Phosphor-RĂŒckgewinnung: Wie geht es weiter?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2019)
Am 26. September 2019 fand in Frankfurt am Main das diesjĂ€hrige Forum der Deutschen Phosphor Plattform (DPP) mit rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt, auf dem der aktuelle Stand und die Perspektiven der Phosphor-RĂŒckgewinnung aus Abwasser, KlĂ€rschlamm und Aschen referiert und diskutiert wurden. Nachfolgend wird ĂŒber wesentliche Inhalte des Forums berichtet.

DĂŒngewirkung von P-Rezyklaten
© Rhombos Verlag (3/2019)
Bei der AbschĂ€tzung der PflanzenverfĂŒgbarkeit und agronomischen Effizienz klĂ€rschlammbasierter RecyclingdĂŒnger ergeben sich methodische Schwierigkeiten und mögliche Alternativen

Breites Leistungsspektrum
© Rhombos Verlag (3/2019)
FĂŒr die PhosphorrĂŒckgewinnung aus Abwasser und KlĂ€rschlamm stehen aus technischer und ökonomischer Sicht verschiedene Verfahren zur VerfĂŒgung

Problematik von FeuchttĂŒcher-Abfall in Abwasserreinigungsanlagen in der Steiermark
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Das Projekt „WipePlug“ konzentrierte sich auf die Problematik, die FeuchttĂŒcher in der Kanalisation bereiten. Diese Thematik ist weltweit bekannt. Ziel dieses Projektes war es, die sich daraus ergebenden Schwierigkeiten von FeuchttĂŒchern in Abwasseranlagen eindeutig zu beweisen, die problematische Konsistenz von FeuchttĂŒchern zu beschreiben und gesicherte Daten zur Problematik zu erarbeiten. Zwei Hauptthemen werden im Detail untersucht: die Reißfestigkeit von FeuchttĂŒchern und deren Anteil im Rechengut. Im folgenden Artikel sollen die Antworten auf die Fragen der Studie, empfohlene Maßnahmen und Herausforderungen diskutiert werden.

Kommunale Wasserdienstleistung in trockenen TĂŒchern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (7/2018)
Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung mĂŒssen langfristig sicher sein. Dies erfordert die Bewertung und Steuerung von Gefahrenpotenzialen und Risiken. Daher wurde ein Nachhaltigkeitscontrolling fĂŒr siedlungswasserwirtschaftliche Systeme entwickelt.

ArzneimittelrĂŒckstĂ€nde in AbwĂ€ssern aus Einrichtungen des Gesundheitswesens
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2017)
Die Minderung der Emissionen von ArzneimittelrĂŒckstĂ€nden aus medizinischen Einrichtungen stellt einen möglichen Ansatz zur Reduktion der Umweltbelastungen dar. Jedoch zeigen die Ergebnisse unterschiedlicher Projekte, dass eine separate Behandlung dieser AbwĂ€sser nur in EinzelfĂ€llen sinnvoll ist, auch wenn sie technisch möglich ist.

Neue Konzepte sind gefordert: Auch kleine KlÀrschlammverbrennungsanlagen sind wettbewerbsfÀhig
© Deutscher Fachverlag (DFV) (3/2017)
Traditionell wird ein Großteil des KlĂ€rschlamms aus der kommunalen Abwasserbehandlung in der Landwirtschaft ausgebracht und damit einfach aber wenig umweltgerecht entsorgt. Doch die Zeichen der Zeit stehen auf KlĂ€rschlammverbrennung. Aufgrund der dezentralen Struktur der Abwasserbehandlung können auch kleine Verbrennungsanlagen einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten, wie ein Beispiel auf der Ostseeinsel RĂŒgen zeigt.

Verwendung gebrauchter Aktivkohlen aus der Trinkwasseraufbereitung zur Spurenstoffentfernung bei der Abwasserreinigung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2017)
Aktivkohle ist als Adsorptionmittel ein wichtiger Bestandteil sowohl der Trinkwasseraufbereitung als auch der Abwasserreinigung. Das sehr hohe Adsorptionspotenzial des Stoffes wird jedoch gerade bei der Aufbereitung von Trinkwasser bei Weitem nicht vollstĂ€ndig ausgenutzt. In dem Projekt „ReAktiv“ wurde vor diesem Hintergrund untersucht, inwieweit sich „gebrauchte“ Wasserwerkskohle bei der Reinigung von AbwĂ€ssern weiterverwenden lĂ€sst. Der nachfolgende Beitrag stellt die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung vor.

ZerfallsfĂ€higkeit von HygienefeuchttĂŒchern – Entwicklung eines neuen PrĂŒfverfahrens
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2017)
Die Entsorgung von HygienefeuchttĂŒchern erfolgt hĂ€ufig ĂŒber die Toilette ins Abwassersystem. Der in den letzten zehn Jahren deutlich angestiegene Verbrauch solcher FasertĂŒcher fĂŒhrt im Zusammenwirken mit dem seither merklich gesunkenen Wasserverbrauch nicht selten zu schwerwiegenden Betriebsstörungen in der öffentlichen Kanalisation. HygienefeuchttĂŒcher, die unter Einhaltung definierter Zerfallskriterien schadlos in AbwasserkanĂ€len zerfallen, können das Problem lösen. Vorgestellt wird ein neues Verfahren zur PrĂŒfung der ZerfallsfĂ€higkeit und ein Ansatz zur Definition der Zerfallskriterien.

Nachhaltige EntwĂ€sserung mit Stoffstromtrennung – der HAMBURG WATER Cycle in der Jenfelder Au
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Mit der großflĂ€chigen Umsetzung des HAMBURG WATER Cycle (HWC) im Neubaugebiet Jenfelder Au im Osten der Stadt demonstriert Hamburgs kommunaler Trinkwasserversorger und Abwasserentsorger, dass Abwassersysteme, die auf konsequente Trennung hĂ€uslicher Abwasserströme setzen, keine Zukunftsmusik mehr sein mĂŒssen. Die besonderen Eigenschaften des EntwĂ€sserungskonzepts bringen Einspareffekte fĂŒr den lokalen Energiebedarf, weil das separat erfasste Abwasser aus der Toilette vor Ort zur Energiegewinnung genutzt wird.

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