Beitrag zur Hydraulik von Einlauföffnungen an Fischabstiegen
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Nachdem der Fischaufstieg im Hinblick auf die Auslegungskriterien und Bemessungsans√§tze als theoretisch weitgehend gel√∂stes Problem angesehen wird, sind die Kriterien f√ľr die Gestaltung und Auslegung von Fischabstiegen noch nicht tiefgreifend genug gekl√§rt. In einer Vielzahl von Versuchen und Verhaltensbeobachtungen wurde sichtbar, dass Fische zur Verf√ľgung stehende Abstiegskorridore nicht so schnell und problemlos annehmen, wie man es in Bezug auf den zur Verf√ľgung stehenden Wasserk√∂rper erwartet hatte.

Hydraulische Untersuchungen im Becken√ľbergang von Beckenschlitzp√§ssen bei variabler Wandst√§rke und Rauheit
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Der Beckenschlitzpass oder technische Beckenpass (TB) stellt im Wesentlichen eine Adaptierung des naturnahen Beckenpasses (NB) dar, welche eine exakte Bemessung und Ausf√ľhrung dieser Fischaufstiegsanlage (FAA) sicherstellt. Die naturnahe Variante des Beckenpasses wird im √∂sterreichischen Fischaufstiegshilfen-Leitfaden (FAH-Leitfaden) [1] beschrieben und ist als eine mit naturnahen Materialien - im wesentlichen Wasserbausteine - zu errichtende FAA zu verstehen.

Funktionskontrolle einer Fischaufstiegs und einer Wasserkraftschnecke
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Die Allg√§uer Kraftwerke GmbH (AKW) betreibt an der Ostrach seit 1897 das Kraftwerk (KW) Hinterstein, ein 210-kW-Ausleitungskraftwerk mit Druckrohrleitung und Diagonalturbine. F√ľr den Betrieb werden an der Wehranlage Hinterstein bis zu 2,5 m¬≥/s entnommen. Im Rahmen einer energetischen und √∂kologischen Sanierung der Wehranlage wurde das Restwasserkraftwerk Konrad Zuse errichtet.

Umwelt-DNA-basiertes Monitoring an der Fischtreppe Dessau-Roßlau: Ein Vergleich mit fischereilichen Methoden
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Die Kombination aus r√§umlich und zeitlich hoch aufgel√∂sten Verfahren auf der Basis von Umwelt-DNA (engl. eDNA) und klassischen fischereilichen Methoden erm√∂glicht ein effizienteres Fischz√∂nosen-Monitoring. So k√∂nnte beispielsweise eine j√§hrliche √úberpr√ľfung der Gew√§sser mittels eDNA-Beprobungen die in 2- bis 3-j√§hrlichen Zyklen durchgef√ľhrten fischereilichen Gew√§sser-Beprobungen im WRRL-Monitoring komplementieren und zu einem besseren Verst√§ndnis der Ver√§nderungen der biologischen Vielfalt beitragen.

Abwärtswanderung durch eine Fischaufstiegsanlage - neue Erkenntnisse durch Untersuchungen mittels PIT-Tags
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F√ľr gro√üe Wasserkraftanlagen existiert derzeit kein Stand der Technik hinsichtlich Fischschutz und Fischabstieg, technische L√∂sungen sind nach derzeitigem Wissenstand vielerorts nicht praktikabel.

Fangkammer als Beitrag zur Verbesserung des Fischaufstiegs
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In unseren Flie√ügew√§ssern kommen Hindernisse in Form von Querbauwerken vor, welche f√ľr wandernde Fische die Passage erschweren oder ganz verhindern. F√ľr die Herstellung der aufw√§rtsgerichteten Durchg√§ngigkeit an Wanderhindernissen werden seit vielen Jahrzehnten Fischaufstiegsanlagen (FAA) in verschiedenen Bauformen errichtet.

M√∂glichkeiten und Potenziale zur Lebensraumfunktion f√ľr Fische in ausgew√§hlten Aufstiegsanlagen an gro√üen Stauhaltungen
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Die Herstellung der biologischen Durchgängigkeit stellt eine Grundvoraussetzung zur Erreichung des guten ökologischen Zustands bzw. Potenzials eines Gewässers dar. Der Vollzug wird in Deutschland im § 34 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) geregelt. Da an großen staugeprägten Gewässern, wie Inn oder Donau, in der Regel keine Möglichkeiten bestehen, frei fließende und eigendynamische Gewässerbereiche im Sinne des Gewässerleitbildes wiederherzustellen, fokussieren sich einige Betreiber großer Stauanlagen auf eine Kombination aus Fischaufstiegsanlage (FAA) und Schaffung von Fließgewässerlebensraum.

Sonderl√∂sungen zum Fischaufstieg - Stand in √Ėsterreich
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Insbesondere die Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie haben gezeigt, dass nicht an allen Standorten konventionelle L√∂sungen umgesetzt werden konnten, daher sind im letzten Jahrzehnt eine Reihe von Sonderl√∂sungen entwickelt und erfolgreich eingesetzt worden. Dies beruht auf standortspezifischen Rahmenbedingungen, wie Anlagentyp und -gr√∂√üe, Platzverf√ľgbarkeit und der zu √ľberwindende H√∂he.

Die Fischliftschleuse nach System der Wasserwirt - weitere Standorte und neue Erfahrungen
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Die Fischliftschleuse (FLS), System der Wasserwirt, wurde in den letzten 10 Jahren an insgesamt acht Standorten umgesetzt. Die konstruktiven Hubh√∂hen belaufen sich auf ca. 2,0 bis >14 m. Das System wurde in den unterschiedlichsten Kombinationen ausgef√ľhrt: in Wehrmauer oder Krafthaus integriert, mit Beckenpass oder Enature-Fishpass kombiniert; bei schwankenden UW- oder OW-Spiegel eingesetzt etc. Durchgef√ľhrte Monitoringma√ünahmen wiesen die Fischdurchg√§ngigkeit inkl. des Fischabstiegs nach.

BfG-Projekt Smart Fish Counter: Automatisierte Bewertung von Art, Gr√∂√üe und Migrationsverhalten durch K√ľnstliche Intelligenz
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Die Herstellung der Durchg√§ngigkeit zur Erreichung der Ziele der WRRL nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) ¬ß 34 an den Bundeswasserstra√üen (BWaStr) ist seit dem Jahr 2010 neue gesetzliche Verpflichtung und hoch priorit√§re Aufgabe der Wasserstra√üenschifffahrtverwaltung (WSV). Die Bundesanstalt f√ľr Gew√§sserkunde (BfG) und die Bundesanstalt f√ľr Wasserbau (BAW) sind zudem in alle Planungen und Schritte der WSV zur √∂kologischen Durchg√§ngigkeit einzubeziehen. Sie gew√§hrleisten die Fachberatung hinsichtlich √∂kologischer, hydraulischer und verfahrenstechnischer Fragestellungen.

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