Problematik von FeuchttĂŒcher-Abfall in Abwasserreinigungsanlagen in der Steiermark
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Das Projekt „WipePlug“ konzentrierte sich auf die Problematik, die FeuchttĂŒcher in der Kanalisation bereiten. Diese Thematik ist weltweit bekannt. Ziel dieses Projektes war es, die sich daraus ergebenden Schwierigkeiten von FeuchttĂŒchern in Abwasseranlagen eindeutig zu beweisen, die problematische Konsistenz von FeuchttĂŒchern zu beschreiben und gesicherte Daten zur Problematik zu erarbeiten. Zwei Hauptthemen werden im Detail untersucht: die Reißfestigkeit von FeuchttĂŒchern und deren Anteil im Rechengut. Im folgenden Artikel sollen die Antworten auf die Fragen der Studie, empfohlene Maßnahmen und Herausforderungen diskutiert werden.

Kommunale Wasserdienstleistung in trockenen TĂŒchern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (7/2018)
Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung mĂŒssen langfristig sicher sein. Dies erfordert die Bewertung und Steuerung von Gefahrenpotenzialen und Risiken. Daher wurde ein Nachhaltigkeitscontrolling fĂŒr siedlungswasserwirtschaftliche Systeme entwickelt.

ArzneimittelrĂŒckstĂ€nde in AbwĂ€ssern aus Einrichtungen des Gesundheitswesens
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2017)
Die Minderung der Emissionen von ArzneimittelrĂŒckstĂ€nden aus medizinischen Einrichtungen stellt einen möglichen Ansatz zur Reduktion der Umweltbelastungen dar. Jedoch zeigen die Ergebnisse unterschiedlicher Projekte, dass eine separate Behandlung dieser AbwĂ€sser nur in EinzelfĂ€llen sinnvoll ist, auch wenn sie technisch möglich ist.

Neue Konzepte sind gefordert: Auch kleine KlÀrschlammverbrennungsanlagen sind wettbewerbsfÀhig
© Deutscher Fachverlag (DFV) (3/2017)
Traditionell wird ein Großteil des KlĂ€rschlamms aus der kommunalen Abwasserbehandlung in der Landwirtschaft ausgebracht und damit einfach aber wenig umweltgerecht entsorgt. Doch die Zeichen der Zeit stehen auf KlĂ€rschlammverbrennung. Aufgrund der dezentralen Struktur der Abwasserbehandlung können auch kleine Verbrennungsanlagen einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten, wie ein Beispiel auf der Ostseeinsel RĂŒgen zeigt.

Verwendung gebrauchter Aktivkohlen aus der Trinkwasseraufbereitung zur Spurenstoffentfernung bei der Abwasserreinigung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2017)
Aktivkohle ist als Adsorptionmittel ein wichtiger Bestandteil sowohl der Trinkwasseraufbereitung als auch der Abwasserreinigung. Das sehr hohe Adsorptionspotenzial des Stoffes wird jedoch gerade bei der Aufbereitung von Trinkwasser bei Weitem nicht vollstĂ€ndig ausgenutzt. In dem Projekt „ReAktiv“ wurde vor diesem Hintergrund untersucht, inwieweit sich „gebrauchte“ Wasserwerkskohle bei der Reinigung von AbwĂ€ssern weiterverwenden lĂ€sst. Der nachfolgende Beitrag stellt die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung vor.

ZerfallsfĂ€higkeit von HygienefeuchttĂŒchern – Entwicklung eines neuen PrĂŒfverfahrens
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2017)
Die Entsorgung von HygienefeuchttĂŒchern erfolgt hĂ€ufig ĂŒber die Toilette ins Abwassersystem. Der in den letzten zehn Jahren deutlich angestiegene Verbrauch solcher FasertĂŒcher fĂŒhrt im Zusammenwirken mit dem seither merklich gesunkenen Wasserverbrauch nicht selten zu schwerwiegenden Betriebsstörungen in der öffentlichen Kanalisation. HygienefeuchttĂŒcher, die unter Einhaltung definierter Zerfallskriterien schadlos in AbwasserkanĂ€len zerfallen, können das Problem lösen. Vorgestellt wird ein neues Verfahren zur PrĂŒfung der ZerfallsfĂ€higkeit und ein Ansatz zur Definition der Zerfallskriterien.

Nachhaltige EntwĂ€sserung mit Stoffstromtrennung – der HAMBURG WATER Cycle in der Jenfelder Au
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Mit der großflĂ€chigen Umsetzung des HAMBURG WATER Cycle (HWC) im Neubaugebiet Jenfelder Au im Osten der Stadt demonstriert Hamburgs kommunaler Trinkwasserversorger und Abwasserentsorger, dass Abwassersysteme, die auf konsequente Trennung hĂ€uslicher Abwasserströme setzen, keine Zukunftsmusik mehr sein mĂŒssen. Die besonderen Eigenschaften des EntwĂ€sserungskonzepts bringen Einspareffekte fĂŒr den lokalen Energiebedarf, weil das separat erfasste Abwasser aus der Toilette vor Ort zur Energiegewinnung genutzt wird.

Energieverbunde kommunaler KlÀranlagen
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
Die Abwasserbehandlung stellt einen energieintensiven Prozess dar, der fĂŒr rund 20 % des Energieverbrauchs des Gemeindeapparates verantwortlich ist. Jedoch hinterlĂ€sst der Prozess auch energiereiche Reststoffe: Faulgas und KlĂ€rschlamm, welche erhebliche Bioenergiepotentiale darstellen. Bei energetisch optimaler Einbindung der Potentiale kann ein hoher ElektrizitĂ€ts- und WĂ€rmeeigenversorgungsgrad erreicht werden. HierfĂŒr ist es jedoch notwendig, die Massen- und Energieströme verschiedener KlĂ€ranlagen zu analysieren, Bioenergiepotentiale zu identifizieren und eine Einbindung dieser ĂŒber thermische Verwertungsaggregate zu ermöglichen. Eine genaue Analyse diverser Energieverbunde wird angestrebt und mit Hilfe eines eigens entwickelten modularen Simulationsmodelles durchgefĂŒhrt.

A New Concept to Recover Heavy Metals from Industrial Wastewater
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
Heavy metals represent important raw materials. However, these elements can be potentially hazardous for the health of humans, animals, plants and other living organisms. In industry, wastewaters with a variable concentration of different metal components e.g. Cu, Ni, Zn, Ag, Pd, Au, Sn and Cr are produced. The amount of heavy metal containing wastewaters has strongly increased in the last decades due to the rapid development of industry.

Das Programm „Reine Ruhr“ und seine Umsetzung bei der Wasserwerke Westfalen GmbH
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2016)
Der Eintrag anthropogener Spurenstoffe in OberflĂ€chengewĂ€sser nimmt stetig zu. Mit Blick darauf sind im Sinne eines vorbeugenden GewĂ€sser- und Verbraucherschutzes besondere Anstrengungen aller wasserwirtschaftlichen Akteure im Einzugsgebiet notwendig. Nachdem 2006 die RuhrwasserqualitĂ€t durch EintrĂ€ge von perfluorierten Tensiden (PFT) traurige BerĂŒhmtheit erlangte, hat das Land Nordrhein-Westfalen zwei Jahre spĂ€ter das Programm „Reine Ruhr“ beschlossen. Zielsetzung des Programms sind die Vermeidung und der weitgehende RĂŒckhalt von Spurenstoffen. Dabei folgt das Programm einem kombinierten Ansatz aus Maßnahmen „an der Quelle“, dem RĂŒckhalt in kommunalen KlĂ€ranlagen und Maßnahmen zur Reduzierung möglicher Restbelastungen, aber auch von Krankheitserregern im Trinkwasseraufbereitungsprozess.

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