SiebĂŒberlauf und Siebresteaufbereitung – Praxiserfahrungen im Kompostwerk Olpe
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
Im Zusammenhang mit stetig steigenden Störstoffgehalten beim Biogutinput wurde im Kompostwerk Olpe die Rottetechnik inklusive der Aufbereitungstechnik 2013 umgestellt. Die verĂ€nderte Verfahrenstechnik fĂŒhrte unter der Maßgabe, dass die KompostqualitĂ€ten weiterhin den gesetzlichen Anforderungen der GĂŒtesicherung entsprechen, zu einem deutlichen Anstieg der SiebĂŒberlauffraktionen. Durch zusĂ€tzliche verfahrenstechnische Optimierungen soll eine weitergehende stoffliche Verwertung dieser Fraktionen erreicht werden.

Stand der dĂŒngerechtlichen Regelungen und Auswirkungen auf den Einsatz von Komposten und GĂ€rresten in der Landwirtschaft
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
Die KOM fordert, dass Deutschland die DĂŒngung fĂŒr Stickstoff in den gefĂ€hrdeten Gebieten signifikant einschrĂ€nkt. Dabei darf diese EinschrĂ€nkung nicht zu einer Verlagerung und damit zu einer Intensivierung in den „nicht“-gefĂ€hrdeten Gebieten fĂŒhren.

Aktuelle Herausforderungen und Perspektiven fĂŒr die Kompostwirtschaft
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
Die Bioabfallwirtschaft hat sich als zentrale SÀule der modernen Kreislaufwirtschaft etabliert. Natur- und UmweltverbÀnde wie der NABU und die DUH fordern einen Ausbau der getrennten Erfassung von BioabfÀllen.

Optimierte Verwertung von Siebresten aus BiogutvergÀrungs- und -kompostierungsanlagen (Sieb-OPTI)
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
Im Projekt Sieb-OPTI, gefördert vom Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Energie, wurden vor dem Hintergrund einer zunehmenden Fremdstoffproblematik auf Biogutbehandlungsanlagen mit steigenden Siebrestmengen sowie steigenden Kosten fĂŒr die Entsorgung dieser Siebreste 275 Anlagenbetreiber zu dieser Thematik befragt. Daneben wurden Sortieranalysen von Siebresten auf vier Biogutbehandlungsanlagen durchgefĂŒhrt, des Weiteren Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen innovativer Aufbereitungstechniken fĂŒr SiebĂŒberlĂ€ufe sowie die Formulierung von Praxisempfehlungen auf Basis der Ergebnisse des Projekts.

Die Biotonne in Großwohnanlagen - Arbeitsmappe fĂŒr Abfallwirtschaftsbetriebe und Hausverwaltungen
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Vor allem in dicht bebauten stĂ€dtischen Gebieten ist die QualitĂ€t der in der Biotonne erfassten AbfĂ€lle hĂ€ufig schlecht und hohe Störstoffanteile er-schweren die Bioabfallverwertung. Erhebliche Mengen an BioabfĂ€llen werden nicht getrennt gesammelt, sondern gehen mit dem RestmĂŒll verloren. Im Auftrag der Landesanstalt fĂŒr Umwelt Baden-WĂŒrttemberg (LUBW) entwickelte das bifa Umweltinstitut die Arbeitsmappe „Biotonne richtig nutzen“ zur Verbesserung der Bioabfalltrennung in Großwohnanlagen. Sie unterstĂŒtzt Abfallwirtschaftsbetriebe und Hausverwaltungen bei der DurchfĂŒhrung von Projekten zur Verbesserung der BioabfallqualitĂ€t. Die Arbeitsmappe besteht aus drei Teilen: Einem Leitfaden, 23 Aktionsbausteinen und einem Werkzeugkasten fĂŒr die praktische Arbeit. Sie wurde durch Abfallwirtschaftsbetriebe und Hausverwaltungen erprobt und dann ĂŒberarbeitet.

DeSort - Störstoffmanagement in biogenen AbfÀllen
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Kompost aus biogenen AbfĂ€llen ist ein wichtiger NĂ€hrstofflieferant fĂŒr Böden in Europa. Aufgrund von FehlwĂŒrfen in die Bioabfallsammlung wird jedoch das Ausgangsmaterial fĂŒr qualitativ hochwertigen Kompost mehr oder weniger stör-stoffbehaftet. Ein großes Problem entsteht durch die Verwendung von nicht-abbaubaren aber auch biologisch abbaubaren KunststoffsĂ€cken, die zur Entsorgung von in Haushalten anfallenden biogenen AbfĂ€llen verwendet werden. ZusĂ€tzlich ge-langen unterschiedlichste Kunststoffteile, meist in Form von Verpackungsmateria-lien, durch den Verbraucher in die Bioabfallsammlung, Metalle und Glas rangieren weit dahinter. Im Projekt „DeSort“ werden Grundlagen fĂŒr die automatische Erkennung (Detection) und die sensorgestĂŒtzte Sortierung (Sorting) von Störstoffen in biogenen AbfĂ€llen erforscht. Technisch wird eine Kunststoffdetektion am Sammelfahr-zeug installiert und eine verbesserte Technologie zur Kompostreinigung entworfen. Organisatorisch werden entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung der KunststofffehlwĂŒrfe mit strukturellen, materiellen, ideellen und finanziellen Anreizen kombiniert.

Abbaubare Kunststoffe unter nicht optimierten Umweltbedingungen
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Plastik in der Umwelt hat sich zu einem der bedeutendsten und am meisten wahrgenommenen Umweltprobleme entwickelt. Viele Bestrebungen, etwa das Verbot von Einwegkunststoffen, höhere Kunststoffrecyclingraten oder Biokunststoffe, versuchen dieses Problem zu lösen. Doch gerade Biokunststoffe werden sehr kontrovers diskutiert. Der Zerfall von Kunststoffen in Fragmente und die biologische Abbaubarkeit hĂ€ngen stark von den Umgebungsbedingungen des Kunststoffes ab. Kompostierbare Kunststoffe werden also nicht zwangslĂ€ufig ebenso gut in GewĂ€ssern abgebaut. Über Zeitdauer von Zerfall und biologischen Abbau kompostierbarer Kunststoffe in natĂŒrlichen GewĂ€ssern sind kaum Informationen vorhanden. Heimkompostierbare und EN13432 zertifizierte Kunststoffe wurden fĂŒr 4,5 bzw. 10 Monaten in ei-nen Gartenteich gehĂ€ngt und untersucht. Es wurde kein Zerfall oder Abbau beobachtet.

Über theoretische und reale RecyclingfĂ€higkeit
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
ZukĂŒnftig sollten die RecyclingfĂ€higkeit neu definieret werden. Erkennbarkeit und SortierfĂ€higkeit, aber auch die Eignung der Sammelsysteme sind un-bedingt zu berĂŒcksichtigen.

Entwicklungen in Richtung Anlage der Zukunft
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Anlage der Zukunft ist stark von den zu erreichenden Zielen aus dem Kreislaufwirtschaftspaket abhÀngig, da die Abfallwirtschaft auch ein stark rechtlich getriebenes Thema ist.

Die ökologischen Auswirkungen der Deponierung von Bodenaushub im Vergleich zur Verwertung zu Komposterde
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Rund 54 % des österreichischen Gesamtabfallaufkommens sind Aushubmaterialien. Zumindest ein Drittel davon sind Erden der QualitĂ€tsklassen A1, A2 und A2G. In Österreich werden rund 60 % dieser Erden, die sich fĂŒr eine Verwertung zu Komposterde eignen, deponiert.

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