Zur Kombination von Spurenstoff- und weitestgehender Phosphorelimination
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Filterstufen sind ein wesentlicher Bestandteil der Verfahrenskonzepte zur Spurenstoffelimination. Sie leisten auch zur weitestgehenden Phosphorelimination einen relevanten Beitrag. Wichtige Fragestellungen zur Kombination von Verfahrenskomponenten wurden zusammengetragen und Betriebsdaten kommunaler Kl√§ranlagen ausgewertet. Zur Bilanzierung und Bewertung der Synergien f√ľr die g√§ngigen Verfahrenskombinationen im gro√ütechnischen Betrieb werden weitergehende Untersuchungen auf baden-w√ľrttembergischen Kl√§ranlagen durchgef√ľhrt.

Simultane Pulveraktivkohledosierung im kommunalen Membranbelebungsverfahren
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Eine Direktdosierung von Pulveraktivkohle in Membranbioreaktoren kommunaler Kl√§ranlagen verbindet die Reinigungsleistung eines Membranbioreaktors f√ľr Kohlenstoffverbindungen, N√§hrstoffe, Mikroplastik und Mikroorganismen mit einer verfahrenstechnisch einfachen Spurenstoffelimination. Dar√ľber hinaus gehende positive Auswirkungen auf den Gesamtprozess, wie eine verbesserte Filtrationsleistung, ein niedrigerer Luftbedarf f√ľr die Nitrifikation und eine erh√∂hte Schlammentw√§sserbarkeit wurden best√§tigt.

Die gezielte Spurenstoffelimination auf kommunalen Kläranlagen ist eine Erfolgsgeschichte aus The Länd
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Gegenw√§rtig wird in Baden-W√ľrttemberg auf 26 Kl√§ranlagen ein Verfahren zur gezielten Spurenstoffelimination betrieben, 26 weitere Anlagen befinden sich in Planung oder Bau. Dem liegt die vom Land verfolgte Spurenstoffstrategie zu Grunde, die neben einem quellenbezogenen Ansatz zur Vermeidung des Eintrags von Mikroverunreinigungen in die aquatische Umwelt auf dem Vorsorgeprinzip beruht.

In die Zukunft gerichtete Klärschlammbehandlung und -verwertung in der Metropole Ruhr
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Die zuk√ľnftigen Anforderungen an die CO2-Reduzierung und die Phosphorr√ľckgewinnung bei der Kl√§rschlammentsorgung stellen die Kl√§ranlagenbetreiber vor Herausforderungen. Mit der weltweit gr√∂√üten solarthermischen Kl√§rschlammtrocknung und einer gro√ütechnischen Demonstrationsanlage zum Phosphorrecycling aus Kl√§rschlammaschen werden dazu in Bottrop innovative L√∂sungen angegangen.

Neue Konzepte der Schlammentw√§sserung f√ľr kleine Kl√§ranlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2020)
Die Entsorgungswege der Kl√§rschl√§mme von kleinen Anlagen haben sich stark ver√§ndert. Die bisher √ľbliche Entsorgung auf landwirtschaftlichen Fl√§chen ist fast nicht mehr m√∂glich, auch bei Einhaltung der vorgegebenen Werte. Ausschreibungen von Dienstleistungen der Entsorgung sind oft erfolglos. Lohnentw√§sserer sind oftmals an den kleinen Anlagen nicht interessiert, da die Maschinen nicht ausgelastet werden k√∂nnen, die Mengen zu gering sind oder zu viele R√ľstzeiten entstehen. So wird das Thema einer eigenen Schlammentw√§sserung immer mehr diskutiert. Dies wird an dieser Stelle beleuchtet.

Biopolymerproduktion aus Abwasserstr√∂men f√ľr eine kreislauforientierte Siedlungswasserwirtschaft
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In Laborversuchen wurden Prim√§rschlamm, Braunwasser, Schwarzwasser, Brauerei- und Molkereiabwasser anaerob vers√§uert, um damit kurzkettige organische S√§uren zu gewinnen, die als Substrat zur Biopolymerproduktion genutzt werden k√∂nnen. Ausgehend von den Vers√§uerungsergebnissen der jeweiligen Abwasserstr√∂me wurden Potenzialabsch√§tzungen zur Biopolymerproduktionskapazit√§t f√ľr Deutschland durchgef√ľhrt.

Neubau der Zentralkläranlage Gadenstedt
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Nach umfangreichen Vorpr√ľfungen wurde die Abwasserbeseitigung von vier Ortslagen der Gemeinde Ilsede von vier veralteten Einzelanlagen auf eine neue Zentralkl√§ranlage umgestellt. Durch Neubau einer kompakten biologischen Abwasserreinigungsanlage in SBR-Technologie konnte ein effektives, leistungsgerechtes und √∂konomisches Modell realisiert werden.

Ländliche Gebiete als die Herausforderung der Siedlungswasserwirtschaft in Polen
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Der Zugang zum Entw√§sserungssystem stellt einen wichtigen Indikator f√ľr Lebensqualit√§t dar. Im Jahre 2016 wurden in Polen 73 % der Bev√∂lkerung an Kl√§ranlagen angeschlossen. Obwohl in den St√§dten dieser Anteil 95 % betr√§gt, ist er in l√§ndlichen Gebieten nur auf dem Niveau von 41 %. Auf dem Land bleiben also immer noch fast 9 Mio. Menschen ohne Zugang zum Abwassernetz. Seit 1995 beobachtet man schnelle Entwicklung der Abwasserinfrastruktur in D√∂rfern, auch auf Grund der Suburbanisierung. Das Ausma√ü der Ver√§nderungen zeigt erhebliche r√§umliche Disparit√§ten.

√úberflutungsvorsorge f√ľr die Zentralkl√§ranlage Kaiserslautern
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Die Notwendigkeit zur Anpassung der Kl√§ranlage Kaiserslautern an den Klimawandel f√ľhrten zwei au√üergew√∂hnliche Starkregenereignisse 2018 den Verantwortlichen schmerzlich vor Augen. Im Abstand von 15 Tagen trafen die Ereignisse die Stadt und f√ľhrten dazu, dass gr√∂√üere Teile der Kl√§ranlage unter Wasser standen, einmal musste sogar f√ľr kurze Zeit teilweise der Betrieb eingestellt werden. Derzeit wird eine Hochwasservorsorgestrategie erarbeitet, die u. a. auf Basis von Smartphoneaufnahmen der Mitarbeiter vor Ort erstellt wird. Die entwickelten Schutzma√ünahmen konnten aufgrund eines mehrstufigen Umsetzungskonzeptes bereits teilweise projektbegleitend innerhalb eines Jahres umgesetzt werden.

Aller guten Dinge sind drei ‚Äď verschiedene Standort- und Kapazit√§tsvarianten zur Kl√§rschlammmonoverbrennung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2019)
Durch die ver√§nderten Rahmenbedingungen stellt sich die Frage der zuk√ľnftigen Entsorgungssicherheit der Kl√§rschl√§mme. F√ľr Kl√§ranlagen mit einer Ausbaugr√∂√üe von mehr als 50.000 Einwohnwerten ist die Kl√§rschlammverbrennung zuk√ľnftig vorgeschrieben. Die Entsorgung in Monoverbrennungsanlagen stellt hinsichtlich der N√§hrstoffr√ľckgewinnung eine Alternative zur landwirtschaftlichen Verwertung dar.

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