Trinkwasser-Flatrate in 99 Tarifgebieten
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2018)
Das Statistische Bundesamt hat ermittelt, dass in 99 Tarifgebieten eine Flatrate bei der Versorgung der Bev√∂lkerung mit Trinkwasser besteht. Das sind allerdings nur 0,016 Prozent aller Tarifgebiete in Deutschland. Im Jahr 2016 wurden damit rund 12.800 Einwohner in Deutschland ohne weitere Leistungsdifferenzierung mit Trinkwasser beliefert und entsprechend abgerechnet ‚Äď ein verschwindend geringer Anteil.

Zukunftsorientierte Anpassungsma√ünahmen f√ľr die Abwasserinfrastruktur ‚Äď √úber- und Unterlast-Szenarien rechtzeitig begegnen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Die Zukunft beginnt heute. Dies gilt f√ľr uns Menschen, unsere Bed√ľrfnisse und unser urbanes Umfeld. Mit welchem Wasserversorgungs- und Entw√§sserungskomfort wir leben, wo wir leben und wie wir dort mit Stadtentwicklung umgehen. Wir wollen in lebenswerten St√§dten leben, in hygienisch sicheren und m√∂glichst attraktiven Stadtquartieren, mit einer funktionierenden Grundversorgung an Strom, Wasser, Energie, neben Nah- und Fernverkehr und Telekommunikationsnetzen schlie√ülich mit effektiven Abwassertransportnetzen. Wir wollen auch eine hohe Qualit√§t der Oberfl√§chengew√§sser, die durch geeignete Ma√ünahmen im Stadtgebiet und an Kl√§ranlagen den zuk√ľnftigen Ver√§nderungen gerecht werden sollen. Das vom Bundesministerium f√ľr Bildung und Forschung (BMBF) gef√∂rderte Projekt KURAS liefert hierzu Methoden zu ganzheitlichen Betrachtungsans√§tzen und erste Anpassungsoptionen.

Wasserverlustmonitoring 4.0 ‚Äď softwaregest√ľtzte Leckerkennung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Mit der Anpassung des Ansatzes von ‚ÄěIndustrie 4.0‚Äú auf die Methodik ‚ÄěWasserverlustmonitoring 4.0‚Äú sind die Zusammenf√ľhrung aller vorhandenen Informationsquellen in einem Versorgungssystem sowie die permanente Auswertung und zeitnahe Verf√ľgbarkeit der Bewertung gemeint. Anhand des Fallbeispiels der Stadtwerke Fellbach wird die Vernetzung der einzelnen Informationsquellen, wie die permanenten Zustandsdaten (Durchflussdaten) und die Daten zum Versorgungsnetz (hydraulisches Rechennetzmodell), aufgezeigt. Entsprechend der ‚Äě4.0‚Äú-Methodik erfolgt die Integration der Information und die Anwendung von Cloud-Technologie zur zeitnahen Auswertung und Pr√§sentation der Ergebnisse.

Großprojekt Emscherumbau
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Bereits seit 1992 plant und realisiert der √∂ffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsverband Emschergenossenschaft in einem Mammutprojekt den Umbau des Emscher-Systems. Die Metropolregion Ruhrgebiet erh√§lt damit eine komplett neue und moderne wasserwirtschaftliche Infrastruktur. Insgesamt werden daf√ľr √ľber 400 km an neuen Abwasserkan√§len, Pumpwerken und Regenwasserbehandlungsanlagen gebaut ‚Äď teilweise in Tiefen bis zu 40 m. Die Emscher ist als zentraler Fluss des Ruhrgebiets heute schon auf √ľber 20 km L√§nge bis Dortmund abwasserfrei umgestaltet. Im westlichen Abschnitt und einigen Nebenl√§ufen wird intensiv an der Entflechtung gearbeitet, um den Menschen der Region die heute noch offenen Schmutzwasserl√§ufe als renaturierte Gew√§sser zur√ľckgeben zu k√∂nnen.

Fremdwasserprognose f√ľr die Hachinger Kanalisation
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2016)
Die Fremdwasserproblematik hat aus wasserwirtschaftlicher Sicht eine zentrale Bedeutung f√ľr den t√§glichen Kanalbetrieb. Die Auseinandersetzung mit dem Fremdwasser verlangt eine kontinuierliche und zuverl√§ssige Messung und Analyse der registrierten Durchflussdaten. Die stochastische Fremdwasserprognose stellt eine praktische Variante der Fremdwasseranalyse dar. Sie erlaubt, die Probleme zu erkennen und entsprechende Fremdwasserreduzierungsma√ünahmen vorzunehmen.

Falten im Liner und ihre statischen Auswirkungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Ist das Rohr nun zu klein oder der Schlauchliner zu gro√ü? Bei falscher Konfektionierung oder wechselnden Durchmessern der zu sanierenden Leitungen kann es zu Faltenbildungen im Schlauchliner kommen. Letztendlich ist das Resultat in beiden F√§llen das gleiche: (L√§ngs-)Falten im Liner, √ľber deren L√§nge und Lage keine eindeutigen Aussagen get√§tigt werden k√∂nnen. Die Ursachen sind vielf√§ltig, jedoch in den meisten F√§llen erkl√§rbar. Oft werden auch die Toleranzen, die die Normung vorgibt, nicht √ľberschritten. Aber was ist, wenn Falten nicht eindeutig erkennbar sind oder bei der optischen Inspektion nach einer Kanalrenovation gar √ľbersehen werden? Welche Auswirkungen in statischer Hinsicht sind zu erwarten? Im nachstehenden Fachartikel werden die h√§ufigsten Ursachen und Faltenarten betrachtet und anhand von Praxisbeispielen Handlungsm√∂glichkeiten aufgezeigt.

Moderne Steuerungstechnik sorgt f√ľr hohe Qualit√§t in der Wasseraufbereitung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2016)
Bei der Wasseraufbereitung sorgt eine moderne Steuerungstechnik daf√ľr, dass aufwendige mechanische, biologische und chemische Prozesse zuverl√§ssig ihre Dienste verrichten. Am Beispiel der Kl√§ranlage Geesthacht wird gezeigt, wie eine solche Modernisierung durchgef√ľhrt wird. Zudem wird die Bedeutung von Steuerungssystemen und zugeh√∂rigen elektrotechnischen Komponenten aufgezeigt.

Regenwasserbehandlung ermöglicht Gewässereinleitung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Gro√üen Fl√ľssen wird einiges zugemutet: Abw√§rme von Kraftwerken, Belastungen durch Wasserfahrzeuge, Zufl√ľsse aus Kl√§rwerken und Regen√ľberlaufbecken, auch Oberfl√§chenwassereinleitungen von Betrieben und vieles andere mehr. Nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) 2009 ¬ß 55 (2) verlangt der Gesetzgeber, dass Niederschlagswasser nicht mehr mit Schmutzwasser vermischt, sondern ‚Äěortsnah (‚Ķ) in ein Gew√§sser eingeleitet‚Äú werden soll. Dabei muss nach ¬ß 57 (1) WHG ‚Äědie Menge und Sch√§dlichkeit des Abwassers so gering gehalten werden, wie dies bei Einhaltung der jeweils in Betracht kommenden Verfahren nach dem Stand der Technik m√∂glich ist.‚Äú

Flutung ‚Äď grabenlose Sanierung von Rohrleitungen durch au√üenliegende Silikatpackungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Fachleute sch√§tzen, dass zwischen 60 und 80 % der Grundst√ľcksentw√§sserungsanlagen in Deutschland undicht sind. Das erzeugt nicht nur Probleme hinsichtlich der Grundwasserhygiene und der √Ėkologie, sondern treibt durch die Fremdwasserproblematik auch die Kl√§ranlagen an ihre Grenzen. Was aber tun mit kleinen verzweigten Netzen, die nicht selten unter Bodenplatten von H√§usern oder unter Verkehrsfl√§chen liegen? Vielleicht eine L√∂sung: Flutung. Aufgezeigt werden die Chancen und Grenzen des Verfahrens.

Die richtige Gasanalyse: Gas-Messanlagen m√ľssen genau angepasst werden
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2014)
Die Vielfalt der Messaufgaben bei Reinheits- und Emissionsmessungen von Gasen erfordern neben der Wahl des Messprinzips (Infrarotstrahlungsabsorption, Ionenleitf√§higkeit, Paramagnetismus) stets auch die Ber√ľcksichtigung der jeweils vorhandenen Betriebsbedingungen.

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