Optische Methoden ermöglichen neuen Blaualgen-Schnelltest
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2021)
Verf√§rbt sich im Sommer das Wasser in Badeseen und Teichen gr√ľn, dann handelt es sich dabei oft um Blaualgen. Diese k√∂nnen f√ľr Mensch und Tier gef√§hrliche Gifte in sich tragen, so dass immer wieder Gew√§sser von den Beh√∂rden schon vorsorglich gesperrt werden m√ľssen. Ein Physiker- und Physikerinnenteam arbeitet an der Leibniz Universit√§t Hannover an einem Schnelltest, um die giftigen Blaualgen schon vor Ort sicher von den harmlosen zu unterscheiden. Damit k√∂nnen die Kosten f√ľr Wasseruntersuchungen gesenkt und unn√∂tige Gew√§ssersperrungen vermieden werden.

Zur Verringerung von Fischschäden in Turbinen mittels Verhaltensbeeinflussung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2021)
Um den Einfluss des Fischverhaltens auf die Sch√§digungsraten bei der Turbinenpassage zu kl√§ren, wurden vergleichende Untersuchungen f√ľr eine normale, unbeeinflusste Passage, eine Passage unter medikament√∂ser Bet√§ubung sowie eine Passage unter Einwirkung eines elektrischen Feldes durchgef√ľhrt. Die Ergebnisse best√§tigen die Verhaltenseinfl√ľsse und insbesondere die Funktionalit√§t einer darauf beruhenden innovativen Technik zur Verringerung der Fischsch√§den bei Kraftwerkspassagen.

Planspiele zur Umsetzung der D√ľngeverordnung in Niedersachsen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (7/2021)
In zwei Planspielen simulierten Teilnehmer in Rotenburg und Cloppenburg im Fr√ľhjahr und Herbst 2018 die Einf√ľhrung der neuen 2017 novellierten D√ľngeverordnung. Mit dem Projekt wurden Betroffene mit den neuen d√ľngerechtlichen Regelungen vertraut gemacht.

Werkzeugkasten f√ľr den Umgang mit Starkregenrisiken in Kommunen
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Zur lokalen Bew√§ltigung der Herausforderungen von zunehmenden Starkregenereignissen ben√∂tigen Kommunen effektive, passende Werkzeuge. Hierf√ľr haben zehn Institutionen aus sechs L√§ndern gemeinsam im Projekt Rainman eine frei zug√§ngliche Toolbox erstellt. Sie enth√§lt Methoden zur Risikobewertung und Strategien sowie Ma√ünahmen zur Risikominderung. Die Toolbox unterst√ľtzt kommunale Akteurinnen und Akteure so beim Umgang mit den Risiken aus Starkregen.

Experimentelle Untersuchungen zu Sedimentablagerungen in einer Flusskr√ľmmung am Mittelrhein
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2021)
Die Bundesanstalt f√ľr Wasserbau untersucht im gro√üma√üst√§blichen Modellversuch eine f√ľr die Binnenschifffahrt herausfordernde Kr√ľmmung im Mittelrhein bei Oberwesel. In der Flusskr√ľmmung wird die Schifffahrt durch Sedimentanlandungen entlang einer Kiesbank am Innenufer erschwert. Diese Anlandungen werden derzeit durch Baggerung wiederkehrend entfernt. Flussbauliche Ma√ünahmen sollen helfen, den Unterhaltungsaufwand zu vermindern. Eine besondere Herausforderung bei der Modellierung lag darin, das Natursediment auf ein geeignetes Modellsediment zu √ľbertragen. Als Modellsedimente wurden verschiedene Kunststoffgranulate unterschiedlicher Dichte als Granulatmischungen eingesetzt.

Kolkexperimente an Br√ľckenpfeilern unter Sedimenttransportbedingungen mit Polystyrolgranulat
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2021)
Br√ľckenzerst√∂rungen durch Auskolkungen erfolgen bei hohen Str√∂mungsintensit√§ten, die im Wasserbaulabor nur schwierig nachzubilden sind. In einer hydraulischen Versuchsrinne mit Sedimentr√ľckf√ľhrung wurden physikalische Modellversuche zur Kolkbildung an Br√ľckenpfeilern unter Klarwasserbedingungen, bei Geschiebetransport und Suspensionstransport durchgef√ľhrt. Als Sediment wurde das Kunststoffgranulat Polystyrol verwendet. Die Flie√ügeschwindigkeiten betrugen das 0,8- bis 8,5-fache der kritischen Geschwindigkeit des Sohlenmaterials. Die maximale Kolktiefe wurde kontinuierlich mit einer endoskopischen Kamera aus dem Inneren eines kreisrunden Plexiglaszylinders gemessen.

Nachbildung von Geschiebesch√ľttkegeln mit Kunststoffgranulaten
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Am Beispiel der Isarm√ľndung in die Donau zeigt sich, dass heterogenes Kiesmaterial im M√ľndungsbereich eines Flusses als sogenannter Sch√ľttkegel abgelagert werden kann. Am Zusammenfluss von Isar und Donau f√ľhrt dies zu Beeintr√§chtigungen der Schifffahrt. Um diese morphologische Situation in einem gegenst√§ndlichen Modell untersuchen zu k√∂nnen, ist ein geeignetes Modellmaterial auszuw√§hlen. Dazu wurden an der Hochschule Magdeburg-Stendal umfangreiche Untersuchungen durchgef√ľhrt, um nachfolgende Laborversuche der Bundesanstalt f√ľr Wasserbau mit der erforderlichen Natur√§hnlichkeit zu erm√∂glichen.

Versuchsbetrieb mit Sedimentmischungen aus Kunststoffgranulaten
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In gegenst√§ndlichen morphologischen Flussmodellen wird das Natursediment h√§ufig durch Kunststoffgranulate nachgebildet. F√ľr den Umgang mit homogenem Material liegen gute Erfahrungen zum Laboralltag vor. Neuerdings werden Flussmodelle zur Nachbildung weitgestufter Kornverteilungen mit Mischungen aus Granulaten unterschiedlicher Dichte betrieben. Dazu sind neue Verfahren und Ger√§te f√ľr das Wasserbaulabor zu entwickeln. Optische Verfahren k√∂nnen f√ľr eine √úberpr√ľfung der Mischungsverh√§ltnisse verwendet werden. Die Vermessung der Modelltopographien stellte ein ungeahntes Problem dar, da die g√§ngigen Laserscanner nicht in der erforderlichen Genauigkeit bei halbtransparenten Kunststoffen arbeiten, so dass photogrammetrische Methoden besser geeignet sind. Die verwendeten Sedimentmischungen m√ľssen nach einem Versuch wieder getrennt werden. Ein modifizierter Gegenstrom-Sichter wurde entwickelt, welcher die Kunststoffgranulate mit einer hohen Trennsch√§rfe separieren kann.

Plastikpiraten erforschen die M√ľllverschmutzung von deutschen Fl√ľssen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2021)
Im Citizen-Science-Projekt ‚ÄěPlastikpiraten‚Äú zur Erforschung der M√ľllverschmutzung deutscher Flie√ügew√§sser werden bundesweit Jugendliche in den wissenschaftlichen Forschungsprozess integriert. Sie erheben Daten zur M√ľllverschmutzung an Fl√ľssen. Diese werden wissenschaftlich ausgewertet und publiziert.

Der Nieders√§chsische Weg und seine nachhaltigen Verbesserungen f√ľr den Arten- und Gew√§sserschutz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2021)
Nachdem 2019 in Bayern ein Volksbegehren Artenvielfalt ‚ÄěRettet die Bienen!‚Äú durchgef√ľhrt und dessen Ma√ünahmenpaket samt Begleittext im Landtag verabschiedet wurde, gab es auch in Niedersachsen eine vergleichbare Initiative. √úber Ergebnisse mit Bezug zur Wasserwirtschaft wird berichtet.

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