Neue Technologien und Anforderungen an die Deponienachsorge ‚Äď Reichen die R√ľckstellungen?
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Betrachtet man die Kostenbl√∂cke bei der Deponienachsorge, im Wesentlichen also die Aufwendungen in der Nachsorgephase, so wird unschwer deutlich, dass die Sickerwasserreinigung die h√∂chsten Ausgaben erforderlich machen wird. Die Deponiegasbehandlung wird sich zwar auch noch einige Zeit hinziehen, erfordert aber vergleichsweise deutlich kleinere Geldbetr√§ge. Daneben spielen Aufwendungen f√ľr andere T√§tigkeiten, also solche wie Unterhalt, Instandhaltung und Reparatur z. B. f√ľr die Abdeckung oder Abdichtung, Randgr√§ben, Stra√üen und Wege oder Bepflanzung eine untergeordnete Rolle. Von Kosten bei einer Nachnutzung sei hier abgesehen. Positiv f√ľr die Nachsorgekostenberechnung von Deponien war, dass sich die Preissituation im Bereich der Ersatzbaustoffe erheblich in der Vergangenheit √§nderte und dass sich die Kosten f√ľr die Oberfl√§chenabdichtungen insgesamt erniedrigten. Im Wesentlichen soll hier aber auf die Kostensituation in der Nachsorgephase eingegangen werden.

Anlagenumstellung und Stoffstromoptimierung im Entsorgungszentrum Gescher
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die Entsorgungsgesellschaft Westm√ľnsterland mbH verwertet seit 1995 die kreiseigenen Bioabf√§lle in ihrem Kompostwerk in Gescher. Im Jahr 2000 wurde am gleichen Standort eine MBA in Betrieb genommen, die 2004 um eine Nachrottehalle erweitert wurde. Die MBA wurde zwischen 2012 und 2014 in zwei Stufen auf die Behandlung von Bioabf√§llen umgestellt. 2004 wurde am Entsorgungszentrum Gescher eine Kl√§rschlammverg√§rungsanlage errichtet, die als Ergebnis eines Forschungsvorhabens inzwischen ebenfalls auf die Verarbeitung von Bioabf√§llen umgestellt wurde. Mittlerweile sind alle Stoffstr√∂me zwischen den Anlagen vernetzt, um ein hohes Ma√ü an Betriebssicherheit und Kosteneffizienz zu erreichen. Der Anlagenpark wird aktuell um eine Gr√ľngutverwertungsanlage erg√§nzt.

Deponiebel√ľftung als Klimaschutzma√ünahme ‚Äď aktuelle Vorhaben und Ergebnisse im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative
© Wasteconsult international (11/2016)
Gegen√ľber der herk√∂mmlichen Deponiegaserfassung und Gasverwertung/-beseitigung auf vielen Siedlungsabfalldeponien k√∂nnen mit der Deponiebel√ľftung erhebliche zus√§tzliche Emissionsreduktionen erreicht werden.

Aactor !GT: Schwachgasfackel mit Strom-Einsparung und Strom-Erzeugung
© Wasteconsult international (11/2016)
Aactor !GT ist eine Schwachgasfackel auf Basis der FLOX¬ģ Technologie, welche Deponiegas von 55 bis 6% Methangehalt bei √ľber 1‚Äė000¬įC autotherm und nahezu emissionslos verbrennt.

Erfahrungen mit unterschiedlichen Gasabsaugversuchen auf Deponien zur Vorbereitung der Schwachgasbehandlung
© Wasteconsult international (11/2016)
Der Betrieb Abfallwirtschaft Nienburg / Weser (BAWN) ist verantwortlicher Deponiebetreiber f√ľr zwei ehemalige Hausm√ľlldeponien. Beide befinden sich seit einigen Jahren in der Nachsorgephase und sollen in K√ľrze auf eine geeignete Schwachgasbehandlung umger√ľstet werden.

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Stromerzeugung aus Deponiegas sowie Gas aus der Bioabfallvergärung nach dem EEG 2017 und dem KWKG 2016
© Wasteconsult international (11/2016)
Der Beitrag stellt die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Stromerzeugung aus Deponiegas sowie aus Gas aus der Bioabfallvergärung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) dar.

Umr√ľstung der im Deponiepark Brandholz vorhandenen NawaRo-Anlage in eine Bioabfallverg√§rungsanlage
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2016)
Der Deponiepark Brandholz auf der Gemarkung der Stadt Neu-Anspach ist eine ehemalige Hausm√ľlldeponie, die zum 31.12.1999 stillgelegt wurde. Aus der ehemaligen Abfalldeponie ist ein Abfallwirtschaftsstandort f√ľr das Recycling und die Aufbereitung von Abf√§llen, aber auch f√ľr die Erzeugung von √Ėkostrom entstanden.

Vorschlag zur verbesserten Beschreibung des Deponiegashaushaltes
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
Ziel war es, aufbauend auf den Daten √ľber Abfallmenge und -zusammensetzung konkreter Deponien, die aufgrund einer Oberfl√§chenabdeckung einen nahezu 100 %igen Erfassungsgrad haben m√ľssten, f√ľr diese einen Parametersatz zu finden, der die Gasdaten der tats√§chlichen Gaserfassung im Vergleich zu denen der Modellberechnung wiederspiegelt.

Aerobe Stabilisierung von Deponien ‚Äď Technische L√∂sungen und erste Ergebnisse gef√∂rderter Projekte in Deutschland
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
Das Umweltbundesamt sch√§tzt, dass im Jahr 2015 ‚Äď und damit 10 Jahre nach Ende der Ablagerung von Organik auf Deponien in Deutschland ‚Äď immer noch √ľber 500.000 Tonnen Methan in deutschen Deponien entstanden sind, die erfasst und behandelt werden m√ľssen.

Schwachgasverwertung mit FLOX¬ģ-Brenner am Beispiel der Deponie Ramsklinge (Esslingen)
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (5/2015)
Der √ľberwiegende Teil der eingelagerten organischen M√ľllbestandteile liegt nachdem Ende der M√ľlleinlagerung in eine Abfalldeponie so vor, wie er eingebaut wurde. Diese organischen Bestandteile k√∂nnen anaerob oder aerob abgebaut werden. Beim anaeroben Abbau entsteht Deponiegas das verwertet werden kann, beim aeroben Abbau entsteht CO2 und H2O. Da der ‚ÄěBioreaktor‚Äú Deponie sehr gro√ü und inhomogen ist gibt es meist aerobe und anaerobe Bereiche.

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