Weiterentwicklung von Deponiekapazitäten nach dem Stand der Technik
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
Die Weiterentwicklung von erforderlichen Deponiekapazit√§ten wird aktuell, wohl aus Akzeptanzgr√ľnden, √ľberwiegend als Deponieerweiterung in Form einer Erh√∂hung (Stichwort: Deponie auf Deponie (DWA 2015)) oder Anlehnung an bestehende Deponien (mit teilweiser √úberh√∂hung sowie Neuerschlie√üung zus√§tzlicher Fl√§chen) mit oder ohne √Ąnderung der Deponieklasse umgesetzt. Neue Deponiestandorte werden kaum erschlossen.

Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen in der Praxis am Beispiel der Deponie Kirschenplantage
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
Die Abfallentsorgung Kreis Kassel betreibt im Landkreis Kassel die Deponie Kirschenplantage (DK 2), auf der bis 2005 organikhaltige Siedlungsabf√§lle abgelagert wurden. Um die Stilllegungs- und Nachsorgephase zu verk√ľrzen, wird seit 2014 auf zwei Teilbereichen der Deponie eine in situ-Stabilisierung durchgef√ľhrt, um die Umsetzprozesse im Deponiek√∂rper zu beschleunigen und klimasch√§dliche Treibhausgasemissionen zu verringern. Im Zeitraum 2014 bis 2019 konnten unter Einsatz der hier beschriebenen Ma√ünahmen Deponiegas mit insgesamt 16.474 t CO2-√Ąquivalenten erfasst und behandelt werden.

Marktsituation und Marktmechanismen bei Deponien ‚Äď aktuelle Situation in den Bundesl√§ndern
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
Zu Beginn der 70er Jahre gab es in Deutschland noch mehr als 65.000 zum Teil unkontrollierte M√ľllkippen, die sogenannten ‚ÄěB√ľrgermeisterdeponien‚Äú. Mit dem ersten Abfallgesetz 1972 begann der √úbergang zur geordneten Deponierung. Die Zahl der in Deutschland betriebenen Deponien ist seitdem stetig zur√ľckgegangen. Im Jahr 2000 waren noch rund 1.970 Deponien in Betrieb, 2017 nur noch rund 1.080. Der Gro√üteil davon entf√§llt auf die rund 777 Deponien f√ľr unvorbelastete B√∂den, weitere rund 131 Deponien sind f√ľr Bauschutt, B√∂den und Schlacken vorgesehen und rund 144 Deponien f√ľr vorbehandeltem Hausm√ľll und vergleichbare mineralische gewerbliche Abf√§lle. Gef√§hrliche Abf√§lle k√∂nnen in Deutschland auf 26 Deponien oberirdisch und auf vier (Untertage-)Deponien unterirdisch abgelagert werden.

Sicherung ausreichender Deponiekapazit√§ten in Baden-W√ľrttemberg
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
Sp√§testens seit 2015 zeichnete sich auch in Baden-W√ľrttemberg eine zunehmende Verknappung der Deponiekapazit√§ten ab. Daher erarbeitete das Land in Zusammenarbeit mit den √∂ffentlich-rechtlichen Entsorgungstr√§gern und den kommunalen Spitzenverb√§nden eine landesweite Gesamtbetrachtung der Deponiesituation, um ausreichende Deponiekapazit√§ten f√ľr Baden-W√ľrttemberg sicherzustellen.

Einheitliche Restm√ľllanalysen in √Ėsterreich 2018/19 ‚Äď Erfahrungen und Ergebnisse
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Im Jahr 2017 wurden bundeseinheitliche Leitlinien f√ľr die Durchf√ľhrung von Restm√ľll-Sortieranalysen erstellt. Diese wurden erstmals in den Jahren 2017 bis 2019 in allen neun Bundesl√§ndern angewandt. Die einheitliche Vorgangs-weise erm√∂glicht einen Vergleich von Ergebnissen, macht jedoch die Ber√ľcksichtigung spezifischer Fragestellungen schwieriger. Leitlinien verleiten zur Festlegung auf diese und lenken von spezifischen Anforderungen und der Ber√ľcksichtigung aktueller und relevanter Fragestellungen ab.

Planung und Umsetzung von ‚ÄěDeponie auf Deponie‚Äú-Vorhaben in Deutschland
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Die Zentraldeponie Hubbelrath √ľbernimmt im Raum D√ľsseldorf eine wesentliche Entsorgungsfunktion. Da das verf√ľgbare Deponievolumen der Deponieklasse II (DK II) weitgehend ersch√∂pft war, wurde nach vorheriger Durchf√ľhrung eines Planfeststel-lungsverfahrens zwischenzeitlich mit dem Bau der S√ľderweiterung begonnen. Geplant ist die Realisierung einer Gesamtdichtungsfl√§che von ca. 15,4 ha, wovon ca. 4,9 ha sich an den vorhandenen Altk√∂rper anlehnen. Hier wird eine bifunktionale Dichtung errichtet, die sowohl als Oberfl√§chenabdichtung f√ľr den unterlagernden Deponiek√∂rper, als auch als Basisabdichtung f√ľr den neuen Deponieabschnitt (ebenfalls Deponieklasse II) dient. Auf diese Weise wird ein zus√§tzliches Ablagerungsvolumen von ca. 2,6 Mio.m¬≥ geschaffen.

Thermochemische Vorbehandlung ‚Äď Erste Erkenntnisse am Fallbeispiel einer an Organik reichen Feinfraktion
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Aufgrund des in √Ėsterreich geltenden Verbots der Deponierung von Abf√§llen mit einem Anteil an organischem Kohlenstoff im Feststoff von mehr als f√ľnf Massenprozent (BMLFUW 2008) ist eine Behandlung dieser vor der Deponierung erforderlich. Die mechanisch-biologische sowie die thermische Behandlung stellen bew√§hrte Verfahren dar. Im Burgenland wird, wie in zahlreichen anderen Regionen auch, der gemischte Siedlungsabfall in einer mechanisch-biologischen Abfallbehandlung aufbe-reitet. Das Ziel der MBA ist die Herstellung von Ersatzbrennstoffen zur thermischen Verwertung und stabilisierter Fraktionen zur Deponierung. Im vorliegenden Beitrag werden die ersten Ergebnisse der thermochemischen Vorbehandlung als Behandlungsalternative zur biologischen Stufe in einer MBA beschrieben.

Potenziale und Grenzen der Deponiebel√ľftung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Ma√ünahmen zur aeroben in situ Stabilisierung von Deponien (Deponiebel√ľftung) verfolgen das Ziel, die biologischen Ab- und Umbauprozesse im Deponiek√∂rper kontrolliert zu beschleunigen. Die in der Folge reduzierten Methangasemissionen stellen einen Beitrag zum (globalen) Klimaschutz dar, w√§hrend sich die Verbesserung der Sickerwasserqualit√§t, je nach den √∂rtlichen Gegebenheiten und technischen Einrichtungen, positiv auf den (lokalen) Boden- und Grundwasserzustand oder auf die Dauer und den Umfang der notwendigen Reinigungsaufwendungen auswirkt.

Das Interreg-Projekt COCOON ‚Äď Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet des Deponiemanagements
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Das Landesamt f√ľr Umwelt Brandenburg ist Partner in einem Projekt des EU-Interreg-Programms mit der Kurzbezeichnung COCOON. Diese Abk√ľrzung steht f√ľr ‚ÄěConsortium for a coherent European Landfill management and mining‚Äú.

Die ökologischen Auswirkungen der Deponierung von Bodenaushub im Vergleich zur Verwertung zu Komposterde
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Rund 54 % des √∂sterreichischen Gesamtabfallaufkommens sind Aushubmaterialien. Zumindest ein Drittel davon sind Erden der Qualit√§tsklassen A1, A2 und A2G. In √Ėsterreich werden rund 60 % dieser Erden, die sich f√ľr eine Verwertung zu Komposterde eignen, deponiert.

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Leichtweiß-Institut
Physikalische und biologische
Aufbereitungs- und Behandlungs-
technologien, TU Braunschweig