Wasser f√ľr die Stadt am Meer: K√ľstenn√§he als Kostentreiber in Husum
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Durch Salzwasser gef√§hrdetes Trinkwasser, sinkende Wasserabgabe, zum Teil √ľberdimensionierte Brunnen und Netze: Mit diesen Herausforderungen sieht sich die Stadtwerke Husum Netz GmbH seit geraumer Zeit konfrontiert. Der Wasserversorger hat daher ein ganzheitliches Sanierungskonzept entwickelt, das er sukzessive umsetzt. Ziel der Ma√ünahmen ist es, die Trinkwasserinfrastruktur vor Ort an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Zentrale Elemente bei der Umsetzung sind Verbraucherverhalten, Dimensionierung und die Erl√∂sstruktur.

Der Einfluss der Stichprobengröße auf die Ergebnisse der Kanalzustandsprognose
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2015)
Der Einfluss der Stichprobengr√∂√üe auf die Ergebnisse der Kanalzustandsprognose wird analysiert. Aus den statistisch-stochastischen Modellierungen ergibt sich, dass eine f√ľr die Kanalzustandsprognose repr√§sentative Stichprobe aus mindestens 500 Objekten bestehen sollte. Schl√ľsselw√∂rter: Kanalnetz, Grundst√ľcksanschluss, Kanalzustandsprognose, Weibullverteilung, Monte-Carlo-Methode.

Verteilte Temperaturmessung in Kan√§len zur gezielten Lokalisierung von Fremdwasserzufl√ľssen und Fehleinleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2014)
Die genaue Lokalisierung von Fremdwasserquellen ist die Voraussetzung f√ľr eine effektive Sanierung von fremdwasserbelasteten Entw√§sserungssystemen. Die herk√∂mmlichen Verfahren wie Signalnebeluntersuchung, Kamerabefahrung oder Traceruntersuchung haben dabei aber systemspezifische Schw√§chen. Dies kann dazu f√ľhren, dass nicht alle sanierungsrelevanten Fremdwasserquellen gefunden werden. Im Beitrag wird als neue Alternative die faseroptische Temperaturmessung f√ľr gr√∂√üere Kanalstrecken vorgestellt. Damit lassen sich w√§hrend einer Messkampagne in hoher zeitlicher und r√§umlicher Aufl√∂sung Informationen zur Abwassertemperatur im Kanalnetz gewinnen und Einleitungen sehr genau identifizieren. Insbesondere bei Fremdwasserzufl√ľssen, die nur tempor√§r und kurzzeitig auftreten, hat diese ‚Äěverteilte Temperaturmessung‚Äú (DTS) erhebliche Vorteile gegen√ľber den herk√∂mmlichen Ans√§tzen.

Standsicherheit von Gro√üprofilen ‚Äď MAC-Verfahren zur Beurteilung des Kanalzustandes
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2014)
Die klassische Vorgehensweise bei der Instandhaltung von Großprofilen ist in der Regel arbeitsaufwändig, kostenintensiv und mit hohen Erfolgsrisiken verbunden.

Gesamtheitliche Kanal-TV-Inspektion als Basis zur Sanierungsplanung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
T√§glich werden viele Kan√§le erneuert, repariert oder saniert. Eine nachhaltige Kanaluntersuchung ist in den wenigsten F√§llen Basis f√ľr eine gesamtheitliche Sanierungsplanung. Gesamtheitlich hei√üt, dass alle Rohre, also auch die Anschlusskan√§le, genauestens untersucht und in der Lage vermessen sind bzw. in 3D dargestellt werden. Der Einsatz eines Kamerasystems mit elektronischer Lagevermessung, welches auch verzweigte Hausanschl√ľsse untersuchen kann, ist hierf√ľr unabdingbar. Vorgestellt wird ein Modellprojekt zur Sanierungsplanung von Abwasserleitungen in der S√§chsischen Gemeinde Weinb√∂hla, bei dem im Rahmen einer Kanal-TV-Inspektion 3D-Technik zur Erfassung von Haupt- und Anschlussleitungen eingesetzt wurde.

Grundst√ľcksentw√§sserung in NRW ‚Äď L√ľnen sieht Riesenchance f√ľr Umsetzung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Nach der Novelle des nordrhein-westf√§lischen Landeswassergesetzes zur √úberwachung von Grundst√ľcksentw√§sserungen sind die Reaktionen der Kommunen landesweit sehr unterschiedlich. Beim Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung L√ľnen (SAL) denkt man gar nicht daran, die intakte Grundst√ľcksentw√§sserung als Thema von der Agenda zu streichen, wie es derzeit vielerorts geschieht. Im Gegenteil: Das Potenzial, das die novellierte Rechtslage bietet, wird zu einem Update des L√ľner Modells genutzt, welches die Pr√ľfung der Anschlusskan√§le nun mit der Inspektion der √∂ffentlichen Kanalisation verbindet.

W√ľrzburg testet erstmals GFK-Einzelrohr-Lining
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2014)
Bei einer Überprüfung der Kanäle im städtischen Netz von Würzburg wurden u. a. Schäden im Hauptsiel 1 festgestellt - dem wichtigsten Zulaufkanal zur Kläranlage. Bei der Sanierung kamen auf einer Länge von ca. 875 m werksseitig hergestellte GFK-Rohre 2.110/1.260 mm zum Einsatz. Zudem gehörten die Kalibrierung, die Wasserhaltung, die Gerinnewiederherstellung und Angleichung in den angrenzenden Schächten, die Sanierung von Anschlussleitungen und die Erneuerung der Sinkkästenanschlüsse zum Sanierungsumfang.

Der kritische Zustand von Abwasserkanälen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2014)
Die statistisch-stochastischen Modellierungen des kritischen Kanalnetzzustandes f√ľr Kan√§le im und oberhalb des Grundwassers werden beschrieben. Der kritische Kanalzustand beschreibt den √úbergang der Kanalhaltungen von der Reparatur- in die Sanierungszone, der f√ľr den Kanalbetrieb eine besonders wichtige Rolle spielt.

Sanierung einer Trinkwasserleitung mittels Close-Fit-Relining in Nordhorn
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
Im nieders√§chsischen Nordhorn wurde eine rund 800 m lange PVC-Trinkwasserleitung DN 300 mit der grabenlosen Close-Fit-Lining Methode saniert. Die Leitung liegt im Bereich eines Damms, auf dem ein stark frequentierter Radweg verl√§uft, der von wertvollem Baumbestand ges√§umt wird. Die Entscheidung fiel deshalb auf die grabenlose Methode. Beschrieben werden der Sanierungsprozess sowie die Besonderheiten des Einsatzes, etwa die Beschaffenheit der Liner, das Aufdampfen des eingezogenen Liners, die Einbindung der neuen Leitung in das bestehende Leitungssystem sowie die Druckpr√ľfung.

Kanalschl√§mme, Kanalsande und Sinkeimerinhalte ‚Äď Abf√§lle aus kommunalen Abwasseranlagen und deren Entsorgung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2014)
Ein ver√§ndertes Wasserkonsumverhalten der Bev√∂lkerung, zur√ľckgehender Wassereinsatz in der industriellen/gewerblichen Produktion sowie eine effizienter werdende Fremdwasservermeidung f√ľhren zu einem ver√§nderten Abflussverhalten in den kommunalen Kanalisationen: Die geringeren zum Abfluss kommenden (Ab-)Wassermengen f√ľhren bei gleich bleibenden Kanalquerschnitten zu einer Verringerung der Flie√ügeschwindigkeit. Das f√∂rdert die Bildung von Ablagerungen durch Sedimentation der Abwasserinhaltsstoffe. Diese Sedimente wiederum neigen zur Faulung und damit zur Bildung von Geruchsstoffen, giftigen Gasen und betonaggressiven S√§uren im Abwasser. Aus diesen Gr√ľnden ist es zur Gew√§hrleistung m√∂glichst optimaler Abflussverh√§ltnisse und eines st√∂rungsfreien Betriebs oftmals erforderlich, die in den kommunalen Kan√§len entstehenden Schl√§mme und Sande zu entnehmen. Entsprechendes gilt f√ľr die Inhalte der sog. Sinkk√§sten in den Stra√üenabl√§ufen, welche einen mechanischen R√ľckhalt von Grobstoffen und Sanden gew√§hrleisten sollen. Diese Vorgehensweise geh√∂rt zu den sog. Betreiberpflichten i.S.d. ¬ß¬ß 55, 60 Abs. 1 WHG5 i.V.m. dem technischen Regelwerk.

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