Deponieentgasung nach VDI-Richtlinie 3899 Blatt 2 (Entwurf) ‚Äď ein umfassender Handlungsvorschlag
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (3/2019)
In den letzten Jahren wurden im Rahmen der VDI Richtliniearbeit durch eine mit zahlreichen Experten aus Deutschland und der Schweiz besetzten Arbeitsgruppe unter der Leitung des Autors die wesentlichen technischen Anforderungen an eine Deponiegaserfassung und Deponiebel√ľftung erarbeitet und beschrieben.

Errichtung einer Schwachgasverwertungsanlage Deponie AM LEMBERG Eine NKI geförderte Maßnahme; Technik und Betrieb
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (3/2019)
Aus heutiger Sicht k√∂nnen die Deponiegasemissionen in der Laufzeit von 2018 bis 2038 von ca. 56 % auf ca. 22 % gesenkt werden. Dies ergibt eine Reduktion der Methanemissionen um 60 % im Vergleich zur urspr√ľnglichen Anlagentechnik.

Anpassung des IPCC-Gasprognosemodells an mitteleuropäische Verhältnisse
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass die internationalen Prognosemodelle f√ľr Deponiegas die Situation an mitteleurop√§ischen Deponien nur unvollkommen beschreiben.

Von der aktiven zur passiven Entgasung vor dem Hintergrund der VDI Richtlinie
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (3/2018)
Zum Zeitpunkt, ab dem eine aktive Entgasung technisch nicht mehr m√∂glich oder wirtschaftlich nicht mehr zumutbar ist, kann diese eingestellt und durch eine passive Entgasung ersetzt werden. Die Vermutung, dass dieser Zeitpunkt erreicht ist, kann aus dem Unterschreiten der rechnerisch mit Hilfe einer Gasprognose ermittelten durchschnittlichen Emissionsrate von Deponiegas √ľber die Oberfl√§che der Deponie unter einen Wert von 1 l/m¬≤.h geschlossen werden.

Neue Technologien und Anforderungen an die Deponienachsorge ‚Äď Reichen die R√ľckstellungen?
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Betrachtet man die Kostenbl√∂cke bei der Deponienachsorge, im Wesentlichen also die Aufwendungen in der Nachsorgephase, so wird unschwer deutlich, dass die Sickerwasserreinigung die h√∂chsten Ausgaben erforderlich machen wird. Die Deponiegasbehandlung wird sich zwar auch noch einige Zeit hinziehen, erfordert aber vergleichsweise deutlich kleinere Geldbetr√§ge. Daneben spielen Aufwendungen f√ľr andere T√§tigkeiten, also solche wie Unterhalt, Instandhaltung und Reparatur z. B. f√ľr die Abdeckung oder Abdichtung, Randgr√§ben, Stra√üen und Wege oder Bepflanzung eine untergeordnete Rolle. Von Kosten bei einer Nachnutzung sei hier abgesehen. Positiv f√ľr die Nachsorgekostenberechnung von Deponien war, dass sich die Preissituation im Bereich der Ersatzbaustoffe erheblich in der Vergangenheit √§nderte und dass sich die Kosten f√ľr die Oberfl√§chenabdichtungen insgesamt erniedrigten. Im Wesentlichen soll hier aber auf die Kostensituation in der Nachsorgephase eingegangen werden.

Anlagenumstellung und Stoffstromoptimierung im Entsorgungszentrum Gescher
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die Entsorgungsgesellschaft Westm√ľnsterland mbH verwertet seit 1995 die kreiseigenen Bioabf√§lle in ihrem Kompostwerk in Gescher. Im Jahr 2000 wurde am gleichen Standort eine MBA in Betrieb genommen, die 2004 um eine Nachrottehalle erweitert wurde. Die MBA wurde zwischen 2012 und 2014 in zwei Stufen auf die Behandlung von Bioabf√§llen umgestellt. 2004 wurde am Entsorgungszentrum Gescher eine Kl√§rschlammverg√§rungsanlage errichtet, die als Ergebnis eines Forschungsvorhabens inzwischen ebenfalls auf die Verarbeitung von Bioabf√§llen umgestellt wurde. Mittlerweile sind alle Stoffstr√∂me zwischen den Anlagen vernetzt, um ein hohes Ma√ü an Betriebssicherheit und Kosteneffizienz zu erreichen. Der Anlagenpark wird aktuell um eine Gr√ľngutverwertungsanlage erg√§nzt.

Deponiebel√ľftung als Klimaschutzma√ünahme ‚Äď aktuelle Vorhaben und Ergebnisse im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative
© Wasteconsult International (11/2016)
Gegen√ľber der herk√∂mmlichen Deponiegaserfassung und Gasverwertung/-beseitigung auf vielen Siedlungsabfalldeponien k√∂nnen mit der Deponiebel√ľftung erhebliche zus√§tzliche Emissionsreduktionen erreicht werden.

Aactor !GT: Schwachgasfackel mit Strom-Einsparung und Strom-Erzeugung
© Wasteconsult International (11/2016)
Aactor !GT ist eine Schwachgasfackel auf Basis der FLOX¬ģ Technologie, welche Deponiegas von 55 bis 6% Methangehalt bei √ľber 1‚Äė000¬įC autotherm und nahezu emissionslos verbrennt.

Erfahrungen mit unterschiedlichen Gasabsaugversuchen auf Deponien zur Vorbereitung der Schwachgasbehandlung
© Wasteconsult International (11/2016)
Der Betrieb Abfallwirtschaft Nienburg / Weser (BAWN) ist verantwortlicher Deponiebetreiber f√ľr zwei ehemalige Hausm√ľlldeponien. Beide befinden sich seit einigen Jahren in der Nachsorgephase und sollen in K√ľrze auf eine geeignete Schwachgasbehandlung umger√ľstet werden.

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Stromerzeugung aus Deponiegas sowie Gas aus der Bioabfallvergärung nach dem EEG 2017 und dem KWKG 2016
© Wasteconsult International (11/2016)
Der Beitrag stellt die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Stromerzeugung aus Deponiegas sowie aus Gas aus der Bioabfallvergärung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) dar.

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