Anpassung des Hochwasserschutzes am linken Weserufer an der Stadtstrecke in Bremen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2021)
Die Stadtstrecke in Bremen, urspr√ľnglich ein Hochwasserschutzprojekt, umfasst die Umgestaltung des stadtbremischen linken Weserufers auf knapp 2 km. Neben dem Hochwasserschutz sind an dieser st√§dtebaulich exponierten Strecke auch die Schaffung einer stadtr√§umlichen Kante mit gehobener Aufenthaltsqualit√§t und der Ausbau der Nahmobilit√§t vorgesehen. Vorgestellt werden Aspekte und L√∂sungen des Vorplanungsprozesses.

Aufschwimmende Widerstandsk√∂rper zur Verhinderung der Sohlenerosion in Fl√ľssen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2021)
Das Absinken der Flusssohle infolge von Sohlenerosion kann gravierende wasserwirtschaftliche und √∂kologische Folgen haben. Zur Verhinderung der Sohlenerosion werden kegelf√∂rmige, √ľber Seile mit der Flusssohle verbundene Schwimmk√∂rper vorgeschlagen, welche bei Hochwasser aufschwimmen, dabei aber gr√∂√ütenteils getaucht bleiben. Sie verursachen qua Str√∂mungswiderstand einen Aufstau, durch welchen das Gef√§lle der Energielinie und damit die Schleppspannung an der Flusssohle verringert wird. Durch eine geeignete Wahl von Gr√∂√üe, Form, Anzahl und Anordnung der Widerstandsk√∂rper l√§sst sich das Energieliniengef√§lle an den lokalen Bedarf anpassen - ohne Nachteile f√ľr die √Ėkologie. Der Hochwasserspiegel wird nur wenig erh√∂ht, die Baukosten sind niedrig zu veranschlagen.

Handbuch der Ingenieurwissenschaften
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2021)
Das zwischen 1880 und 1914 in vier Auflagen herausgegebene Handbuch der Ingenieurwissenschaften ist heute nur wenigen bekannt. Dabei findet sich dort eine Unmenge von Informationen zu den wichtigsten bautechnischen Fragen. Ziel dieser Arbeit ist es, dieses gro√üe Werk anhand der B√ľcher zum Wasserwesen einer gr√∂√üeren Zahl von Berufskollegen vorzustellen. Damit sollen Entstehungen und Entwicklungen unserer heutigen Bauwelt beschrieben, illustriert und n√§hergebracht werden. Auf mehr als 8 000 Seiten werden alle damals als wichtig erachteten Themen des Wasserwesens von der Hydrologie zur Hydraulik, von der Wasserversorgung zur Abwasserableitung, von Fl√ľssen und Talsperren hin zu H√§fen und Stromm√ľndungen beschrieben. Im Extremfall l√§sst sich dieses nahezu einzigartige Werk des Ingenieurwesens mit dem heutigen Internet vergleichen.

Der Hochwasser-Pass im nationalen und internationalen Einsatz zur Unterst√ľtzung der Eigenvorsorge
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2021)
Der Hochwasser-Pass ist Teil eines mehrstufigen Programms, das Boden- und Hauseigent√ľmer f√ľr das Thema Hochwasser und Starkregen sensibilisiert und die Eigenvorsorge unterst√ľtzt. Dabei werden die √úberflutungsgefahr eines Hauses bewertet und Empfehlungen f√ľr eine effektive Eigenvorsorge gegeben. Der Hochwasser-Pass wird f√ľr den internationalen Einsatz angepasst und weiterentwickelt.

Biotisches und abiotisches Monitoring eines modifizierten Denil-Passes an einem Tieflandfluss in der Barben-Region
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
In der vorliegenden Studie wurde der modifizierte Denil-Pass an einem Kleinwasserkraftwerk mit Stauzielschwankungen von bis zu 60 cm biotisch und hydraulisch untersucht. Im Zuge der Untersuchungen konnte eine sehr gute Funktionalit√§t f√ľr Kleinfische festgestellt werden, welche unabh√§ngig von den Oberwasserspiegelschwankungen in hohen Zahlen aufsteigen konnten. Besonders bemerkenswert war dabei, dass die Fische auch unter hydraulisch ung√ľnstigen Bedingungen hohe Aufstiegsraten aufwiesen.

Der modifizierte, sohlenoffene Denil-Pass - Renaissance einer kostensparenden Fischaufstiegsanlage
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
Denil-P√§sse galten bislang als einschr√§nkend f√ľr die Passage von bodenorientierten und schwimmschwachen Fischen. Bei dem modifizierten Denil-Pass wurde das Konzept in erster Linie dahingehend √ľberarbeitet, dass Sohlensubstrat in den Fischpass eingebracht wurde. Durch mehrere Untersuchungen im Labor und im Feld konnte das System hydraulisch optimiert werden. Im Zuge von Funktionskontrollen in der Barben- und Forellenregion wurde die Passage eines breiten Spektrums an Arten und Gr√∂√üenklassen nachgewiesen. Dabei konnten auch hohe Aufstiegszahlen von bodenorientierten Kleinfischen festgestellt werden.

Sandspeicherd√§mme f√ľr die Wasserversorgung im erosionsreichen Eritrea
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2020)
Noch immer gibt es weltweit viele Regionen, in denen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser haben ‚Äď so etwa im Begu-Tal im Inland des ostafrikanischen Landes Eritrea. Technik ohne Grenzen e. V. und das lokale Water Resource Department arbeiten daher an einer nachhaltigen L√∂sung, um die kritische Wassersituation vor Ort zu entspannen: ein Wasserspeicher, der auf der bew√§hrten Sandspeichertechnik beruht, aber in dieser Gr√∂√üenordnung und Form noch nie umgesetzt wurde. Die vielen H√ľrden werden dabei in enger Zusammenarbeit mit der lokalen Bev√∂lkerung genommen.

Verbesserung des Prozessverständnisses der Kraftwerkspassage von Aalen durch neuartige Ansätze
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2020)
Die Passage einer Wasserkraftanlage kann bei abw√§rts wandernden Fischen zu schweren Sch√§den f√ľhren, welche beispielsweise durch Rechen und Byp√§sse, fischangepasstes Turbinenmanagement und fischangepasste Turbinen reduziert werden k√∂nnen. Es werden zwei Ans√§tze dargestellt, die das Prozessverst√§ndnis w√§hrend der Kraftwerkspassage verbessern k√∂nnen. Beide Ans√§tze bieten die M√∂glichkeit, die Auswirkungen von Wasserkraftanlagen auf abwandernde Aale besser zu verstehen und diese in der Bemessung und Planung von Wasserbauwerken zu ber√ľcksichtigen.

Thermochemische Vorbehandlung ‚Äď Erste Erkenntnisse am Fallbeispiel einer an Organik reichen Feinfraktion
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Aufgrund des in √Ėsterreich geltenden Verbots der Deponierung von Abf√§llen mit einem Anteil an organischem Kohlenstoff im Feststoff von mehr als f√ľnf Massenprozent (BMLFUW 2008) ist eine Behandlung dieser vor der Deponierung erforderlich. Die mechanisch-biologische sowie die thermische Behandlung stellen bew√§hrte Verfahren dar. Im Burgenland wird, wie in zahlreichen anderen Regionen auch, der gemischte Siedlungsabfall in einer mechanisch-biologischen Abfallbehandlung aufbe-reitet. Das Ziel der MBA ist die Herstellung von Ersatzbrennstoffen zur thermischen Verwertung und stabilisierter Fraktionen zur Deponierung. Im vorliegenden Beitrag werden die ersten Ergebnisse der thermochemischen Vorbehandlung als Behandlungsalternative zur biologischen Stufe in einer MBA beschrieben.

Trinkwasser-Flatrate in 99 Tarifgebieten
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2018)
Das Statistische Bundesamt hat ermittelt, dass in 99 Tarifgebieten eine Flatrate bei der Versorgung der Bev√∂lkerung mit Trinkwasser besteht. Das sind allerdings nur 0,016 Prozent aller Tarifgebiete in Deutschland. Im Jahr 2016 wurden damit rund 12.800 Einwohner in Deutschland ohne weitere Leistungsdifferenzierung mit Trinkwasser beliefert und entsprechend abgerechnet ‚Äď ein verschwindend geringer Anteil.

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