Bachmuschelschutz bei der Gewässerunterhaltung - Chance statt Problem
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Die Dosse ist in Brandenburg auf etwa 20 km von der streng gesch√ľtzten Bachmuschel (Unio crassus) besiedelt. Dies macht eine Ausrichtung der Gew√§sserunterhaltungsarbeiten an Artenschutzbelangen erforderlich. Eine das Gew√§sser entwickelnde Unterhaltung wurde angesto√üen. Es profitieren viele Arten, zugleich wird ein Beitrag zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie geleistet und das Landschaftsbild aufgewertet. Nicht nur die Gew√§sserunterhaltung, sondern auch die Sichtweise der an ihr Beteiligten hat sich Dank der Bachmuscheln weiterentwickelt.

Die Regenbogenforelle in Bayern - Pro und Contra Besatz in freien Gewässern
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In vielen bayerischen Flie√ügew√§ssern haben Strukturdefizite, Pr√§datorendruck, Klimawandel und Krankheiten zu einem gravierenden R√ľckgang von Bachforellen und √Ąschen gef√ľhrt - trotz intensiver Ma√ünahmen liegen die Best√§nde meist weit unter dem Gew√§sserpotenzial. Zur Aufrechterhaltung der Fischerei werden dort zur Kompensation oft Regenbogenforellen eingesetzt, doch dies wird bisweilen als Risiko f√ľr standorttypische Fischarten eingestuft und kritisiert. Aktuelle Zahlen belegen, dass ein solcher Besatz durchaus vertretbar ist, wenn Habitatdefizite mittelfristig nicht behoben werden k√∂nnen und eine zu geringe autochthone Fischfauna die Gew√§sserressourcen nicht aussch√∂pft.

Das DTK, ein nach wie vor attraktiver Fachverband des deutschen Talsperrenwesens
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INTERVIEW - Zum Jahreswechsel 2019/2020 erfolgte ein Wechsel im Pr√§sidentenamt des Deutschen Talsperrenkomitees e. V. (DTK) von Herrn Dr. Hans-Ulrich Sieber hin zu Prof. Dr. Dirk Carstensen. Aus diesem Anlass hat sich die WasserWirtschaft mit beiden Ende 2019 √ľber das DTK und das deutsche Talsperrenwesen unterhalten.

Ländliche Gebiete als die Herausforderung der Siedlungswasserwirtschaft in Polen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2020)
Der Zugang zum Entw√§sserungssystem stellt einen wichtigen Indikator f√ľr Lebensqualit√§t dar. Im Jahre 2016 wurden in Polen 73 % der Bev√∂lkerung an Kl√§ranlagen angeschlossen. Obwohl in den St√§dten dieser Anteil 95 % betr√§gt, ist er in l√§ndlichen Gebieten nur auf dem Niveau von 41 %. Auf dem Land bleiben also immer noch fast 9 Mio. Menschen ohne Zugang zum Abwassernetz. Seit 1995 beobachtet man schnelle Entwicklung der Abwasserinfrastruktur in D√∂rfern, auch auf Grund der Suburbanisierung. Das Ausma√ü der Ver√§nderungen zeigt erhebliche r√§umliche Disparit√§ten.

Novelle der D√ľngeverordnung: Was wurde bereits ge√§ndert, was wird sich √§ndern?
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Deutschland wurde im Juni 2018 vom Europ√§ischen Gerichtshof (EuGH) wegen Nichteinhaltung und nicht ausreichender Umsetzung der Nitratrichtlinie verurteilt. Der EuGH kommt zum Ergebnis, dass die von Deutschland in der Novelle der D√ľngeverordnung 2007 ergriffenen Ma√ünahmen nicht ausreichend sind, um die Ziele der Nitratrichtlinie zu erreichen. Die Europ√§ische Kommission (EU-KOM) hat in der Folge Deutschland ger√ľgt, dass auch mit der 2017 abgeschlossenen Novelle der D√ľngeverordnung nicht die notwendige Umsetzung der Nitratrichtlinie erfolgt, daher wird die D√ľngeverordnung derzeit erneut novelliert und soll 2020 in Kraft treten.

Finanzierung von √∂kologischen Ma√ü-nahmen an Gew√§ssern durch √Ėkopunkte
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2019)
Die Gr√ľnde f√ľr den schlechten √∂kologischen Zustand unserer Gew√§sser in Europa sind vielschichtig und durch die direkte oder indirekte anthropogene Nutzung verursacht. Um den √∂kologischen Zustand unserer Gew√§sser zu verbessern, schaffte die EU im Jahr 2000 mit der Wasserrahmenrichtlinie f√ľr alle Mitgliedstaaten einen verbindlichen Rechtsrahmen. Die Wasserkraftnutzer tragen hier einen wesentlichen Beitrag vor allem bei der Wiederherstellung der Durchg√§ngigkeit der Gew√§sser. Der fortschreitende Klimawandel fordert gr√∂√üere Anstrengungen f√ľr ein emissionsarmes Wirtschaften, in dem die Wasserkraft einen wichtigen Beitrag leisten kann. Dies erfordert eine gleichrangige Gewichtung von √∂kologischen und √∂konomischen Argumenten bei der Schaffung eines guten √∂kologischen Zustands der Gew√§sser. Mit Hilfe der √Ėkokonto-Verordnung in Baden-W√ľrttemberg i. V. m. ¬ß 16 BNatSchG wird die Finanzierung von freiwilligen Ma√ünahmen zur √∂kologischen Verbesserung durch √Ėkopunkte unterst√ľtzt. Die Nutzung von √Ėkopunkten bietet nun den Wasserkraftbetreibern die M√∂glichkeit, gleichzeitig sowohl √∂kologische als auch √∂konomische Aspekte bei der Umsetzung von Ma√ünahmen zur Verbesserung des √∂kologischen Zustands der Gew√§sser zu ber√ľcksichtigen.

‚ÄěMissing Factfulness‚Äú ‚Äď auch im Gew√§sserschutz
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Im Hinblick auf das langwierige Genehmigungsverfahren des Schachtkraftwerks an der Iller sowie einer negativen Haltung gegen weitere Projekte werden die Ursachen f√ľr die Entstehung dieser Situation er√∂rtert. Der Verfahrensablauf sowie die Einfl√ľsse verschiedener Interessensvertreter werden dargestellt und hinsichtlich ihrer ‚Äěfactfulness‚Äú mit Forschungsergebnissen verglichen. Zielsetzung ist es, einerseits einen Eindruck davon zu vermitteln, zu welchen Problemen fehlende Faktenorientierung in derartigen Verfahren f√ľhren kann, andererseits Ans√§tze vorzuschlagen, mithilfe derer diese Probleme in Zukunft vermieden werden k√∂nnen.

Wasserrahmenrichtlinie ‚Äď Wege aus der Umsetzungskrise
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2019)
Die Umsetzung der √∂kologischen Gew√§sserqualit√§tsziele der EG-Wasserrahmenrichtlinie kommt in Deutschland kaum voran. Nur etwa 8 % der Gew√§sserk√∂rper erreichten 2015 den bis dahin regul√§r umzusetzenden Zielzustand. In Niedersachsen waren es lediglich 2 %, und der Bewirtschaftungsplan f√ľr den laufenden Bewirtschaftungszeitraum bis 2021 verspricht nur geringe Fortschritte. Der Beitrag pr√§sentiert die wesentlichen Ergebnisse einer Studie, in der Gr√ľnde f√ľr das Umsetzungsdefizit untersucht und Wege zur rechtlichen, organisatorischen und fiskalischen Ert√ľchtigung der √∂kologischen Gew√§sserentwicklung aufgezeigt wurden.

Der Elektro-Seilrechen als integrales Fischschutzkonzept
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2019)
Die intensive Nutzung der Flie√ügew√§sser zur Erzeugung von Energie aus Wasserkraft verursacht ‚Äď unter anderem durch die Unterbrechung des L√§ngskontinuums ‚Äď √∂kologisch nachteilige Folgen f√ľr diadrome und potamodrome Fischarten. Als besonders kritisch stellt sich dabei die flussabw√§rts gerichtete Wanderung dar, da Fische der Hauptstr√∂mung folgen, welche bei Wasserkraftanlagen im Regelfall zu den Turbinen f√ľhrt. Die Entwicklung des integralen Fischschutzkonzepts Elektro-Seilrechen vereint die Anforderungen an den Fischschutz mit der Wiederherstellung des L√§ngskontinuums.

Review der Wasserrahmenrichtlinie ‚Äď zur Diskussion in Deutschland und Europa
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2018)
Die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) wird 19 Jahre nach ihrem Inkrafttreten evaluiert. Die ehrgeizigen Ziele konnten bislang weder in Deutschland noch in den √ľbrigen anderen Mitgliedsstaaten der EU erreicht werden. Vor diesem Hintergrund wird in Deutschland und Europa die Fortf√ľhrung der WRRL-Umsetzung nach 2027 mit anspruchsvollen Zielen diskutiert.

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