Die Entwicklung der Schwammstadt
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StĂ€dte sind der Lebensraum fĂŒr mehr als die HĂ€lfte der Weltbevölkerung. Um trotz kritischer globaler Entwicklungen und Krisen lebenswerte StĂ€dte zu gestalten, mĂŒssen zeitnah wesentliche Herausforderungen gelöst werden. Dabei gewinnt der Fokus „Wasser“ in der Stadtentwicklung weltweit immer mehr an Bedeutung.

Wassersensible Stadtgestaltung mit verbesserten Starkregengefahrenkarten
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Die Weiterentwicklung von Simulationssoftware und Berechnungsverfahren verbessert die Darstellung in Starkregengefahrenkarten. Die Verwendungsmöglichkeiten der Starkregengefahrenkarten können so vom Informations- zum Planungsinstrument weiterentwickelt werden.

ZuverlÀssigkeitsbewertung von kleinen und mittleren Stauanlagen
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Mit der Novellierung des ThĂŒringer Wassergesetzes (ThĂŒrWG) im Jahr 2019 hat die ThĂŒringer Fernwasserversorgung (TFW) ihren Anlagenbestand von 69 Stauanlagen auf 130 Stauanlagen nahezu verdoppelt. Die per § 33 ThĂŒrWG zugeordneten kleinen und mittleren Stauanlagen wurden ab den 1970er-Jahren im Zuge der landwirtschaftlichen Intensivierung und Ertragssteigerung vorwiegend von landwirtschaftlichen Großbetrieben als sogenannte Typenprojekte fĂŒr die Bereitstellung von Beregnungswasser errichtet und genutzt.

Flexible AnsĂ€tze fĂŒr Betriebsstauziele von Talsperren mit Mehrzwecknutzung
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Versorgungswirksame Trink- und Brauchwassertalsperren erfĂŒllen neben ihrer Hauptfunktion oft weitere wasserwirtschaftliche Aufgaben, wie zum Beispiel den Hochwasserschutz, die Stromerzeugung und die Niedrigwasseraufhöhung. Außerdem wird ihr Umfeld oft zu Zwecken der Naherholung und des Tourismus genutzt. Aus Betreibersicht hat sich insbesondere fĂŒr Trinkwassertalsperren der integrale Bewirtschaftungsansatz bewĂ€hrt. Die in den letzten Jahren beobachteten VerĂ€nderungen des Klimas und des Abflussregimes sowie die Prognosen fĂŒr die nĂ€chsten Jahrzehnte sind klare Anzeichen einer Zunahme der hydrologischen VariabilitĂ€t und hĂ€ufigerer Extreme.

Klimaszenarien zur Optimierung eines Talsperren-Betriebsplans
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Die Wiehltalsperre ist die grĂ¶ĂŸte Talsperre des Aggerverbands und wird seit 1973 zur Trinkwasserversorgung betrieben. Bei einer EinzugsgebietsgrĂ¶ĂŸe von 46,4 kmÂČ und einem Speichervolumen von 31,8 Mio. mÂł fasst die Wiehltalsperre ca. einen Jahresabfluss (MQ = 1 mÂł/s). Nahezu die HĂ€lfte des Jahreszuflusses wird fĂŒr die Trinkwasserversorgung genutzt. Zusammen mit der Genkeltalsperre versorgt die Wiehltalsperre ca. 500 000 Menschen mit etwa 25 Mio. mÂł Trinkwasser pro Jahr.

Regionalisierung von Abflussdauerlinien
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Eine Abflussdauerlinie (ADL) basiert auf der Darstellung von Tagesabflusswerten, welche der GrĂ¶ĂŸe nach fĂŒr einen bestimmten Zeitraum sortiert werden. Durch diese Darstellung lassen sich sehr einfach Informationen darĂŒber ableiten, welche AbflĂŒsse an wie vielen Tagen im Jahr ĂŒber- oder unterschritten werden. ADL werden in der wasserwirtschaftlichen Praxis fĂŒr eine Vielzahl an Fragestellungen, wie zum Beispiel zur Wasserkraftnutzung, der BerĂŒcksichtigung ökologischer Aspekte, der Wasserentnahme, VernĂ€ssungsfragen bei Flutrinnen u. v. m. als Planungsgrundlage benötigt.

Schwemmholz an Talsperren: AbflusskapazitĂ€t, Aufstau und Gegenmaßnahmen
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Neben Geschiebe und Schwebstoffen werden bei Hochwasser meist auch Schwemmholz und ZivilisationsmĂŒll mitgefĂŒhrt, die an Einlaufbauwerken von Hochwasserentlastungsanlagen (HWE) zu Problemen fĂŒhren können. Insbesondere Verklausungen von Schwemmholz an den Wehrkronen oder Wehrpfeilern reduzieren die AbflusskapazitĂ€t maßgeblich und bewirken unzulĂ€ssig hohe Wasserspiegel im Stauraum, so dass das erforderliche Freibord unter UmstĂ€nden nicht mehr gewĂ€hrleistet werden kann.

Alte SchiebertĂŒrme an der Urfttalsperre werden erdbebensicher
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Die in der Nordeifel gelegene Urfttalsperre wurde in den Jahren 1900 bis 1905 nach den PlĂ€nen von Prof. Intze erbaut und dient mit einem Stauvolumen von 45,5 Mio. mÂł bis zum heutigen Tag dem Hochwasserschutz, der Brauchwasserversorgung und der Stromerzeugung. Das als Schwergewichtsmauer konzipierte Sperrbauwerk besteht vollstĂ€ndig aus Bruchsteinmauerwerk und weist in Talmitte eine Fußbreite von 50,5 m und eine Höhe von 58 m auf. Bis zu einer Höhe von etwa 34 m ist der Staumauer im unteren Bereich der aus Hangschutt und Felsgeröll bestehende sogenannte Intzekeil vorgelagert.

Anpassung eines Betriebsplanes - Was, wenn die WiderstĂ€nde sehr groß sind?
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Talsperren werden nach bestehenden Betriebs- und BewirtschaftungsplÀnen betrieben. Im Rahmen der Evaluierung des Betriebsplanes der Talsperre Kelbra hat sich der Betreiber mit Anpassungen auf Grund von VerÀnderungen des Umwelt- und Wasserrechts sowie den vielfÀltigen Nutzungsanforderungen auseinanderzusetzen. Ein Prozess, in dem erhebliche WiderstÀnde und Konflikte verschiedenster Protagonisten zu bearbeiten sind. Im Beitrag wird dargestellt, wie an diesen langwierigen Prozess herangegangen wird, um Akzeptanz auf vielen Ebenen zu schaffen.

Sanierungsarbeiten am Druckstollen der Enguri-Stauanlage
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Die Enguri-Staumauer in Georgien ist mit 750 m Breite und 271,5 m Höhe das gewaltigste Bauwerk im Kaukasus. Sie ist zugleich die höchste Bogenstaumauer der Erde und zurzeit die dritthöchste fertiggestellte Talsperre. Ein 15 050 m langer Druckstollen mit einem Innendurchmesser von 9,5 m verbindet die Staumauer mit einer Kaskade von Kraftwerken. Der Druckstollen durchquert einen schmalen BergrĂŒcken aus verkarsteten Kalksteinen, Mergeln und mergeligen Sandsteinen.

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