Entsorgung von Abf√§llen mit k√ľnstlichen Mineralfasern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
K√ľnstliche Mineralfasern (KMF), auch als Glaswolle, Steinwolle oder Mineralwolle bekannt, k√∂nnen lungeng√§ngige Fasern freisetzen. Aufgrund der damit einhergehenden Gesundheitsgef√§hrdung gelten f√ľr den Umgang mit KMF und die Entsorgung von Abf√§llen strenge Anforderungen.

Schwermetallbelastung und Behandlung von Aschen aus Abfallverbrennungsanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
Die Thermische Abfallbehandlung in Abfallverbrennungsanlagen sorgt f√ľr eine Inertisierung des Restm√ľlls bei gleichzeitiger Minimierung von abgas- und abwasserseitigen Emissionen. Da der Gro√üteil der R√ľckst√§nde in verwertbare Sekund√§rprodukte √ľberf√ľhrt wird, f√∂rdert die thermische Abfallbehandlung die Verwirklichung einer Circular Economy in Europa.

Zur Überwachung der Entsorgung von Gewerbeabfällen auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2021)
Mit der novellierten Gewerbeabfallverordnung wurden weitere rechtliche Grundlagen f√ľr die getrennte Erfassung von Abf√§llen und die St√§rkung der stofflichen Verwertung geschaffen. Die auf den ersten Blick klaren rechtlichen Anforderungen treffen in der Praxis auf vielf√§ltige Herausforderungen. Aus der Perspektive einer Abfallbeh√∂rde werden mit der Umsetzung verbundene Aufgaben, Fragen und Herangehensweisen dargestellt.

Bestimmung des elementaren Kohlenstoffs in Feststoffproben zur Beurteilung laut Deponieverordnung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Laut Deponieverordnung 2008 ist die Ablagerung von Abf√§llen verboten, deren Anteil an organischem Kohlenstoff im Feststoff mehr als f√ľnf Masseprozent betr√§gt. Ausgenommen sind Abf√§lle, deren Kohlenstoffgehalt aus elementarem Kohlenstoff, Kohlen- oder Koksanteilen resultiert. In der DIN EN 19539, welche sich mit der Analyse des elementaren Kohlenstoffs besch√§ftigt, wird eine temperaturabh√§ngige Differenzierung des Gesamtkohlenstoffs in drei Fraktionen beschrieben, den TOC400, den ROC und den TIC900. Dabei soll sich der EC in der ROC-Fraktion wiederfinden. Versuche an Einzel- und Mischstandards zeigen jedoch, dass sich diese Norm nicht zur Bestimmung des elementaren Kohlenstoffs in Boden- bzw. Abfallproben f√ľr die Beurteilung laut Deponieverordnung 2008 eignet.

Mechanische Aufbereitung von Lithium-Ionen-Batterien in Abhängigkeit der Demontagetiefe
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Das Aufkommen von verbrauchten Lithium-Ionen-Batterien stellt ein wachsendes globales Problem dar. Speziell die Batteriesysteme aus automobilen Anwendungen k√∂nnen Dimensionen von mehreren hundert Kilogramm erreichen. Die Speichersysteme stellen nicht nur eine wichtige Quelle von sekund√§ren Rohstoffen dar, sondern bergen auch ein hohes Gefahrenpotential. Damit stellt das Recycling dieses in der Menge sukzessiv zunehmenden Abfallstroms eine komplexe Aufgabe dar. Ein h√§ufig eingesetzter erster Schritt im Recycling ist das manuelle Demontieren der Speichersysteme bis auf Modul- oder Zellebene. Die folgende Abhandlung ver-gleicht den Aufwand der mechanischen Aufbereitung mehrere Batteriesysteme in Abh√§ngigkeit der Demontagetiefe und die sich daraus ergebenden Vor- und Nachteile. Daf√ľr wurden verschiedene Batteriesysteme manuell demontiert und sowohl die Zeiten als auch die damit gewinnbaren Materialmengen bestimmt. Dar√ľber hinaus wurden Batteriezellen und die Modulperipherie separat zerkleinert, klassiert und sortiert, um den Aufwand und Trennerfolg einer mechanischen Aufbereitung zu bestimmen.

Die Biotonne in Gro√üwohnanlagen - Arbeitsmappe f√ľr Abfallwirtschaftsbetriebe und Hausverwaltungen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Vor allem in dicht bebauten st√§dtischen Gebieten ist die Qualit√§t der in der Biotonne erfassten Abf√§lle h√§ufig schlecht und hohe St√∂rstoffanteile er-schweren die Bioabfallverwertung. Erhebliche Mengen an Bioabf√§llen werden nicht getrennt gesammelt, sondern gehen mit dem Restm√ľll verloren. Im Auftrag der Landesanstalt f√ľr Umwelt Baden-W√ľrttemberg (LUBW) entwickelte das bifa Umweltinstitut die Arbeitsmappe ‚ÄěBiotonne richtig nutzen‚Äú zur Verbesserung der Bioabfalltrennung in Gro√üwohnanlagen. Sie unterst√ľtzt Abfallwirtschaftsbetriebe und Hausverwaltungen bei der Durchf√ľhrung von Projekten zur Verbesserung der Bioabfallqualit√§t. Die Arbeitsmappe besteht aus drei Teilen: Einem Leitfaden, 23 Aktionsbausteinen und einem Werkzeugkasten f√ľr die praktische Arbeit. Sie wurde durch Abfallwirtschaftsbetriebe und Hausverwaltungen erprobt und dann √ľberarbeitet.

Langzeituntersuchung zur stoffstromspezifischen Kalibrierung eines nahinfrarotgest√ľtzten Echtzeitanalyse-Systems
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Auf Nahinfrarotspektroskopie basierende Echtzeitanalyse-Verfahren erm√∂glichen ein kontinuierliches Monitoring von Ersatzbrennstoff-Qualit√§ten. F√ľr eine m√∂glichst pr√§zise Bestimmung der qualit√§tsrelevanten Parameter (z. B. Chlorgehalt, Heizwert) ist dabei eine stoffstromspezifische Kalibrierung bzw. Anpassung des Messsystems auf den zu analysierenden Stoffstrom notwendig. Im Rahmen von Langzeituntersuchungen in einer SBS¬ģ-Produktionsanlage wurden hierzu √ľber einen Zeitraum von etwa einem Jahr sensorbasierte Echtzeitanalysedaten erhoben und mit den Laboranalysenwerten der Eigen√ľberwachung nach RAL-GZ 724 abgeglichen. Auf Basis der vorliegenden Vergleichswerte wurden verschiedene methodische Ans√§tze zur Kalibrierung entwickelt und getestet. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse werden aktuell u. a. bei der Erarbeitung eines Norm-Entwurfs zur Standardisierung des Verfahrens sowie f√ľr F&E-Arbeiten im strategischen EU-Projekt ‚ÄěReWaste 4.0‚Äú (Teilprojekt: Online/Ontime-Charakterisierung von gemischten Abf√§llen) genutzt.

Charakterisierung von Partikeln gemischten Gewerbeabfalls √ľber Partikeldeskriptoren zur sensorischen Messung der Korngr√∂√üe
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Die Echtzeitsteuerung von Korngr√∂√üenverteilungen von grob zerkleinerten festen gemischten Abf√§llen bietet gro√ües Potenzial zur Optimierung von Outputstr√∂men mechanischer Abfallaufbereitungsanlagen. Hierbei ist neben geeigneter Aktorik ‚Äď welche es beispielsweise erm√∂glicht den Schnittspalt eines Zerkleinerungsaggregates zu verstellen ‚Äď auch eine Echtzeitmesstechnik f√ľr die Korngr√∂√üenverteilung notwendig. Der vorliegende Beitrag zeigt M√∂glichkeiten, vereinzelte Partikel basierend auf Partikeldeskriptoren, welche aus einem zweidimensionalen Bild berechnet wurden, √ľber Regressionsmodelle in ihre tats√§chliche Kornklasse einzustufen und deren Ergebnisse.

DeSort - Störstoffmanagement in biogenen Abfällen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Kompost aus biogenen Abf√§llen ist ein wichtiger N√§hrstofflieferant f√ľr B√∂den in Europa. Aufgrund von Fehlw√ľrfen in die Bioabfallsammlung wird jedoch das Ausgangsmaterial f√ľr qualitativ hochwertigen Kompost mehr oder weniger st√∂r-stoffbehaftet. Ein gro√ües Problem entsteht durch die Verwendung von nicht-abbaubaren aber auch biologisch abbaubaren Kunststoffs√§cken, die zur Entsorgung von in Haushalten anfallenden biogenen Abf√§llen verwendet werden. Zus√§tzlich ge-langen unterschiedlichste Kunststoffteile, meist in Form von Verpackungsmateria-lien, durch den Verbraucher in die Bioabfallsammlung, Metalle und Glas rangieren weit dahinter. Im Projekt ‚ÄěDeSort‚Äú werden Grundlagen f√ľr die automatische Erkennung (Detection) und die sensorgest√ľtzte Sortierung (Sorting) von St√∂rstoffen in biogenen Abf√§llen erforscht. Technisch wird eine Kunststoffdetektion am Sammelfahr-zeug installiert und eine verbesserte Technologie zur Kompostreinigung entworfen. Organisatorisch werden entsprechende Ma√ünahmen zur Reduzierung der Kunststofffehlw√ľrfe mit strukturellen, materiellen, ideellen und finanziellen Anreizen kombiniert.

90 %-Erfassung von Kunststoff-Getränkeverpackungen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Die EU-Richtlinie zur Verringerung von Einwegplastik (Single-Use-Plastic- oder SUP-Richtlinie) sieht vor, dass Kunststoffgetr√§nkeflaschen bis zum Jahr 2029 zu zumindest 90 % zum Zwecke des Recyclings getrennt gesammelt werden. Dies erscheint nur mit einem Anreiz in Form eines Pfandes realistisch. Eine hohe Sammelquote an Getr√§nkeflaschen liefert einen signifikanten Beitrag zur Erreichung von Recyclingzielen f√ľr Kunststoff-Verpackungen. Neben Getr√§nkeflaschen sind zum Erreichen der Recyclingziele alle Kunststoff-Verpackungen entsprechend recycling-gerecht zu gestalten.

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