Einsatzm√∂glichkeiten einer √ľbergeordneten Steuerung beim automatisierten Betrieb von Staustufenketten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2022)
Automatisierte Wasserhaushaltsregelungen leisten einen wesentlichen Beitrag zum sicheren Betrieb von Stauanlagen, werden jedoch meist nur lokal eingesetzt. Koordinierende Steuerungssysteme f√ľr mehrere hintereinanderliegende Stauanlagen erm√∂glichen das Erreichen √ľbergeordneter Ziele, wie beispielsweise die Vergleichm√§√üigung eines unruhigen Abflussgeschehens oder die Umsetzung unterschiedlicher Strategien zur Stromerzeugung. Mit Hilfe umfangreicher Simulationssysteme k√∂nnen √ľbergeordnete Steuerungsmodule f√ľr vielf√§ltige und komplexe Aufgabenstellungen erarbeitet sowie das Prozessverst√§ndnis vertieft werden.

Staustufenmanagement als Teil des Hochwassermanagements - Modellierung des bayerischen Inns
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Bei staugeregelten Fl√ľssen stellt sich insbesondere nach gro√üen Hochwasserereignissen, wie z. B. dem Hochwasser 2013, die zentrale Frage, ob es durch eine intelligente Steuerung m√∂glich ist, die Staur√§ume f√ľr den Hochwasserr√ľckhalt zu nutzen, um den Hochwasserscheitel zu reduzieren. Die durchgef√ľhrten Untersuchungen zeigen, dass f√ľr den Inn ein Potenzial zur Scheitelminderung gegeben ist. Sie verdeutlichen jedoch auch, dass hierzu ein gutes Prozessverst√§ndnis zur Wechselwirkung zwischen Betrieb der Staustufen und Str√∂mungsverhalten des Flusses sowie umfangreiche Analysen und Sensitivit√§tsuntersuchungen zu einer Vielzahl von Parametern und Messwerten erforderlich ist. Nur durch Ber√ľcksichtigung der genannten Aspekte in einem komplexen Modell ist es m√∂glich, letztendlich praxisrelevante Steuerungsoptionen f√ľr den realen Betrieb zu entwickeln.

Beckenrampen - Dimensionierung und Stabilität bei Hochwasser
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2022)
Es wird eine aus Modellversuchen abgeleitete Methode f√ľr die Dimensionierung der Steingr√∂√üen von Beckenrampen bei Hochwasser vorgestellt. Der Anwendungsbereich erstreckt sich auf Gef√§lle zwischen 1 % und 4 % sowie einem mittleren Riegelabstand von gr√∂√üer als 3,25 m. Die Dimensionierungsregeln sind auch f√ľr hochbelastete Bauwerke mit spezifischen Abfl√ľssen bis zumindest 25 m¬≥/(s ‚ąô m) geeignet.

Automatisierter Staustufenbetrieb auf Basis lokaler Wasserhaushaltsregelungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2022)
Der sichere Betrieb von Stauanlagen mit Einhaltung zahlreicher, teils kontr√§rer Anforderungen hinsichtlich Stromerzeugung, Schifffahrt, Hochwasserschutz und √∂kologischer Aspekte stellt f√ľr die Betreiber eine komplexe Aufgabe dar, bei der das Wartenpersonal zunehmend durch automatisierte Wasserhaushaltsregelungen unterst√ľtzt wird. Mithilfe einer gekoppelten Simulation von Hydrodynamik und Regelungstechnik k√∂nnen die lokalen Wasserhaushaltsregelungen an zahlreiche Fragestellungen und die speziellen Gegebenheiten jeder einzelnen Stauanlage angepasst werden.

Die interaktive Karte des Stauanlagenverzeichnisses f√ľr Deutschland 2022
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2022)
W√§hrend f√ľr die gro√üen Stauanlagen landesweite Verzeichnisse existieren, ist es schwierig, einen √úberblick √ľber die mittleren und kleinen Anlagen in Deutschland zu erhalten. Mit dem vorgestellten Stauanlagenverzeichnis soll versucht werden, diese L√ľcke nach und nach zu schlie√üen und auch mittlere und kleine Talsperren, R√ľckhaltebecken, Staustufen, Pumpspeicher- und Sedimentationsbecken in einem zentralen Register mit den wichtigsten technischen Angaben zu erfassen.

Das ehemalige Revierelektrizit√§tswerk Freiberg im Drei-Br√ľder-Schacht
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2022)
Die Nutzung der Wasserkraft im Bergbau hat lange Tradition. Durch das Anlegen von Speichern und Wasserl√§ufen war es auch m√∂glich, die Wasserkraft neben dem Betreiben von Arbeitsmaschinen f√ľr die elektrische Energiegewinnung zu nutzen. Am Beispiel des Kavernenkraftwerkes Drei-Br√ľder- Schacht in Freiberg wird im Artikel beschrieben, wie eine solche Anlage schon vor √ľber 100 Jahren entworfen, gebaut und genutzt wurde. Der Betrieb wurde eingestellt, aber zahlreiche Bem√ľhungen hatten die Wiederinbetriebnahme zum Inhalt. Die derzeitige Anlagensituation wird aufgezeigt und ein Ausblick √ľber die weitere Entwicklung gegeben.

Entwicklung der Wooge und Triftbäche im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2021)
F√ľr die nachhaltige Entwicklung von Woogen und Triftb√§chen als ausgew√§hlte Relikte alter Wirtschaftsweisen wurde ein Konzept erarbeitet. Konzept und zwei Modellprojekte werden vorgestellt.

Neu-Entstehung von Uferabbr√ľchen durch die nat√ľrliche Gew√§sserdynamik an der mittleren Ruhr
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Die Verbesserung der Gew√§sserstruktur an Fl√ľssen und ihren Auen ist neben der G√ľte eine wesentliche Voraussetzung zum Erreichen der Ziele der Wasserrahmenrichtlinie. Dort, wo eine nat√ľrliche Gew√§sserdynamik zugelassen wird oder werden kann, k√∂nnen auch Hochwasserereignisse unterst√ľtzend wirken. Die zeitliche Entwicklung wird an einem Beispiel dargestellt.

Asphaltdichtungsproben unter Wasser und Sanierungsumfang an Talsperren
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2021)
Es existieren mittlerweile Verfahren, mit denen Asphaltproben unter der Wasseroberfl√§che entnommen und die Probeentnahmestellen sachgerecht verschlossen werden k√∂nnen. Anhand der Proben kann die Alterung von Asphaltau√üendichtungen ‚Äď z. B. die Spr√∂digkeit des Bitumens ‚Äď auch unter der Wasseroberfl√§che bestimmt werden. Dies dient als Grundlage f√ľr die Definition des Sanierungsumfangs und eines m√∂glichen Sanierungsverfahrens.

Fischschutz und Anströmung an Wasserkraftanlagen mit niedrigen Fallhöhen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2021)
Dem Schutz der Fische bei der flussabw√§rts gerichteten Wanderung kommt zunehmend eine steigende Bedeutung zu. Zur fachgerechten Beurteilung des Fischschutzes an Wasserkraftanlagen mit niedrigen Fallh√∂hen fehlen jedoch nach wie vor wesentliche hydraulische Grundlagen. Im vorliegenden Beitrag wurden diese unter Anwendung numerischer Simulationen sowie physikalischer Modellversuche aufbereitet und dar√ľber hinaus weiterf√ľhrende, wissenschaftlich relevante Aspekte zum Thema Fischschutz untersucht.

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