Einfluss von Nährstoffbelastungen auf die Fischfauna in Fließgewässern
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Bei der Betrachtung der Fischfauna der Flie√ügew√§sser und Ma√ünahmen zur Gew√§sserregeneration liegt der Fokus auf der Durchg√§ngigkeit und der Strukturverbesserung. Dieser Fokus ist begr√ľndet in den Lebensraumanspr√ľchen der verschiedenen Fischarten und deren Lebenszyklen, die in eindeutigen Beziehungen zur Habitatqualit√§t und Durchg√§ngigkeit stehen. Der fischbiologische Zustand in Flie√ügew√§ssern wird jedoch kaum in Verbindung mit N√§hrstoffen diskutiert. Bei Seen hingegen ist die fundamentale Rolle von N√§hrstoffen f√ľr den fischbiologischen Zustand aufgrund von Eutrophierungsprozessen seit l√§ngerem beschrieben.

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