Urteile des LG Bochum und des LG Köln zur rechtlichen Einordnung von Wasserdesinfektionsmitteln in dentalen Behandlungseinheiten als Biozidprodukte
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2023)
Das Landgericht Bochum hat im Rahmen eines einstweiligen Verf√ľgungsverfahrens mit Urteil vom 22.3.2023 ‚Äď I-13 O 14/231 Wasserdesinfektionsmittel f√ľr die Verwendung in dentalen Behandlungseinheiten als Biozidprodukte eingeordnet. Das LG K√∂ln hat in einem anderen einstweiligen Verf√ľgungsverfahren, 84 O 51/232, mit Beschluss vom 21.4.2023 in Bezug auf ein spezielles Produkt angenommen, dass dieses als Medizinprodukt einzuordnen sei.

Verbesserung der Talsperrensicherheit der Sungai-Perak-Wasserkraftanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Die Wasserkraftanlage Sungai Perak befindet sich auf der malaysischen Halbinsel im Bundesstaat Perak und besteht aus vier Kraftwerken (Bild 1) mit einer installierten Gesamtleistung von 580 MW. Es wurden eine Integrit√§ts- und Stabilit√§tsanalyse durchgef√ľhrt, um den aktuellen Zustand zu erfassen und Ert√ľchtigungsma√ünahmen, sofern diese erforderlich waren, ausgearbeitet, so dass die Betriebsdauer um mindestens weitere 30 Jahre verl√§ngert werden kann.

Talsperre Pirk - Erneuerung der Ringkolbenventile in beiden Grundablassleitungen - Planung und bautechnische Umsetzung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Die Talsperre Pirk befindet sich im Vogtland nordöstlich der Stadt Oelsnitz im Freistaat Sachsen. Die im Jahre 1935 bis 1939 erbaute Talsperre staut die Weiße Elster auf. Heute dient sie vor allem der Niedrigwasseraufhöhung, dem Hochwasserschutz, der Energieerzeugung und kann außerdem zur Naherholung sowie Fischerei genutzt werden. Bemessen auf das große Einzugsgebiet von 375 km² und den bewirtschaftbaren Stauraum von 8,351 Mio. m³ existiert ein sehr geringer Ausbaugrad.

Asphaltbetonoberfl√§chendichtungen f√ľr D√§mme, Speicherbecken und Kan√§le - Langzeiterfahrungen, Ert√ľchtigungen und Anpassungen an den Stand der Technik
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Die Historie einer Abdichtung von Stauanlagen mit Asphaltbeton geht bis in die Anf√§nge des 20. Jahrhunderts zur√ľck. So finden sich bereits um 1910 Hinweise zum 17 m hohen Central Damm in den USA, auf den 46 m hohen Mulungushi-Damm (Sambia, 1923), zur Hennetalsperre (Deutschland, 56 m, 1937), dem Becken Rudi Fiesso (Schweiz, 1939) sowie dem El-Ghrib- Damm (Algerien, 72 m, 1936).

Zuverlässigkeitsbewertung von kleinen und mittleren Stauanlagen
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Mit der Novellierung des Th√ľringer Wassergesetzes (Th√ľrWG) im Jahr 2019 hat die Th√ľringer Fernwasserversorgung (TFW) ihren Anlagenbestand von 69 Stauanlagen auf 130 Stauanlagen nahezu verdoppelt. Die per ¬ß 33 Th√ľrWG zugeordneten kleinen und mittleren Stauanlagen wurden ab den 1970er-Jahren im Zuge der landwirtschaftlichen Intensivierung und Ertragssteigerung vorwiegend von landwirtschaftlichen Gro√übetrieben als sogenannte Typenprojekte f√ľr die Bereitstellung von Beregnungswasser errichtet und genutzt.

Leistungsfähigkeit von Talsperren zur Trinkwasserversorgung in Sachsen - Bestandsaufnahme und Perspektiven
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Im Freistaat Sachsen werden ca. 40 % des Rohwassers f√ľr die √∂ffentliche Trinkwasserversorgung aus Talsperren bereitgestellt. Die Trockenperiode der Jahre 2018-2020 stellt nach den Hochwassern zwischen 2002 und 2013 eine erneute Z√§sur im hydrologischen Geschehen dar. Zahlreiche Flie√ügew√§sser waren in den letzten 2 bis 3 Jahren zeitweilig teilweise oder vollst√§ndig trocken. Viele Talsperren erreichten so niedrige Stauspiegel wie seit Jahrzehnten nicht mehr (Bild 1). Beides hat in Teilen der Bev√∂lkerung zu Verunsicherung und in der Fachwelt zu verschiedenen Fragen sowie √úberlegungen gef√ľhrt.

Flexible Ans√§tze f√ľr Betriebsstauziele von Talsperren mit Mehrzwecknutzung
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Versorgungswirksame Trink- und Brauchwassertalsperren erf√ľllen neben ihrer Hauptfunktion oft weitere wasserwirtschaftliche Aufgaben, wie zum Beispiel den Hochwasserschutz, die Stromerzeugung und die Niedrigwasseraufh√∂hung [1]. Au√üerdem wird ihr Umfeld oft zu Zwecken der Naherholung und des Tourismus genutzt. Aus Betreibersicht hat sich insbesondere f√ľr Trinkwassertalsperren der integrale Bewirtschaftungsansatz bew√§hrt [2]. Die in den letzten Jahren beobachteten Ver√§nderungen des Klimas und des Abflussregimes [3] sowie die Prognosen f√ľr die n√§chsten Jahrzehnte sind klare Anzeichen einer Zunahme der hydrologischen Variabilit√§t und h√§ufigerer Extreme.

Detektion und Management von Trockenheiten mit Einfluss auf die Talsperrenbewirtschaftung beim Ruhrverband
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Der Ruhrverband betreibt im Ruhreinzugsgebiet ein aus acht Talsperren bestehendes Talsperrenverbundsystem, welches seit vollst√§ndiger wassermengenwirtschaftlicher Verf√ľgbarkeit der Biggetalsperre im Jahr 1968 ein Gesamtstauvolumen von 462,89 Mio. m¬≥ umfasst. Urspr√ľnglich hatte das Talsperrenverbundsystem die Hauptaufgabe, das aus der Ruhr sch√§dlich entzogene Wasser zu ersetzen.

Brennpunkt Unterwasserabgabe: Methodische Ansätze, Erfahrungen, Perspektiven
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Die Unterwasserabgabe (UWA) von Talsperren (TS) ist als Bindeglied zwischen dem Oberlauf, der Stauanlagenbewirtschaftung und dem anthropogen √ľberpr√§gten Unterlauf in den Trockenjahren 2018-2020 wieder vermehrt in den Fokus der Fachwelt und der √Ėffentlichkeit ger√ľckt. Das mit dem Klimawandel zunehmende Spannungsfeld ergibt sich bei TS mit Mehrfachnutzungen aus den teilweise kontr√§ren Anforderungen der √∂ffentlichen Wasserversorgung, Stromerzeugung, Freizeitnutzung, Niedrigwasseraufh√∂hung, Brauchwasserbereitstellung und dem Hochwasserschutz [1].

Klimaszenarien zur Optimierung eines Talsperren-Betriebsplans
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Die Wiehltalsperre ist die gr√∂√üte Talsperre des Aggerverbands und wird seit 1973 zur Trinkwasserversorgung betrieben. Bei einer Einzugsgebietsgr√∂√üe von 46,4 km¬≤ und einem Speichervolumen von 31,8 Mio. m¬≥ fasst die Wiehltalsperre ca. einen Jahresabfluss (MQ = 1 m¬≥/s). Nahezu die H√§lfte des Jahreszuflusses wird f√ľr die Trinkwasserversorgung genutzt. Zusammen mit der Genkeltalsperre versorgt die Wiehltalsperre ca. 500 000 Menschen mit etwa 25 Mio. m¬≥ Trinkwasser pro Jahr.

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